Start in einen neuen Lebensabschnitt

Abschlussfeier bei der Mittelschule Eiselfing - Schulbeste ist Melanie Brenner

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Schulstunde_kEiselfing – Das Leben in Eigenverantwortung gestalten, um letztlich auch Verantwortung in der und für die Gesellschaft zu übernehmen, das gab Schulleiter Karlheinz Rieger den diesjährigen Abschlussschülerinnen und -schülern der Mittelschule Eiselfing vordringlich mit auf den kommenden Lebensweg. Alle 26 Absolventen der 10. Klasse  konnten sich dabei über die bestandene Prüfung und das Erreichen der Mittleren Reife freuen. Als Schulbeste wurden Melanie Brenner (1,3), Regina Huber (1,4) und Markus Liedl (1,5)  besonders geehrt.

 

 

Schulstunde

Wie ein roter Faden zog sich bereits in der kirchlichen Feier das von den Schülern gewählte Motto „Hakuna matata“, die Sorgen bleiben dir immer fern, durch die Verabschiedung. Robert Randl erinnerte hierbei an das Matthäus-Evangelium. ‚Sorgt euch nicht um morgen, heiße es da, das bedeute, man solle auf Gott vertrauen und keine Angst vor der Zukunft haben aber auch sich auf Neues einzulassen und die eigenen Fähigkeiten entdecken. Wichtig sei es auf Beziehungen zu bauen und den Draht zu Gott nicht abreißen zu lassen.

Schulleiter Karlheinz Rieger interpretierte  ‚Hakuna matata‘, den Spruch, der durch den Film ‚König der Löwen‘ bekannt wurde, als möglichen Grußformel, mit der man auf den Mitmenschen zugehen könne. Dabei bliebe der Wunsch nach dem Fernbleiben von Sorgen wohl in der Praxis eher eine Illusion. In Anlehnung an Goethe erinnerte Rieger seine Absolventen aber auch an die Möglichkeit aus den Steinen, die einem andere in den Weg legten, etwas Schönes zu bauen. Dies wäre wohl zielführender als sich all überall über Ärgernisse und Widrigkeiten zu beklagen. Aus der Vergangenheit könne man lernen, dass sich Leistung lohne. Dies hätten schon die Eltern und Großeltern als Vorbilder bewiesen.

Schulverbandsvorsitzender Georg Reinthaler erinnerte daran, dass man miteinander weiterkomme, dass unsere Gesellschaft Menschen brauche, die sich einsetzten. Er wünschte allen einen Beruf, der glücklich mache und regte an, eigene Fähigkeiten  zu nützen.

Ähnliches empfahl die Elternbeiratsvorsitzende Margit Neef, die hoffte, dass all in ihre Aufgaben hineinwüchsen und immer eine Begleitung in schwierigen Lebenslagen fänden. Dazu wünschte sie viel Erfolg in der Zukunft.

Klassenleiter Jörg Zerrenner übersetzte ‚Hakuna matata‘ ganz einfach mit ‚Passt scho!‘ Er erinnerte aber auch, dass nicht immer alles so rund laufe, dass der Schonraum Klasse 10M jetzt dann geschlossen sei. Die Regeln der Eiselfinger Schule griffen zwar nicht mehr, dafür aber andere. Er empfahl seinen ehemaligen Schülern, sich nicht von Problemen und Schwierigkeiten frustrieren zu lassen. „Nutzt eure Chancen, habt einen Blick für das Wesentliche und bleibt dabei optimistisch!“

Mit lustigen Einlagen Gesang und einer humoristischen Schulstunde als Sketch verabschiedeten sich die Schülerinnen und Schüler. In ihrer Anschlussrede parodieren sie das Schulgeschehen und ließen dabei offen, wie ernst die einzelnen Erlebnisse und Ereignisse wirklich gemeint waren.

10M Gruppe

KR

Die Schulbesten:

Melanie BrennerMelanie Brenner (1,33)

Mit ihren Notendurchschnitt von 1,33 ist die 15-jährige Schülerin durchaus zufrieden. Besonderen Ehrgeiz zeigte die Babenshamerin in ihren Lieblingsfächern Mathematik und Wirtschaft. Im September beginnt Melanie eine Ausbildung als Kauffrau im Büromanagement in der Schreinerei Umgeher in Irlham. Die Eiselfinger Schulzeit wird die begeisterte Fußballerin in guter Erinnerung behalten. Die Abschlussfahrt nach Rom war für die Schülerin ein einzigartiges Erlebnis.

 

 

Regina HuberRegina Huber (1,44)

„Als ich meinen Notenschnitt erfahren habe, war ich erst einmal sehr erstaunt und konnte es am Anfang gar nicht glauben“, meinte die 16-jährige Schülerin aus Griesstätt. Ihre Schulzeit prägte ein gutes Verhältnis zwischen den Lehrern und Schülern. Der Zusammenhalt in der Klasse wird der ambitionierten Geigenspielerin am meisten fehlen. Die beste Note erzielte die Schülerin in Ihrem Lieblingsfach Mathematik. Regina beginnt im Herbst eine Ausbildung zur Raumausstatterin. Ein Highlight ihrer Schullaufbahn, war die Abschlussfahrt nach Rom.

 

 

Markus LiedlMarkus Liedl (1,56)

Durch Fleiß und Ausdauer erreichte er einen guten Notendurchschnitt von 1,56. In seinem Lieblingsfach Mathematik konnte er sich im Unterricht wie in den Abschlussprüfungen besonders auszeichnen. Der von Technik begeisterte Schüler wird im September eine Ausbildung als Elektroniker für Geräte und Systeme bei Advantest beginnen. „Die Schule war eine schöne Zeit, aber ich freue mich jetzt noch mehr auf die Ausbildung“, meint der 16-jährige aus Schonstett. Die Schulzeit auf der Eiselfinger Schule war für ihn eine prägende Lebensphase, die er nie vergessen wird.

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