„So wos ham mia hier no ned erlebt!“

Pfaffing räumt auf: Unwetter-Bilanz am Tag zwei - „Wie ein Wirbelsturm"

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„Na, so a Unwetter so intensiv in kürzester Zeit – des ham mia hier no ned erlebt. Und mia sand scho oiwei hier!“ Pfaffing zwei Tage nach dem heftigen Starkregen, nach dem orkanartigen Sturm, der durch die Ortsmitte wirbelte (wir berichteten). Ohne Blitz und Donner, schnell und absolut überraschend war das Unwetter da. Zum großen Glück ’nur‘ etwa 15 Minuten lang! Viele Einheimische sprechen von einer Art Wirbelsturm, der in kürzester Zeit Pfaffing am Samstagabend erreicht hatte …

… schwerpunkt-mäßig vor allem zwischen Werfling im Süden und der Bürgermeister-Bodmaier-Straße in Richtung Norden.

Motorsägen hört man an vielen Stellen schon von weitem – am Samstagabend, am Sonntag und auch heute am Montag: Pfaffing räumt auf!

Fast kein Haushalt in der Ortsmitte, der nicht in irgendeiner Art betroffen ist.

Sowohl als Ersthelfer die vielen Helfer der heimischen Feuerwehr, als auch die Bauhof-Mitarbeiter der Gemeinde und am heutigen Montag auch Arbeiter des Bauhofes des Landkreises sind im Einsatz. Zahlreiche Bäume wurden entwurzelt, viele Keller wurden überschwemmt, die Kiesstraße von Hilgen hinunter zum ehemaligen Cafe Bauer wurde ganz gesperrt.

018 IMG_8687Auch der Schulbereich am Parkplatz (unser Foto oben) und die neue Sporthalle in Pfaffing hat es erwischt. Ein Aufzug-Schacht lief voll. Bei einer Türe auf der Nordseite habe es das Wasser reingedrückt, heißt es heute aus dem Rathaus.

Noch ein paar Tage werde es andauern, bis alles wieder aufgeräumt sei.

Zum Glück habe sich bei dem Unwetter niemand verletzt, heißt es heute aus dem Rathaus.

Fotos: Georg Barth

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2 Gedanken zu „„So wos ham mia hier no ned erlebt!“

  1. Da kloa Schwirzl

    So was habe ich echt noch nicht erlebt. Dachte, die Welt geht unter.

    Uns hats auch einen 30 Jahre alten Obstbaum umgemäht, wie ein Streichholz.

    Das Fatale war diese Intensität: So schnell und aggressiv der Sturm entstanden war, so schnell war er wieder weg. So was braucht man wirklich nicht oft.

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    1. Brigitte Schwab

      Bei uns hat es auch einen 35 Jahre alten Zwetschgenbaum „umgeweht“.

      Gestern war ich auf einer kleinen Radltour und u.a. zwischen Frauenneuharting und Sensau unterwegs. In Sensau steht fast kein unbeschädigter Baum mehr. Die Maisfelder, fast alle dem Erdboden gleich – genauso wie die Getreidefelder.

      Pfaffing ist ja in den letzten Jahren sehr oft vom Hagel ausgekommen … Aber das war der Wahnsinn am Samstag.

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