Schüler beleidigt Polizeibeamte

18-Jähriger zeigt Stinkefinger und wird anzüglich - Anzeige

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PolizeiGegen 22.20 Uhr wurden am Montag zwei Polizeibeamte der Inspektion Wasserburg von einem 18-Jährigen aus dem Altlandkreis mehrfach beleidigt. Die eingesetzten Polizeibeamten überwachten gerade den fließenden Verkehr auf der Münchner Straße stadteinwärts, als ein vollbesetztes Fahrzeug am Dienstwagen der Polizei vorbeifuhr. Als einer der Insassen die Beamten sah, hob er seine Hand und zeigte als Zeichen seiner Missachtung seinen Mittelfinger in Richtung der Beamten. Das Fahrzeug wurde im Anschluss auf der Burg angehalten …

Der besagte Insasse wurde gebeten auszusteigen. Hier konnte sofort festgestellt werden, dass der Jugendliche alkoholisiert war. Auf Nachfrage, ob er mit einem Atemalkoholtest einverstanden sei, gab er an, dass die weibliche Polizeibeamtin „ihm gerne einen blasen könne“, so der Polizeibericht.

Der durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,8 Promille.

Nur, weil sich ein nicht alkoholisierter, vernünftiger Insasse des Fahrzeuges bereit erklärte, sich um den ausfälligen Jugendlichen zu kümmern, sahen die Polizeibeamten von einer Gewahrsamnahme ab.

Den jungen Mann erwarten nun zwei Anzeigen wegen Beleidigung.

 

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9 Gedanken zu „Schüler beleidigt Polizeibeamte

  1. 20 Stunden Strafarbeit in einem Altenheim könnten vielleicht als Strafe helfen, denn um 22h30 muss man nicht 1,8 Promille haben und auch nicht später.

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    1. Besser Landsberg. Festungshaft. Schließlich können die alten Leute nun wirklich nichts dafür. Zumindest dafür nicht. Und überhaupt, warum eigentlich genau zwanzig Stunden, hm?

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    2. Das ist ein Problem eines nicht zu geringen Teils der heutigen Jugend! Während Unsereins noch nüchtern aus ging und wenn es zu gemütlich war, auch mal schwankend nach Hause kam, trifft man sich heute vorher zum Vorglühen, um besoffen auf der Party oder im Tanzschuppen aufzuschlagen. Warum das so ist, ist für uns Alten schwer nachzuvollziehen.
      „Wer noch was weiß, war nicht dabei!“ scheint das Motto zu sein. Mit 18 Jahren gilt man zwar als volljährig, aber die geistige Reife hinkt da oft hinterher.
      Über die Art der Bestrafung lässt sich sicher streiten. Nachdem anzunehmen ist, dass der Jugendliche jetzt bei einigen seiner Altersgenossen zum fragwürdigen Helden aufsteigt, sollte die Strafe auch Vorbildfunktion haben.
      Nebenbei sei noch an die Veranstalter appelliert, die ihre Veranstaltungen durch die Namensgebung oder in ihrer Plakatierung bei Jugendlichen den Eindruck erwecken lassen, dass es sich um ein kollektives Besäufnis handelt.
      Es geht dabei nicht darum, den Leuten den Spaß am Feiern zu verderben, sondern präventiv den nicht so vernünftigen Jugendlichen kein falsches Motiv zu liefern.

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  2. … sorry, da sieht man, wie zweideutig die deutsche Sprache ist…… (hätten wir mit 18 auch gemacht….)

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  3. Landsberg geht gar nicht, da sitzt doch schon der Hoeneß.

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  4. Dies ist nur Eine der vielen Berichte, die man über derlei „kleine Vergehen“ liest. Sicher gab es solche verbalen Ausfälle früher auch, durch die Medien bekommt man eben mehr davon mit. Wenn manche Alkohol getrunken haben, dann haut es vielen Jungen und Alten oftmals einfach den Schalter raus.

    Beschämend finde ich es allerdings, dass während Politiker Immunität genießen – sich oft in jeder Hinsicht ausleben können und doch stets wieder auf der Politbühne autreten – während berühmte Persönlichkeiten bei Rechtsprechungen bevorteilt werden (anders kann man es manchmal gar nicht interpretieren) muss die Polizei sich zunehmend Leuten aussetzen, die jeglichen Respekt verloren haben und wenn die Beamten dann manchmal auch hinlangen müssen (ich rede hier nicht von wildem Niederprügeln) laufen sie auch noch Gefahr angezeigt zu werden und ihren Job zu verlieren…..?

    Eine Samthandschuhgeneration, die ein ungemeines Selbstbewusstsein hat (was sich nicht selten in Respektlosigkeit niederlässt), dabei aber gleichzeitig oftmals unselbstständig und wenig verantwortungsbereit ist…
    Gott sei Dank sind nicht alle Jugendlichen so!

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    1. Jaja…früher war „alles besser“. Blödsinn, früher war „alles anders“. Es ist mir unverständlich dass man für so ein Vergehen überhaupt Verständnis aufbringen kann. Wer meint dass das eine angemessene Kommunikation zwischen Menschen (in diesem Fall Jugendlicher / Polizisten) ist, der hat eher ein Problem….egal ob jung oder alt. Dass manche (Erwachsene!!!) hier von Festungshaft / Strafarbeit / Hoeness(???) etc. schwadronieren, zeigt mir eher, dass es eben auf Seiten von JUNG und ALT Menschen gibt, die sich albern verhalten.

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      1. Lieber zu(g)roasta,
        ich glaube nicht, dass hier jemand das Verhalten des 18jährigen wirklich gutheißt!???? Dass so mancher in der Jugend – egal welcher Generation er angehört – auch mal über die (rechtliche) Strenge geschlagen hat, kann man eingestehen und ist sicher nicht selten passiert.
        Viele Werte haben sich verschoben. Sie haben Recht – früher war es anders – aber nicht unbedingt immer besser! Was aber tatsächlich auffällt, ist die zunehmende Respektlosigkeit. Respekt muss man nicht überautoritär eingeflößt bekommen – wie es früher vielleicht Gang und Gäbe war. Respekt sollte ein natürliches Verhalten sein. Das erreicht man aber auch nicht mit antiautoritärer Erziehung und meinen zitierten „Samthandschuhen“.
        Da ist jeder gefragt dies vorzuleben, in Form von selbsangewandtem Respekt (jedermann gegenüber) und Zivilcourage!
        Dazu zählt auch, den Kumpel unterm Arm zu packen, wenn er sich vergriffen hat, und ihn nach Hause zu bringen….
        Vielleicht – und ich schreib jetzt nur mal aus meiner Sicht – bin ich kommentarmäßig etwas ausgeschweift (sicher sogar 😉 )
        Meine Äußerung über Menschen die mehr Freiheiten als andere genießen, weil sie bekannte Persönlichkeiten sind, oder die Äußerung, dass Polizisten im Dienst schon Angst haben müssen ihren Job zu verlieren, weil so ein „schlaues Kerlchen“ auf, „Ich wurde von der ausführenden Staatsgewalt misshandelt“ macht, sind mir in den Folgegedanken aufgestoßen! (so ein Fall war ja auch erst kürzlich nachzulesen). Und, wenn man sich manche Gerichtsurteile der letzen Jahre so ansieht oder die Politik verfolgt, kann man einiges durchaus als ungerecht empfinden und das ist nicht albern! „Schwadronieren“ degradiert die Meinung auf „Wirtshausniveau nach der 5ten Hoibe“….

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        1. Hallo Susanne…..man kann meinen Text natürlich auch so lesen wollen wie sie ihn gelesen haben;-) Bezüglich der „antiautoritären Erziehung“….diese Erziehungsstile hatten ihre Hochzeit Ende der 60er / und in den 70er Jahren. Die Kinder welche in diesen „Genuss“ kamen…..müssten somit jetzt so um die 40 – 50 Jahre alt sein 😉 Also bitte nicht die heutigen Jugendlichen auf „Samthandschuhgeneration“ reduzieren. Nix für ungut, ich bin schon bei der 4ten Hoiben!

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