Schon bald ist er da – der neue Pfarrer

Josef Huber kommt nach Pfaffing und Albaching - Velden traurig

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12086278Pfaffing/Albaching – Schon in wenigen Wochen ist er da – der neue Pfarrer für Pfaffing und Albaching. Der 41-jährige Josef Huber kommt am 1. November aus Velden, wo er vor knapp zehn Jahren als jüngster Pfarrer der Diözese begonnen hatte. Übergangsweise war die Pfarrei Pfaffing, der Albaching angehört, nach dem Abschied von Willibald Mittermeier – er ging in seinen wohlverdienten Ruhestand – von dem Franziskaner-Pater Egino ein Jahr lang betreut worden. Wir sind mit der Versetzung von Pfarrer Josef Huber nicht einverstanden…

… und beantragen die Rücknahme der Entscheidung durch das Erzbischöfliche Ordinariat.“ Das ganze Jahr hatten die Veldener mit diesen und ähnlichen Worten gekämpft, um ihren beliebten Pfarrer behalten zu können – Unterschriften wurden gesammelt, Protestgruppen gegründet … (Siehe auch unseren Kommentar unter ‚Des moanan mia‘ … „A offener Briaf an de Veldener“.)

Auch das Sammeln von tausenden Unterschriften half nichts - die Veldener müssen ihren beliebten Pfarrer Josef Huber nach Pfaffing und Albaching ziehen lassen.

Auch das Sammeln von tausenden Unterschriften half nichts – die Veldener müssen ihren beliebten Pfarrer Josef Huber nach Pfaffing und Albaching ziehen lassen.

Damit man mal versteht, warum um einen Pfarrer gekämpft wird, hier eine kleine Geschichte, die in facebook von Veldenern veröffentlicht wurde und nur einen von vielen Gründen veranschaulicht:

„Als Pfarrer Huber hier in Velden mit seiner Arbeit begann, gab es in einem Teil des Veldener Pfarrheims ein paar mehr oder weniger verwahrloste, so genannte Jugendräume. Damals waren wir, ein paar Jungs zwischen 13 und 14 Jahren, aufgrund der laufenden Sternsingeraktion relativ oft in diesen Räumen, um einen anstrengenden Sternsingertag mit einer Runde Billiard ausklingen zu lassen. Damals entstand die Idee, die Räume wieder auf Vordermann zu bringen. Wir dachten damals noch daran, sich hin und wieder zu treffen und eben die Gruppenstunden in angemessener Atmosphäre abhalten zu können. Dass damit einer der wichtigsten und aufregendsten Abschnitte unserer Jugend beginnen sollte, war uns nicht bewusst.

Wir setzten uns mit Herrn Huber in Verbindung und fanden schnell fruchtbaren Boden für unsere Idee. Er setzte großes Vertrauen in uns und ließ uns bei der Gestaltung fast uneingeschränkt freie Hand. Er beschrieb es immer mit dem Satz „Hauptsach, es riad se wos“. Im Laufe der Jahre waren wir dann eigentlich ständig in den Räumen – und damit auch oft Leute aus unserem Umfeld und Freundeskreis. Irgendwann fingen wir damit an, unsere Gäste auf einer Wand unterschreiben zu lassen. Was dabei rausgekommen ist könnt ihr auf dem Foto (untenstehend) sehen. Für uns immer wieder eine beeindruckende Erinnerung daran, was durch Herrn Huber möglich war und ist…“

Siehe auch unter unserer Rubrik Das Letzte – „… und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“.

Pfarrer Huber 2

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