„Scho a paar brutale Radl-Stürze“ am Kreisverkehr

Thema im Pfaffinger Gemeinderat gestern abend - Landkreis zuständig

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Kreis 1Pfaffing – Die Freude über den neuen Rieder Kreisverkehr (wir berichteten ausführlich) sei groß, betonte Pfaffings Bürgermeister Lorenz Ostermaier gestern abend bei der Sitzung des Gemeinderats. Ja, aber – es habe „scho a paar brutale Radl-Stürze“ gegeben. Einer Frau habe man aus dem Ellbogen den Schleimbeutel entfernen müssen, berichtete er ein Beispiel. Monika Kaspar von der UBG hatte das Thema zur Sprache gebracht, dass man eigentlich absteigen müsse, um ordentlich und sicher den neugestalteten Kreisverkehr passieren zu können – als Radfahrer. Da es ein Projekt des Landkreises sei, so Ostermaier, sei auch die Behörde dort zuständig …

… und die sei auch schon vor Ort gewesen, ergänzte Martin Niedermeier von der Verwaltung des Pfaffinger Rathauses. Da seien aber ausgerechnet zwei Radlfahrer daher gekommen, die gesagt hätten, es sei gar kein Problem am Kreisverkehr. Das sei’s dann erstmal gewesen. Bürgermeister Ostermaier stellte in den Raum, dass man an der Thematik dranbleibe und auf eine andere Lösung hoffe, als auf ein Schild am Kreisverkehr: Radfahrer bitte absteigen! Darauf könnte es nämlich dann auch hinauslaufen.

Ganz abgesehen von der vermeintlichen Sturzgefahr, so Niedermeier, sei ihm im Kreisverkehr auch schon ein Radfahrer im direkten Gegenverkehr entgegengekommen …

Klaus Wagenstetter von den Freien Wählern aus Forsting wünschte sich, das Vorfahrt achten-Schild von Forstinger Seite kommend etwas nach hinten zu versetzen – es sei für Lkw-Fahrer problematisch, das Schild ohne Touchierung zu umschiffen …

Pfaffings neue „grüne Kuppel“

Ein Thema war zum Kreisverkehr auch noch die Gestaltung der „grünen Kuppel“ in der Mitte. Der Gärtner des Landkreises sei da zuständig. Das Problem sei bei allen möglichen Ideen zur Gestaltung: Mit der Verwirklichung einer Idee werde auch die Pflege, Wartung wie auch immer an die Gemeinde übertragen. Pflanze beispielsweise der Gartenbauverein, müsse dieser auch alles weiterhin pflegen, gießen und so weiter. Was an dieser exponierten Stelle ja nicht ganz einfach und auch nicht ungefährlich sei …, so Ostermaier. Der geringst mögliche Aufwand wäre in seinen Augen wünschenswert. Derzeit jedenfalls liege die Aufgabe der Pflege der Kuppel beim Landkreis.

Kreis 2

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