Rott – ein schönes Beispiel gelebter Inklusion

Zweigstelle der Inntal-Werkstätten feierte ihr 25-jähriges Bestehen

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rott 2Meiling/Rott – Seit 25 Jahren gibt es nun die Zweigstelle der Inntal-Werkstätten im kleinen Meiling vor Rott am Inn. Aus diesem Anlass feierten am Wochenende die Mitarbeiter und Beschäftigten das Betriebsjubiläum zwei Tage lang zusammen mit den Rotter Bürgern. Bereits am Freitag zum offiziellen Festakt waren nicht nur zahlreiche Vertreter von Gemeinde, Bezirk und des Stiftungsrats vertreten. Auch Rotts Bürgermeister Marinus Schaber war unter den zahlreichen Rednern. Er lobte vor allen Dingen die gute und fruchtbare Zusammenarbeit, die man seit vielen Jahren mit der Stiftung Attl pflege. Inklusion sei der Gemeinde besonders wichtig …

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.. und werde hier beispielhaft gelebt. Die Menschen gehören einfach dazu.

rott 1Werkstattleiter Martin Posch ließ für die anwesenden Gäste die wichtigsten Ereignisse der vergangenen 25 Jahre noch einmal revuepassieren. Damals mussten die Inntal-Werkstätten aus Platzgründen neue Räumlichkeiten für den Betrieb hinzugewinnen. Anfangs nur angemietet auf zwanzig Jahre, konnte die Immobilie in Rott/Meiling 1998 käuflich erworben werden. Seitdem sind neben der Schreinerei, dem Werkstattladen und der angrenzenden Weberei auch ein Montage- und ein Hauswirtschaftsbetrieb hinzugekommen. „Der Zweigbetrieb hat seine eigene Dynamik entwickelt“, meint Martin Posch. „Trotzdem hat er seine familiäre Atmosphäre behalten.“

Davon konnten sich dann am Samstag auch die zahlreichen Besucher beim Tag der offenen Tür überzeugen. Bei einem Rundgang durch die einzelnen Abteilungen konnten sie sich von den Beschäftigten ihre Arbeit zeigen und erklären lassen.

mw

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