Rock’n’Roll pur – bis das Zelt bebt!

Mit der Spider Murphy Gang und 3000 Leuten gestern Party in Untersteppach

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Foto 1Untersteppach/Edling – Wenn 3000 Leute Party machen und Rock’n’ Roll – dann bebt das Zelt! In Untersteppach wurde gestern gesungen und getanzt, was die Stimmen und Beine hergaben – mit ganzem Herzen und mit purer Leidenschaft stand die Spider Murphy Gang live auf der Bühne der kleinen Ortschaft. Zum 20-Jährigen der Tschug-Bar und zum Auftakt des Edlinger Gmoafestes. Hit über Hit, alles rockte, jeder kannte die Texte und als absoluter Showdown der „Skandal im Sperrbezirk“ – der viel älter ist, als so manche der Konzertbesucher in Untersteppach es waren. Ohne Übertreibung ist die Band eine der besten deutschsprachigen Live-Acts – noch immer! Unsere Buidln …

Fotos: Renate Drax

 

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Foto 2Sie freuten sich sehr – die Burschen um den Edlinger Verein Tschug-Bar mit den beiden Vorständen Erich Wolf aus Unterhub (2. von rechts) und Robert Kotz aus Edling (4. von links) an der Spitze. Über die große Begeisterung gestern abend und die Rock’n’Roller-Stimmung pur! Nach dem Auftritt entstand zu später Stunde dieses Foto mit Günther Sigl (3. von rechts) und auch noch ein Gruppenbild mit der ganzen Band. Locker gaben die versierten Musiker Autogramme und der Live-Act war ihnen – trotz der paar Jährchen mehr auf dem Buckel – nicht wirklich anzumerken. Sympathisch kamen sie rüber und echt lässig. Seit Monaten schon war das Konzert in Untersteppach ausverkauft. Und man spürte die Freude der Besucher auf diesen besonderen Abend.

Mit den Freunden in der Festgemeinschaft Steppach führt der Verein Tschug-Bar das Gmoafest 2014 bis zum Montag durch. Alle helfen schon seit Tagen fleißig zusammen – die Feuerwehr Untersteppach, die Staudhamer Schützen, der Obst- und Gartenbauverein, die Tschug-Bar und die Gemeinde Edling. Das genaue Programm vom Gmoafest bis zum Montag steht auf unserer Plakatwand!

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Foto 12Bereits die Rockagillys (links) als Vorband heizten im großen Zelt großartig mit Rock’n’Roll vom Feinsten ein – eine im wahrsten Sinne des Wortes brennende Bühne in Untersteppach. Als Showact brannte nämlich das Piano (Bild oben). Und das Publikum ging von Anfang an mit … na klar, den Rock’n’Roller-Weg!

Dann war es soweit: Über 30 Jahre Bühnenerfahrung versammelte sich und: Günther Sigl, Barny Murphy, Paul Dax, Willie Duncan, Ludwig Seuss und Otto Staniloi verstehen es auch heute noch wie kaum eine andere Liveband, innerhalb kürzester Zeit die Fans zum Jubeln und das Festzelt zum Kochen zu bringen. Klar, dank Mengen an Hits: I ziag’s ja ned aus – meine Rock’n’Roll-Schua! Ein wahres Feuerwerk folgte: Schickeria – wo bist du – mitam Frosch im Hals und Schwammerl in de Knia – I hob so Herzklopfen – beim Autostop – und ich schau dich an – Sommer in der Stadt und ja klar, mia sand a bayerische Band!

Foto 5Im Jahr 1981 komponiert die bayrische Rock-’n’-Roll-Band Spider Murphy Gang das Lied „Skandal im Sperrbezirk“. Im Sog der Neuen Deutschen Welle stürmt der Song ein Jahr später die Hitparaden – genau zu der Zeit, als die Stadt München zur No-go-Area für Homosexuelle, Obdachlose und Prostituierte erklärt. Der Sänger Günter Sigl erinnert sich: „Vor der Olympiade hat die Stadt gesagt, man müsse den Leuten eine saubere Stadt präsentieren und haben den Sperrbezirk eingeführt und die Etablissements in der Bahnhofsgegend mussten umziehen. Die Damen haben dagegen protestiert“.

Foto 4 Das Lied beginnt auch in Untersteppach furios: Der Synthesizer wummert die Titelmelodie, aber Schlagzeug und Gitarre setzen nur am Taktanfang mit ein. Nach dem siebten Break schaltet sich der Bass dazu und treibt den Song unhaltbar vorwärts. Sänger Günther legt los: „In München steht ein Hofbräuhaus, doch Freudenhäuser müssen raus, damit in dieser schönen Stadt das Laster keine Chance hat.“ Und alle – gefühlt wirklich alle – singen mit im Untersteppacher Zelt! Ein Party-Hit pur. Und live. Zum Schluss skandiert die Band: „Skandal – Moral – Skandal um Rosi.“

Foto 10Zugaben und noch mal eine Zugabe folgen. Er wird in Erinnerung bleiben – der Abend mit den Spiders zum 20-Jährigen der Tschug-Bar aus Edling! Untersteppach und alle, die da waren, sagen dankeschön!

 

 

 

 

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Und hier no mehr Buidln … einfach klicken:

Der Skandal in Untersteppach in Bildern

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