Rauschgift mit falschen Geldnoten bezahlt

Weitere junge Männer auch aus dem Landkreis inhaftiert

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DrogenLandkreis – Wie bereits im November berichtet, gingen den Falschgeldspezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes und den Drogenfahndern der Kripo damals zwei dicke Fische ins Netz. Die beiden 27 und 28 Jahre alten Männer aus Kolbermoor und Bruckmühl brachten größere Mengen Falschgeld in Umlauf und handelten in erheblichem Umfang mit Rauschgift. Beide sitzen seither in Untersuchungshaft. Aufwändige Ermittlungen der Polizei haben inzwischen zu weiteren Festnahmen …

… geführt. Die intensiven Ermittlungen führten zur Festnahme und Inhaftierung von weiteren fünf Männern im Alter zwischen 20 und 30 Jahren aus der Stadt und dem Landkreis Rosenheim sowie aus München. Auch ihnen wird neben Geldfälschung und dem Inverkehrbringen von Falschgeld der Handel mit erheblichen Mengen von Rauschgift zur Last gelegt. Aktuell befinden sich in diesem umfangreichen Ermittlungsverfahren derzeit sechs Männer in Untersuchungshaft, die auf verschiedene Justizvollzugsanstalten in ganz Südbayern verteilt sind. Gegen einen Tatverdächtige wurde der bestehende Haftbefehl außer Vollzug gesetzt

Nach dem Stand der bisherigen Ermittlungen verfügten die Männer in der Summe über etwa 170 falsche 50-Euro-Scheine, von denen sie den größten Teil in Umlauf gebracht haben. Bis auf wenige, einzelne Falschnoten konnten inzwischen die Fälschungen von der Polizei lokalisiert und beschlagnahmt werden. Dabei sorgte bei den Beamten insbesondere der Umstand für Überraschung, dass die Männer teilweise sogar das beschaffte Rauschgift mit falschen Geldnoten bezahlt hatten.

Insgesamt konnten die Fahnder des Landeskriminalamtes und der Kripo Rosenheim im Zuge des gemeinsamen Verfahrens rund 8.200 Euro Falschgeld, etwa 1,1 Kilogramm Cannabis, 250 Gramm Amfetamin, 36 LSD-Trips, 30 XTC-Pillen und 5.500 Euro mutmaßliches Drogengeld als Beweismittel sichern.

Foto: Polizei

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