Polizei-Großeinsatz gestern in Ramerberg

Jugendliche hatte Mann mit Kind in Wald gehen sehen, der alleine wieder zurückkam

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BlaulichtEine verdächtige Beobachtung löste gestern beim Bahnhof Ramerberg einen polizeilichen Großeinsatz aus. Am Donnerstagnachmittag gegen 16 Uhr hatte eine 17-jährige Schülerin am Bahnhof Ramerberg einen Mann dabei beobachtet, wie dieser mit einem Kind im angrenzenden Wald verschwunden war und nach kurzer Zeit alleine wieder aus diesem zurückkehrte. Die Jugendliche verständigte besorgt die Polizei. Da überhaupt nicht einzuschätzen war, ob dem Kind etwas passiert sein könnte – so die Polizei am Freitagvormittag – entschloss man sich sofort zu einer groß angelegten Absuche. Um die Sicherheit des Bahnverkehrs …

… und der Einsatzkräfte zu gewährleisten, musste für die Dauer der Suche der Bahnverkehr für über eine Stunde eingestellt werden.

Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei, Kräften der Operativen Ergänzungsdienste und deren Diensthundeführer, wurde der Bereich des Bahnhofs engmaschig durchkämmt, ohne jedoch zuerst einen Erfolg verbuchen zu können.

Durch den Hinweis eines weiteren Zeugen konnte man schließlich eine Familie ermitteln und herausfinden, dass man glücklicher Weise einem Irrtum erlagen war. Ein Vater hatte lediglich mit seinem Sohn den direkten Weg durch den Wald gewählt, um die Strecke dementsprechend abkürzen zu können. Seinen Sohn begleitete er dabei zu einem Fußballplatz, wo er sein Kind zum Spielen zurück ließ. Kurze Zeit später kam der Vater – ohne seinen Buben – aus dem Waldstück zurück, genau so, wie es die Schülerin beobachtet hatte.

 

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3 Gedanken zu „Polizei-Großeinsatz gestern in Ramerberg

  1. Florian Vigyikan

    Der 17-jährigen Schülerin danke ich für ihre Wachsamkeit und Courage! Menschlichkeit, Nächstenliebe, Miteinander, Verantwortung übernehmen. Nennt es, wie ihr wollt. Davon braucht’s mehr! Dann fügt sich auch alles andere zum Guten, wie in diesem Fall zu sehen ist 🙂

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  2. Lieber 1x zu viel, als nichts unternehmen.
    Echt super, dass das Mädel gehandelt hat!
    Sollte ein Beispiel für alle sein.
    Und Gott sei Dank wars Fehlalarm

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    1. Wären bei der 17-jährigen Schülerin sowohl Ortskenntnis, als auch eine Selbstverteidigungsfähigkeit so ausgeprägt, wie ihre politisch-medial induzierten ‚Männergewaltszenarien‘, hätte sie ihr Umfeld informieren und dann den allein zurückkehrenden Vater auch ansprechen können, meinetwegen auch direkt streamend, ein Kamerahandy wird sie ja wohl haben.

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