Pfaffing wird komplett „zukunftssicher“

Vertrag mit der Telekom heute im Rathaus unterzeichnet - Ausbau ein Jahr lang

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Pfaffing Telekom MillionHeute am Freitagvormittag fand im Rathaus in Pfaffing die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages statt – absolut zukunftsweisend: Die Telekom hat den Zuschlag für den Ausbau des Internets in der Gemeinde Pfaffing erhalten. 674 Haushalte bekommen in etwa in genau einem Jahr – Sommer 2017 – Breitband-Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s (Megabit pro Sekunde), in Teilgebieten bis 200 MBit/s. „Wir haben mit der Telekom einen starken Partner an unserer Seite. So können wir unseren Bürgern und Unternehmen in Kürze …

Foto: Renate Drax

Unser Foto zeigt von links stehend: Pfaffings geschäftsleitender Beamte Christian Thomas, Dipl-Ing. Paul Poither von Corwese und Georg Selbertinger, beauftragter Projektleiter der Technikniederlassung Süd. Vorne von links Pfaffings 1. Bürgermeister Lorenz Ostermaier sowie Dipl.Ing. Norbert Kreier, Regiomanager der Telekom Deutschland GmbH.

… den begehrten Zugang zum schnellen Internet ermöglichen“, sagt Lorenz Ostermaier, Erster Bürgermeister. „Auch für Arbeitnehmer mit Home Office und Selbständige ist eine schnellere Anbindung an das Netz entscheidend und ein Mehrwert für ihre Immobilie. Breitband ist ein wichtiger Standortfaktor.“

Der Ausbau bezieht sich auf die Gesamtgemeinde – ohne die Bereiche die im Rahmen des Vorverfahrens als Eigenausbau (Ort Pfaffing) oder ausreichend versorgt (Lehen / Rettenbach / Rattenbach / Oberndorf) gelten.

Die Wirtschaftlichkeitslücke beträgt: 1.106.625 EURO
Die Zahlung erfolgt in drei Raten (25 % nach Abschluss der Wegesicherung – 25 % nach Abschluss der Tiefbauarbeiten – 50 % nach Fertigstellung)
Die Maßnahme wird mit 80 Prozent bezuschusst! Die Eigenleistung der Gemeinde beträgt somit 221.325,00 EURO.

„Wir danken der Gemeinde Pfaffing für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns darauf, das Projekt zügig anzugehen,“ sagte heute Dipl.Ing. Norbert Kreier, Regiomanager der Telekom Deutschland GmbH in Pfaffing. „Wir wissen, wie wichtig ein schneller Internetanschluss ist. Deshalb wollen wir so vielen Menschen wie möglich einen solchen Anschluss zur Verfügung stellen. Wir versorgen die betroffenen Gemeindeteile mit der neuesten Breitbandtechnologie und machen die Gemeinde Pfaffing damit zukunftssicher.“

So geht der Ausbau weiter:

„Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein“, ergänzte Georg Selbertinger, beauftragter Projektleiter der Technikniederlassung Süd. „Gleichzeitig wird eine Firma für die notwendigen Tiefbaumaßnahmen ausgesucht und das notwendige Material bestellt“. Sobald alle Kabel verlegt und Multifunktionsgehäuse aufgestellt seien, erfolge der Anschluss ans Netz der Telekom. In der Regel vergehe zwischen dem Vertragsabschluss und der Buchbarkeit der Anschlüsse ein Jahr.

Aber auch Probleme wurden bei dem so erfreulichen Unterzeichnungs-Termin nicht verschwiegen:

Die Rede ist von der IP-Telefonie – ganz unabhängig von Pfaffing, die aber zum Vorteil umgerüstet werde. Das bedeute, so Georg Selbertinger heute in Pfaffing, kein Bürger solle sich derzeit eine Umstellung auf IP ‚aufzwingen‘ lassen, sondern wenn möglich noch das eine Jahr abwarten, um Problemen, die es defintiv noch gebe, aus dem Weg zu gehen.

Dann aber ab etwa Mitte 2017 sei die Umstellung auf IP die Zukunft in der Telefonie – ohne ein Zurück und

der Kunde sei selbst dafür verantwortlich, sich zu melden und die Umstellung vollziehen zu lassen.

Die ‚Deadline‘ für die analoge Telefonie sei wohl Ende 2018, hieß es heute.

Das sei deutschlandweit das Telekom-Muss – man müsse sich dem Weltstandard anpassen.

Pfaffing will beispielgebend sein und eigens mit der Telekom einen Infoabend zum Thema Umstellung im nächsten Jahr veranstalten für seine Bürger und alle Interessierten!

Mehr Breitband für Deutschland

Im Rahmen der Initiative „Mehr Breitband für Deutschland“ (MBfD) hat die Telekom seit 2008 bereits knapp fünftausend Ausbaukooperationen mit Gemeinden und Investoren geschlossen. Weit über eine Million Haushalte haben auf diese Weise Zugriff auf schnelle Internet-Anschlüsse erhalten. Und zwar zusätzlich zum regulären Breitbandausbau, in den das Unternehmen pro Jahr über drei Milliarden Euro investiert. Auch in diesem Jahr treibt die Telekom den Breitbandausbau weiter voran. Jede Stunde wächst das Telekom-Netz um eineinhalb Kilometer.

Das mache es vom Arbeitsaufwand, von der kooperation mit zuverlässigen Firmen nicht wirklich leicht. Ausführende seien nämlich andere, die Telekom sei ja nur der Bauherr quasi.

Über die Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom ist mit über 142 Millionen Mobilfunkkunden sowie 31 Millionen Festnetz- und mehr als 17 Millionen Breitbandanschlüssen eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit (Stand 31. Dezember 2013).

Der Konzern bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz, Mobilfunk, Internet und IPTV für Privatkunden sowie ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden. Die Deutsche Telekom ist in rund 50 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 229.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2013 erzielte der Konzern einen Umsatz von 60,1 Milliarden Euro, davon wurde mehr als die Hälfte außerhalb Deutschlands erwirtschaftet.

 

 

 

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2 Gedanken zu „Pfaffing wird komplett „zukunftssicher“

  1. „Pfaffing wird komplett „zukunftssicher““ ?!?!?!
    …… was ist das den für eine Aussage?

    Das gesamte Konzept bezieht sich auf den Außenbereich von der Gemeinde Pfaffing. Der Ort selbst ist davon nicht betroffen.
    Zitat:
    – ohne die Bereiche die im Rahmen des Vorverfahrens als Eigenausbau (Ort Pfaffing) oder ausreichend versorgt (Lehen / Rettenbach / Rattenbach / Oberndorf) gelten.
    Zitat Ende.

    Die DSL Geschwindigkeit im Ort fällt zu bestimmten Zeiten auf 80kBit/s (ja, in Worten ACHTZIG nicht Achtzigtausend). Telefonieren (IP) bricht immer wieder ab und die Qualität ist teilweise miserabel. Faxen geht meist gar nicht, wenn dann nur nach Mitternacht.

    Wenn schon „zukunftssicher“ dann bitte für alle denn,
    Zitat
    „Auch für Arbeitnehmer mit Home Office und Selbständige ist eine schnellere Anbindung an das Netz entscheidend und ein Mehrwert für ihre Immobilie. Breitband ist ein wichtiger Standortfaktor.“
    Zitat Ende
    ……. und die leben nicht nur im Außenbereich.

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    1. Ja, die Geschwindigkeit ist natürlich ein Witz, frustrierend, was haste denn im Schnitt/Maximal?

      ABER: das ist jammern auf „hohem“ (naja nicht wirklich hohem) Niveau:

      ICH wohne im Außenbereich und bin einer der Glücklichen die endlich überhaupt einen Anschluss bekommen haben – ne DSL Leitung mit Theoretisch bis zu 378kbit (0,3 MBit) !!! (wow!)
      da kannst du dir denken was da wirklich ankommt. Und das frisst das VoIP.
      Also genauso sch**** wie bei dir, mit dem Unterschied: da geht nicht mal theoretisch ab und an mehr!

      Kleiner Wermutstropfen: Dank Hybrit kann ich den Anschluss über den völlig überlasteten LTE Sendemasten aufpeppen weil ich das rechtzeitig gemacht hab aktuell würde das für neue Anschlüsse gar nicht mehr gehen.

      Geteiltes Leid ist halbes Leid
      Es kann ja nur besser werden.

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