Ohne euch geht nichts!

Jubiläum der Spielstadt Mini Rosenheim - Betreuer einst und jetzt feiern

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Mini Rosenheim ehemalige Betreuer

Die Spielstadt Mini-Rosenheim ist jedes Jahr aufs Neue ein Riesenerlebnis für Kinder. Auch bei vielen Ferien-Programmen im Altlandkreis: Damit dieses Ereignis überhaupt stattfinden kann, braucht es zahlreiche Betreuerinnen und Betreuer. „Ohne euch findet Mini-Rosenheim gar nicht statt“, sagt der Leiter des Kreisjugendamtes Rosenheim, Johannes Fischer. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums von Mini-Rosenheim hatten Stadtjugendring und Landkreis ehemalige und noch aktive Betreuer eingeladen.

Über 100 von ihnen waren in den Saal des Stadtjugendrings gekommen. Nach der Begrüßung durch Abuzar Erdogan, dem zweiten Vorsitzenden des Stadtjugendrings, und durch Johannes Fischer gab es ein bayerisches Buffet. Es wurde über alte Zeiten geratscht und viel gelacht. Zur Erinnerung trug auch eine Fotoausstellung bei, die Lenka Kargol von der Kommunalen Jugendarbeit zusammengestellt hatte. Als Dankeschön gab es für alle Betreuerinnen und Betreuer einen Strohhut mit dem Schriftzug „30 Jahre Spielstadt Mini Rosenheim“.

Nicht dabei sein konnte bei diesem Treffen Georg Fritsch. Von 1988 bis 2015 betreute er die Schreinerei in der Spielstadt. Als Kaiser Schorsch war er eine feste Institution, auch für die Kinder. Nachdem er vergangenes Jahr starb, wird heuer ihm zu Ehren eine Spielstadt-Straße nach ihm benannt.

Johannes Fischer und Gerd Rose, die heutigen Leiter der beiden Jugendämter in Stadt und Landkreis, waren die Gründerväter von Mini-Rosenheim. Nach einem Besuch in der Spielstadt Mini-München im Jahr 1986 waren sich beide sicher, das können wir besser. Ein Jahr später startete Mini-Rosenheim als einwöchiges Angebot mit 17 Werkstätten, 24 Betreuern und 80 Kindern. Das Konzept funktionierte, schon 1988 wurde aus einer zwei Wochen und auch die Anzahl der Kinder verdoppelte sich auf 160.

Das anhaltende große Interesse zwang Stadt und Landkreis, Mini-Rosenheim zu teilen. Seit 2006 organisiert der Stadtjugendring seine Spielstadt auf seinem Freizeitgelände Happinger Ausee und die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises auf dem landkreiseigenen Jugendzeltplatz in Riedering-Kohlstattberg. Inzwischen sind es über 400 Kinder, die täglich in beiden Maßnahmen betreut werden.

Die nächste Veranstaltung im Rahmen des Jubiläums „30 Jahre Spielstadt Mini Rosenheim“ findet am 4. August statt. Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, Landrat Wolfgang Berthaler, etliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die Mitglieder der Jugendhilfeausschüsse und die Ferienprogramm-Organisatoren werden den Kindern auf dem Jugendzeltplatz Kohlstattberg einen Besuch abstatten.

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