Obacht geb’n: Keine Chance den Einbrechern!

Wie schütze ich mich - Aufklärungs-Wochen der Polizei starten

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einbrecher_01Landkreis – Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden bedeutet für viele Menschen, egal ob Jung oder Alt, einen großen Schock. Dabei machen den Betroffenen nicht nut etwaige Dienstähle, sondern viel mehr auch die Verletzung der Privatsphäre sowie das verloren gegangene Sicherheitsgefühl sehr zu schaffen, so die Erfahrungen der Polizei. Nicht selten seien schwerwiegende, psychische Folgen festzustellen. Unter dem Motto „Obacht geb’n” informieren die Polizeidienststellen des Präsidiums Oberbayern Süd in den kommenden Wochen…

… in zahlreichen Aktionen zum Thema Einbruchschutz. Entsprechende Info-Möglichkeiten werden allen Bürgern geboten.

Es geht um wirksamen Einbruchschutz, aber auch um richtige Verhaltensweisen. Dies geschieht in Verbindung mit der bundesweiten Kampagne „K-Einbruch“. Die Präventionsmaßnahmen werden begleitet durch verstärkte polizeiliche Kontrollen, durch die Täter überführt bzw. abgeschreckt werden sollen.

Im Jahr 2012 sei die Zahl der Wohnungseinbrüche auch im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, dem bundesweiten Trend entsprechend, ebenfalls angestiegen. Die polizeiliche Kriminalstatistik verzeichnet 373 Fälle, was im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg von 29,5 % entspricht. Auch im laufenden Jahr ist keine Trendwende zu erkennen, mit einem Plus von 26,3 % geht die Tendenz weiterhin nach oben.

Entgegen der weit verbreiteten Meinung kommen Einbrecher nicht in der Nacht, sondern tagsüber, am frühen Abend oder an den Wochenenden, wenn üblicher Weise niemand zu Hause ist. In den dunklen Jahreszeiten nutzen Einbrecher oft die frühe Dämmerung und suchen dabei abgelegene oder schlecht einsehbare ebenerdige Wohnungen oder Wohnhäuser auf. Schlecht gesicherte Kellerfenster oder gekippte Terrassen- oder Balkonfenster werden gerne angenommen. Meistens werden leicht  transportable Wertgegenstände, wie z. B. Schmuck, Bargeld oder Elektronikartikel, entwendet.

Allerdings sei niemand den Einbrechern schutzlos ausgeliefert. Dies sollen die Aktionswochen „Obacht geb’n“ verdeutlichen.

Der Schutz vor ungebetenen Gästen basiere im Wesentlichen auf drei Säulen:

  • Nachbarschaftshilfe – eine intakte und aufmerksame Nachbarschaft kann vorbeugend wirken.
  • Mechanische Sicherungseinrichtungen – über ein Drittel aller Einbrüche bleiben im Versuchsstadium stecken. Mechanische Sicherungen an Türen und Fenster tragen hierzu bei.
  • Richtiges Verhalten – achten Sie bewusst auf verdächtige Situationen, auffällige Personen oder verdächtige Fahrzeuge und alarmieren Sie in Verdachtsfällen sofort die Polizei unter der Notrufnummer 110.

Die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen bieten eine umfangreiche, individuelle und kostenlose Beratung zum Einbruchsschutz.

Weitere Informationen zum Schutz der eigenen vier Wände sind im Internet unter www.polizeiberatung.de zu finden.   Foto: Polizei

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