Nicht vergelten, sondern verzeihen!

Passionsspiel „Ehe der Hahn zweimal kräht" am Samstag in der Rotter Pfarrkirche

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hahnIn der Pfarrkirche in Rott am Inn findet ein aufwendiges Passionsspiel statt – und zwar am kommenden Samstag, 5. März, ab 19.30 Uhr gestalten folgende Künstlergruppen das sehenswerte Passionsspiel „Ehe der Hahn zweimal kräht“: Freies Ensemble aus Wals – Schauspiel, Mühlviertler Vokalensemble, Auswahlchor des Linzer Musikgymnasiums sowie ein Bläserquartett. Die Idee zu diesem Passionsspiel und das Musikarrangement kommt von der bekannten Musikergruppe „Mühlviertler Dreier“ (Johanna Dumfart, Theresa Lehner, Reinhard Gusenbauer). Der Text stammt von Sepp Kriechhamer und einige Kompositionen von Christoph Huber.

Die Mitwirkenden beim Passionsspiel sind Schauspieler des freien Ensembles Wals, die Gruppe „Mühlviertler Dreier“ (Dreigesang und Soatnmusi), ein Bläserquartett sowie ein Mühlviertler Vokalensemble, an der Harfe Anna-Lena Killinger und am Schlagwerk Christian Stelzer. Eine Auswahl des Chores des Linzer Musikgymnasiums unter der Leitung von Franz Obermair rundet das Ensemble des Passionsspiels ab.

Der Theaterverein Rott am Inn beteiligt sich an der technischen Ausstattung dieses Abends.

Karten im Vorverkauf kosten beim Rotter Pfarrbüro nur 15 Euro, an der Abendkasse 18 Euro.

Zum Inhalt:

hanh 2„Noch ehe der Hahn zweimal kräht…

… wirst du mich dreimal verleugnen. Bis heute hat dieser prophetische Satz Jesu nichts an Brisanz verloren. Zu oft findet sich unser eigenes Handeln in diesen Worten wieder. Zu oft neigen wir selbst bedenkenlos zum Verrat am Anderen, aber auch an uns selbst und unseren Idealen, vor allem dann, wenn es darum geht, Unannehmlichkeiten von unserem Leben fern zu halten. Auch Petrus musste das in jenen Tagen erleben. Letztlich war wohl sogar der Verrat, den Judas beging, dieser menschlichen Schwäche geschuldet.

Doch Gottes Sohn ertrug sein Leiden nicht, um uns ein schlechtes Gewissen zu machen. Es geht ihm nicht um Sühne, sondern darum, dass wir erkennen, wann und wodurch wir Schuld auf uns laden. Ihm ist wichtig, dass wir aus unseren Fehlern lernen.

Das Erlösende an der Passion ist, dass am Ende Verzeihen steht. So wie in unserem Leben nicht die Vergeltung, sondern das Vergeben im Mittelpunkt stehen sollte. „Liebet einander ebenso, wie ich euch stets geliebt.“ Diese Worte sollten uns den Weg in die Zukunft weisen.“

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