„Nehmen sie Ihre Hunde an die Leine!“

In Scheidsöd bei Pfaffing wieder ein Reh von zwei Hunden gerissen - Anzeige erstattet

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HundEinen dringenden Appell richtet ein Jagdpächter an die Hunde-Besitzer im Raum Pfaffing und ganz grundsätzlich, die Hunde doch bitte an die Leine zu nehmen. Anlass ist ein aktueller Fall: Wiederum wurde im Gemeindebereich Pfaffing im Ortsteil Scheidsöd ein Reh von zwei Hunden gerissen. Das schwer verletzte Tier wurde vom hinzugerufenen Jäger von seinen Qualen erlöst. Zudem möchte der Jagdpächter darauf hinweisen, dass in jedem Fall eine Anzeige erstattet werde …

 

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19 Gedanken zu „„Nehmen sie Ihre Hunde an die Leine!“

  1. Dann sollten das die Jäger selbst aber bitte auch tun

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    1. Marie Bauernschmid

      Die Jäger haben gut erzogene Hunde.
      Es geht hier auch um Leute oder Kinder, die Angst vor Hunden haben.
      Wenn man das schon immer hört: „Mein Hund macht nichts“ …

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      1. bettina lettenbichler

        NEIN nicht alle Jäger haben ihre Hunde unter Kontrolle!!

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      2. Sehr geehrte Marie Bauernschmid,
        dem ist leider nicht so.
        Ich sehe öfter Jäger/innen der/die ihre Hunde frei laufen lassen, während die Herren/Damen Jäger im Auto sitzen und vor den Hunden her fahren. Deren Hunde attackieren andere Hunde und die gehen schon auch mal „verloren“.
        Außerdem liegt der Unterschied schon in der Erziehung. Ein Jagdhund, wie ja der Name schon sagt, wird zur Jagd erzogen und weiß auch, wie das „Finale“ aussieht.
        Ein Familienhund, wie der Name schon sagt, lebt in einer Familie und hat ein völlig anderes Ausbildungsziel. Ein Familienhund hat in der Regel keine Ahnung davon, wie ein „Finale“ aussieht.

        Das heißt: Der Jagdhund weiß wie man tötet, der Familienhund in der Regel nicht.
        Familienhunde leben sehr oft mit anderen Haustieren zusammen, Katzen, Hasen, Hühnern oder Meerschweinchen und sind im Gegensatz zum Jagdhund mit einem hohen Grad an Sozialisierung gegenüber anderen Tieren aufgewachsen. Es wäre für einen Schäfer/Bauern geschäftsschädigend, würden seine Schäfer-, Hüte- oder Herdenhunde einem „Jagdtrieb“ folgen.
        Bitte jetzt nicht mit „der Hund ist ein Raubtier, der tötet immer“ kommen.
        Sogar Wolfseltern müssen ihren Jungen das Jagen beibringen, Wolfseltern unterrichten und „erziehen“ ihre Welpen zur Jagd.
        Und so komisch das für sie klingen mag: Ein Wolfswelpe, der die Jagd nicht lernt, wird nicht alt werden.
        Grüße
        Carola

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        1. Ungute Erfahrungen habe ich ausschließlich mit Jägershunden gemacht. Immer dieselben zwei, deren „Herrchen“ glauben, für sie und ihre Hunde gäbe es Ausnahme-Regelungen. Einer der Hunde stürmte eines Tages ohne jede Vorwarnung und Anlass auf mein Kind zu, zerriss ihm die Kleidung und biss ihm ins Bein. Der Jäger selbst war weit und breit nicht zu sehen. Eine Entschuldigung haben wir nie gehört.
          Traurig, dass viele Leute ihre Hunde nicht im Griff haben. Wenn dann Rehe getötet werden o.a. Schlimmes passiert, müssen die Tiere ausbaden, was Menschen falsch machten.

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  2. Ich bin Tierliebhaber und fühle deshalb genauso mit dem zu Tode gehetzten Reh. Deshalb mein dringender Appell an alle Hundebesitzer!!!!
    ERZIEHT EURE HUNDE ANSTÄNDIG!!

    Kann ja wohl nicht wahr sein, dass ihr wollt, dass alle Hunde an die Leine müssen, nur weil manche zu faul und wenig konsequent sein wollen!!
    Es gibt jagende Hunde und die gehören an die Leine.
    Folgsame Hunde dürfen frei laufen, weil sie eben folgen und zwar nicht dem Reh, sondern dem Halter!

    Gejagt zu werden ist für Rehe nicht lustig! Auch wenn der Halter meint, der Hund will „nur spielen“, das will er NICHT, er will jagen und fressen!

    P.S. Schade, dass für das Foto wieder mal ein sogenannter Listenhund herhalten muss. Der Rottweiler jagt nicht lieber als ein Schäferhund oder Golden Retriever!

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  3. Hunde gehören grundsätzlich an die Leine! Für Menschen mit Angst vor Hunden ist es nämlich alles andere als angenehm, wenn der Spaziergang anstatt Erholung nur Aufregung bringt, weil rücksichtslose Hundebesitzer ihre Tiere einfach frei in der Gegend rumlaufen lassen! Und der Spruch: „Der tut doch nix!“ …. der hilft dann auch nur bedingt!

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    1. Es gibt aber auch Leute die an die Leine gehören kein Hund ist böse es ist der Mensch wo sie böse macht. Ich bin selber Hundebesitzer und habe meinen Liebling seit 8 Jahren es ist mein erster Hund und ich war mit ihm in der Hundeschule da haben wir beide was gelernt er läuft ohne Leine und ich weiß immer wo er ist wenn ein Hund ohne Leine läuft muss ich davon ausgehen das er harmlos ist alles andere wäre grob fahrlässig. Hunde die an der Leine sind und keinen kontakt zu Artgenossen haben die reagieren meistens agressiv.

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  4. bettina lettenbichler

    WARUM wird hier ein Rottweiler abgebildet? War es einer? Gibt es nicht genügend Hunderassen,die fähig sind ein Reh zu reissen?

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    1. Das Bild mit dem Rottweiler wird bei der Wasserburger Stimme immer wieder eingesetzt, wenn ein Artikel sich um allgemeine Warnungen und Hinweise zum Thema Hund geht.
      wie hier: http://www.wasserburger-stimme.de/stadt/obacht-hundehalter-vergiftete-wuerste/2015/04/14/ oder auch hier: http://www.wasserburger-stimme.de/stadt/warnung-vor-giftkoeder-im-burgerfeld/2015/02/26/.
      Es wird damit keine Aussage darüber getroffen, was für ein Hund es war, oder welche Hunde besonders gefährlich sind.
      Das das Standardbild bei Einbrüchen eine Person mit grauem Kapuzenpullover ist, heißt ja auch nicht, dass der Einbrecher so ausgesehen hat und ebensowenig, dass jeder Mensch mit grauem Kapuzenpullover ein Einbrecher ist.

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      1. bettina lettenbichler

        Danke für den Hinweis!
        Dann wäre es mal einen Versuch wert,das Bild des Rottweilers gegen das eines Zwergpudels auszutauschen…..auf DIE Reaktionen sind sicher einige gespannt.

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        1. Ein Zwergpudel hat jetzt aber nicht unbedingt die entsprechende Größe um ein Reh zu reißen, oder? 😉
          Ist doch verständlich, dass ein Medium/eine Zeitung nicht jedes mal, wenn es um Hunde geht, -zig verschiedene Rassen abbilden kann, damit sich kein Hundehalter einer bestimmten Rasse auf den Schlips getreten fühlt.

          Leider denken nicht alle Hundehalter in Bezug auf Hundehaltung so vernünftig wie Sie. Ein bisschen Toleranz gegenüber den Ängsten von Mitmenschen würde manchem Hundehalter (gerade von großen Hunden) gut zu Gesicht stehen.

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          1. bettina lettenbichler

            Ja?,das stimmt….pudeltechnisch gesehen, aber ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen,dass der Artikel nur halb so interessant ins Auge sticht, wie wann eben ein sog. Listenhund abgebildet ist! DANKE

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  5. Ist das größte Problem an der Sache die Hunderasse auf dem Foto???

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    1. bettina lettenbichler

      Nein,sicher nicht … aber wir Rottweilerbesitzer reagieren schön langsam empfindlich auf die Meinung gegenüber den Listenhunden!
      Konsequente Erziehung unserer Hunde (aller Rasse) würde solche Angriffe auf Wildtiere unterbinden.

      Leinenführung in diesem Fall steht wohl im eigenen Interesse im Vordergrund, um Übergriffe jeglicher Art einzuschränken.

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      1. Nur mal am Rande: Pudel waren übrigens mal ausgesprochene Jagdhunde ?
        Wenn auch als Zwergpudel nicht für die Jagd auf größere Tiere geeignet.

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  6. Jeder Hund gehört an die Leine??
    Mein erster Hund wusste genau, wie er sich verhalten musste, wenn Spaziergänger entgegenkommen sind.
    Und ICH auch. Mein Hund darf nicht einfach anderen fremden Menschen entgegenlaufen!! Er darf nicht einfach hochspringen!!

    Wenn mir jemand entgegen kommt, rufe ich meinen Hund zu mir. Wenn das Gegenüber nicht von mir oder meinem Hund will, gehen wir vorbei (grüßend) und fertig.

    In jeder Hundeschule lernen die Halter, den Hund neben sich sitzen zu lassen, wenn jemand auf sie zu kommt, begrüsst, die Hand schüttelt.

    Bitte, bitte liebe Hundehalter: Hunde sind nicht dumm, die können so was lernen!! Wir vergraulen uns die Möglichkeiten ALLE in Freiheit leben zu können! Ich möchte meinen Hund frei laufen lassen können, aber ich verstehe auch alle, die Angst vor Hunden haben und will das respektieren. Dazu gehört Empathie und Aufmerksamkeit! Ich bitte dringend dazu!

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  7. Zehn Bitten eines Hundes an den Menschen
    1. Mein Leben dauert nur 10 bis 15 Jahre. Jede Trennung von Dir wird für mich Leiden bedeuten. Bedenke es, ehe Du mich anschaffst.
    2. Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir willst.
    3. Pflanze Vertrauen in mich ein, ich lebe davon.
    4. Zürne mir nie lange, und sperr mich nicht zur Strafe ein. Du hast Deine Arbeit, Deine Vergnügungen, Deine Freunde – ich habe nur Dich.
    5. Sprich mit mir! Wenn ich auch Deine Worte nicht ganz verstehe, so doch die Stimme, die sich an mich wendet.
    6. Wisse, wie immer an mir gehandelt wird, ich vergesse nie!
    7. Bedenke, ehe Du mich schlägst, dass mein Kiefer mit Leichtigkeit Deine Hand zerquetschen könnte, ich aber keinen Gebrauch davon mache.
    8. Ehe Du mich bei der Arbeit unwillig schilderst, träge oder faul zu sein, bedenke, vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich zu lange der Sonne ausgesetzt, oder ich habe ein verbrauchtes Herz.
    9. Kümmere Dich um mich, wenn ich alt werde. Auch Du wirst einmal alt.
    10. Gehe jeden schweren Gang mit mir. Sage nie: „Ich kann so etwas nicht sehen“ oder „Es soll in meiner Abwesenheit geschehen“.
    Alles ist leichter für mich – mit Dir!
    11. (Ergänzung zum aktuellen Thema)
    Nimm mich bitte sofort an die Leine, wenn Du bemerkst, dass Du mich vor mir selber und vor meinem angeborenen Jagdtrieb schützen musst! Das enge Zusammenleben mit anderen Menschen und anderen Hunden ist oft schwierig und führt leicht zu emotionalen Ausbrüchen, – denen man aber vorbeugen kann. Und wenn es gar nicht anders geht, werde ich sogar mit einem Maulkorb Gassi gehen, ein Hilfsmittel, das offenbar bei den meisten Hundebesitzern in Vergessenheit geraten ist.

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    1. Hallo Jürgen K., einen Maulkorb befürworte ich zwar nicht (ist für viele Hunde eine Qual), aber ich verstehe Ihren Gedankengang. Und ansonsten: Ein großes Dankeschön für Ihren einfühlsamen Kommentar.

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