Mundart-Montag: „Ja, Sakradi!“

Bayerische Redewendungen und wo sie herkommen - Mit Audio-Beispiel

Wer schon mal bayerisch geflucht hat, hat’s schon mal gesagt: „Sakradi!“ Woher das Wort kommt, wissen wahrscheinlich nur die wenigsten…

„Sakradi“ hat absolut nichts mit einem Sack voll mit Rettichen zu tun, auch wenn es sich fast so anhört.

Wie schon letzten Mundart-Montag geht auch dieses bayerische „Flücherl“ auf das Französische zurück. Der Ursprung von „Sakradi“ ist „sacre dieu“, was so viel heißt wie „Fluch den Göttern!“. Der französische Fluch hat sich dann auch im Bayerischen etabliert – als „Sakradi“.

Ein kleines Anwendungsbeispiel im Alltag:

 

 

Morgen gibt’s wie jeden Dienstag unser „Voigas-Interview“.

 

 

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