Maitenbeth: Verdächtiger Fund war alter Tank

Erst wieder eingegraben, dann kam ein Sprengkommando

image_pdfimage_print

Maitenbeth – Bei der Suche nach antiken Fundstücken aus der Römerzeit wurde kürzlich von zwei Haagern auf einer Wiese im nördlichen Gemeindegebiet von Maitenbeth (nördlich von Thal/Straßmaier) ein kleiner, metallischer Gegenstand gefunden und ausgegraben, der offenbar aus der Kriegs- oder Nachkriegszeit stammte und die Form einer dicken Patrone mit Zündvorrichtung an seiner Spitze hatte. Die Finder gruben den Gegenstand, der offensichtlich nicht aus der Römerzeit stammte, wieder an der Fundstelle ein.

Nachdem dies dann aber dem Grundstücksbesitzer bekannt wurde, wurde die Polizei eingeschaltet. Der Gegenstand wurde daraufhin vom verständigten Sprengkommando ausgegraben und geöffnet. Wie sich dabei herausstellte, entpuppte sich der anfangs gefährlich anmutende Gegenstand als Tank eines alten Sturmfeuerzeuges.

Dennoch war die Verfahrensweise des Grundstücksbesitzers zur vorsorglichen Verständigung der Polizei völlig richtig, so die Haager Polizei. „Von einer eigenmächtigen Öffnung derartiger Verdachtsgegenstände durch unsachkundige Personen wird in diesem Zusammenhang nämlich dringendst abgeraten.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.