Lkw kippte nach Ausweichmanöver

A 94 war zwei Stunden bei Hohenlinden gesperrt

image_pdfimage_print

Hohenlinden –  Weil ihn ein anderes Fahrzeug geschnitten habe, verunglückte ein Lkw-Fahrer heute mit seinem Laster auf der A 94 bei Hohenlinden, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Ein 32-jähriger Pole befuhr mit einem Lkw mit Anhänger aus dem Kreis Freising – beladen mit Leergut – am heutigen Dienstagvormittag die A94 in Richtung München. Unmittelbar nach der Einfahrt Hohenlinden wurde er von einem bisher unbekannten Auto geschnitten, sagte er der Polizei. Aufgrund seines Ausweichmanövers nach rechts verlor er die Kontrolle über den Lkw-Zug. Das Gespann kam nach rechts von der Fahrbahn ab, der Lkw stürzte um. Fahrer und Beifahrer konnten sich unverletzt aus dem Führerhaus befreien.

Zur Bergung der Fahrzeuge war ein Kran erforderlich. Für die Dauer der Bergung musste die A94 in Richtung München für etwa zwei Stunden komplett gesperrt werden. Zur Absicherung der Unfallstelle waren mehrere Feuerwehren aus dem Umkreis, insgesamt 41 Mann, vor Ort. An den Einrichtungen der Autobahndirektion Südbayern entstand ebenfalls erheblicher Sachschaden. Die Schadenshöhe beträgt etwa 15.000 Euro.

Zeugen, die Angaben zu dem unbekannten, unfallverursachenden Auto machen können, werden gebeten, sich unter Telefon 08102/ 74 45 -0 mit der Autobahnpolizei Hohenbrunn oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.