Keine Zukunft ohne unsere Landwirte!

Zum heutigen Weltbauerntag - Viele Felder haben Land unter

image_pdfimage_print

Altlandkreis – Heute ist der offizielle Weltbauerntag und Weltmilchtag! Ein Tag von der UNESCO ausgewählt. Und auch wenn in unserer Heimat derzeit jedes Feld und jede Wiese ziemlich Land unter hat – so hört man noch hoffnungsfroh „von offizieller Seite“, dass kaum mit Ernteausfällen zu rechnen sei. Hauptgrund hierfür sei der Mais als Hauptfrucht auf vielen Äckern. Der Mais sei zwar „wärmeliebend“, aber er sei auch robust und werde es überleben, sagt der BBV. Anders aber sehe es aus mit dem Getreide, das zur eigenen Verfütterung und als Grüngut angebaut werde. der erste Schnitt fehle für manche noch – mit den Maschinen könne nicht auf die völlig durchnässten Felder gefahren werden. Und Kartoffeln drohen im nassen Acker zu verfaulen.

Bleibe zu hoffen, dass „schon“ nächstes Wochenende die Sonne spätestens wieder scheinen möge.  Bayerische Bauern bewirtschaften rund 3,1 Millionen Hektar Land. Zusammen mit forstwirtschaftlichen Flächen sind das 84,5 Prozent der Fläche des Freistaats! Die Landwirte auch im ganzen Altlandkreis übernehmen in unserer Gesellschaft immer vielfältigere und wichtigere Aufgaben: „Wir erzeugen hochwertige, bezahlbare Lebensmittel und können damit die gesamte Bevölkerung versorgen“, sagt Müller. „Das ist keine Selbstverständlichkeit.“ Neben Lebensmitteln erzeugen bayerischen Bauernfamilien heute auch Energie und sind für den Erhalt unserer einzigartigen Kulturlandschaft verantwortlich. „Mit Traditionsbewusstsein und innovativen Konzepten helfen wir eine erfolgreiche und lebenswerte Zukunft zu gestalten“, sagt Müller. Eine wichtige Unterstützung sei dabei eine praxistaugliche und solide EU-Agrarpolitik dar.

  • Über 760.000 Menschen sind in der Land- und Forstwirtschaft Bayerns einschließlich des vor- und nachgelagerten Bereichs tätig.
  • Dies entspricht jedem siebten Arbeitsplatz. Für das Jahr 2013 haben in Bayern 111.600 Landwirte einen Mehrfachantrag gestellt.
  • Aktuell gibt es in Bayern rund 97.900 Betriebe ab fünf Hektar. Diese Betriebe bewirtschaften durchschnittlich eine Fläche von 32,1 Hektar.
  • Damit steht bundesweit jeder dritte Bauernhof und fast jeder zweite Milchviehbetrieb in Bayern.
  • Etwa die Hälfte der Betriebe wird im Haupterwerb geführt, die andere Hälfte im Nebenerwerb.
  • Zwei Drittel der Betriebe setzen auf mindestens ein weiteres Einkommensstandbein wie Forstwirtschaft, Energieerzeugung oder Tourismus.

„Dabei entwickelt sich die Land- und Forstwirtschaft in Bayern beständig weiter“, sagt Müller. „Gemeinsam mit Wissenschaft und Gesellschaft arbeiten wir jeden Tag daran noch besser zu werden – auch im Bereich Umwelt, Klimaschutz und der Tierhaltung.“ Gleichzeitig sei die Land- und Forstwirtschaft darauf angewiesen, dass ihre besondere Bedeutung von Politik, Mitbürgern und Medien gewürdigt sowie sachlich und fair diskutiert werde. „Für Bauern ist auch überlebenswichtig, dass Weiterentwicklungen praxistauglich sind und ihre dauerhafte, wirtschafliche Tragfähigkeit überprüft wird“, so Müller. Der Tag am heutigen Samstag, 1. Juni,  Anlass, um die Landwirtschaft in der Heimat hochleben zu lassen. Hans Müller, BBV-Generalsekretär: „Die bayerische Land- und Forstwirtschaft ist eine Schlüsselbranche, wenn es um die Herausforderungen unserer Zeit geht.“ Das dürfe niemand vergessen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.