Jeder Wähler – eine Stimme!

Am Sonntag haben sie wieder geöffnet - die Wahllokale für Europa

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WahlDie jüngsten Krisen beuteln Europa, es sind schwierige Zeiten. Und mittendrin nun am Sonntag die Europawahl. Die ist wiederum verhältnismäßig sehr einfach: Jeder Wähler – das sind alle in Deutschland lebenden EU-Bürger, die am Wahltag mindestens 18 Jahre alt sind – haben nur eine Stimme, um sich für eine Liste zu entscheiden. Die insgesamt 96 den Deutschen zustehenden Sitze werden auf die Parteien entsprechend dem Verhältnis ihrer insgesamt erreichten Stimmenzahlen verteilt. Neu: Bei der Sitzverteilung werden – anders als bei den Bundes- und Landtagswahlen – alle Parteien berücksichtigt, egal wieviel Prozent sie errungen haben. Ende Februar kippte das Bundesverfassungsgericht die zuvor gültige Sperrklausel.

In Deutschland werden von der Europawahl 2014 an – wie bereits oben erwähnt – 96 Abgeordnete des Europäischen Parlaments über geschlossene Bundes- oder Landeslisten gewählt. Von 1994 bis 2009 stellte Deutschland bei den Wahlen noch 99 Abgeordnete. Damals gab es weniger Mitgliedsstaaten. Vor der Wiedervereinigung waren auf die alte Bundesrepublik 81 Sitze entfallen.

Die Europawahl ist eine Verhältniswahl mit starren Listen. Heißt: Die Parteien können selbst entscheiden, ob sie mit Landeslisten oder einer bundesweiten Liste antreten.

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