Hochschule: Die optimierte Mittagspause

Studenten halfen mit bei Erarbeitung eines neuen Mensakonzepts

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logo-fh-rosenheimLandkreis – Während die Studierenden der Hochschule Rosenheim in den Semesterferien weilen, wird im Hintergrund fleißig gearbeitet: Ab kommendem Wintersemester präsentiert sich die Mensa der Hochschule Rosenheim, die vom Studentenwerk München betrieben wird, mit einem neuen Konzept. Bei der Optimierung des Mensabetriebs und der Planung für die Umgestaltung waren Studierende selbst aktiv beteiligt. Bereits vor einem Jahr schon begann das Projekt im Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft – für eine optimierte Mittagspause der Studenten.

Am praktischen Beispiel konnten die Studierenden ihre Fähigkeiten in den Bereichen Design, Planung und Monitoring sowie bei  einer Präsentation unter Beweis stellen. Gemeinsam mit ihrem Dozenten Prof. Dr.-Ing. Ralph Kriechbaum hatten sich die Studierenden als Thema die Optimierung hochschulinterner Prozesse und Strukturen ausgewählt und das Studentenwerk, das die Mensaria betreibt, für eine gemeinschaftliche Initiative gewinnen können. Neben der Anpassung der Abläufe nutzt das Studentenwerk die Umbauphase nun auch, um das Innenraum- und Speisenkonzept zu erneuern. „Wir freuen uns, ab dem Wintersemester die Rosenheimer Studierenden in unserem neuen StuBistro empfangen zu können“, sagt Peter Busam vom Studentenwerk München, der als Projektverantwortlicher des Studentenwerks den Studierenden während des Seminars mit Rat und Tat zur Seite stand.

„Gerade zur Rush Hour am Mittag kam es in der Mensa zu Engpässen und es bildeten sich Warteschlangen. Wir haben daher unter anderem Maßnahmen zur Reduzierung der Durchlaufzeit und Optimierung der räumlichen Kapazitätsnutzung ausgetestet“, so Studentin Kathrin Rebmann. Das vorläufige Ergebnis der Studierenden, die gemeinsam mit dem Studentenwerk im Sommersemester 2013 neue Abläufe probeweise umgesetzt hatten, zeigt: Durchschnittlich konnte eine Sitzplatzkapazitäts-Steigerung von sieben bis zehn Prozent erreicht werden. Auch die Durchlauf- und damit Wartezeit der Studierenden konnte reduziert werden. Bis zu 30 Prozent schneller lief der Speisenwahl- und Bezahlprozess in der Mittagspause.

Auch im kommenden Semester wollen die Studierenden das Projekt fortführen. „Im Sinne einer kontinuierlichen Prozessverbesserung nach den Prinzipien des Lean Managements zur effizienten Gestaltung der gesamten Wertschöpfungskette werden wir den Verbesserungsprozess weiter unterstützen“, so Prof. Dr.-Ing. Ralph Kriechbaum. „Es ist ja eine tolle Gelegenheit für die Studierenden, das gelernte Wissen aus dem Seminarraum direkt umzusetzen.“

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