„Herz sticht“: Frech, kritisch und sehr lustig!

Die Wellküren kommen nach Pfaffing - Karten-Vorverkauf läuft

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WellPfaffing – Es ist noch a bissal hin, aber schon jetzt sollte man sich seine Plätze sichern – denn bereits ab diesem Montag gibt es die Karten dafür im Vorverkauf: Die beliebten „Wellküren“ kommen nach Pfaffing. Ganz sicher auch ein schönes – und vor allem sehr fröhliches – Weihnachtsgeschenk! Auf Einladung der Tennis-Abteilung des Sportvereins sind die drei beliebten Damen am Freitag, 9. Mai 2014, zu Gast. Die Schwestern Burgi, Bärbl und Moni Well präsentieren im Gemeindesaal ihr aktuelles Programm „Herz sticht“…

Das Trio liebt Texte und Liadl, die auf den Punkt treffen: frech, kritisch, witzig und bisweilen derb und hinterfotzig. Allen voran Wortführerin Moni mit ihrem waffenscheinpflichtigen Mundwerk, die von ihren zurückhaltenderen Mitstreiterinnen mit Hilfe wohlgesetzter, verbaler Nadelstiche gekonnt eingebremst wird. Dass die „Wellküren“ auch hervorragende Instrumentalistinnen sind, darf bei der Abstammung aus einer 17-köpfigen musikbegeisterten Familie nicht verwundern. Federleicht und wie selbstverständlich wechseln sie die verschiedensten Instrumente durch.

Ihr beliebtestes Thema sind – na klar – die „Mannsbuida“. Im titelgebenden Lied „Herz sticht“ und in „Zweng meiner gemma auseinander“ gibt es nach Ansicht der Wellküren zwar eine Art Happy End. Doch grundsätzlich starten die drei Mädels eher schonungslos „brutal“ und so richtig mit Vollgas durch – wird doch mit einigen deftigen Songs in der Männerwelt geradezu aufgeräumt…

Satirisches Dauerfeuer

Die Tennis-Abteilung mit Organisator Georg Haneberg vom SV Forsting/Pfaffing freut sich, die „Wellküren“ an diesem Abend in Pfaffing willkommen heißen zu können. Denn mit „Herz sticht“ haben sich die drei Schwestern einmal mehr ein höchst gelungenes Bühnenprogramm erdacht, in dem sie zeigen, dass sie in der bayerischen Kabarett-Szene eine unverzichtbare Größe sind. Eins ist jetzt schon sicher: Das Publikum in Pfaffing wird begeistert sein vom satirischen Dauerfeuer der geballten Frauen-Power.

Plakat WellDie Gründerinnen Moni, Vroni und Burgi entstammen der 17-köpfigen Volksmusikantenfamilie des Dorfschullehrers Hermann Well und seiner Frau Gertraud aus Günzlhofen bei Fürstenfeldbruck, die neben den Wellküren auch die Biermösl-Blosn und die Well-Buam sowie jetzt aktuell die jungen Well-Bappn hervorgebracht hat.

Ab 1986 feierten die Wellküren ihre ersten Erfolge auf Kleinkunstbühnen mit Dreigesang, Harfe, Gitarre, Saxophon und Nonnengeige. Sie veröffentlichten die ersten CDs. Mit der Kabarettistin Maria Peschek starteten sie im Jahr 1987 ihr erstes gemeinsames Bühnen-Programm „Jetz schau ma mal, na seng’ ma’s scho“ im Lokal der Münchner Lach- und Schießgesellschaft.

Nach 18 Bühnenjahren verabschiedete sich Schwester Vroni 2005 von den Wellküren. Ihre Nachfolgerin wurde ihre Schwester Barbara. Die neue Besetzung trat erstmals vor acht Jahren mit dem Programm „Stubenmusik macht süchtig“ auf die Bühne. In ihrer langjährigen Laufbahn haben die Wellküren bereits zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten. Auch für ihre Verdienste um den bayerischen Dialekt. Nach der Auflösung der Biermösl-Blosn brachten die drei Schwestern, gemeinsam mit ihren drei Brüdern Karl, Michael und Christoph Well im Februar 2012 das Programm „Fein sein, beinander bleibn“ unter der Regie von Franz Wittenbrink auf die Bühne der Münchner Kammerspiele.

Der Vorverkauf beginnt am Montag, 2. Dezember, bei der VR-Bank und beim Edeka-Frischemarkt Friedl/Breitsameter in Pfaffing. Karten sind zudem auch beim Christkindlmarkt in Pfaffing am Wochenende, 14./15. Dezember, erhältlich.

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