Händeringend Azubis gesucht!

Landkreis hat mit 2,3 Prozent derzeit niedrigste Arbeitslosen-Quote des ganzen Bezirks

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PantherMedia 4835638Der Landkreis Rosenheim hat aktuell mit 2,3 Prozent die niedrigste Arbeitslosen-Quote im ganzen Agenturbezirk. Die Quote bei den Ausländern beträgt 5,3 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen insgesamt für den Landkreis liegt bei 3 140, davon haben 616 eine ausländische Nationalität. 1 739 Männer und Frauen sind bei der Hauptagentur in Rosenheim arbeitslos gemeldet, 109 weniger als im Vormonat. Darüber hinaus kümmert sich das Jobcenter …

… im Landkreis Rosenheim um 1 401 arbeitslose SGB II-Kunden, 63 weniger als im Mai. Insgesamt betreut das Jobcenter 3 281 erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die in 2 687 sogenannten Bedarfsgemeinschaften leben.

„Wir haben von Mai auf Juni einen Rückgang bei der Zahl der Arbeitslosen um über 400, das entspricht einem Minus von 5,3 Prozent. Der Arbeitsmarkt hier in der Region ist weiter wirklich gut und aufnahmefähig“, so die Chefin der Rosenheimer Ar-beitsagentur, Dr. Nicole Cujai, bei der Bekanntgabe der aktuellen Zahlen vom Ar-beitsmarkt. „Das Erfreuliche dabei ist, dass die Arbeitslosigkeit über alle Personen-gruppen hinweg (Männer, Frauen, Jüngere unter 25 Jahre, Ältere über 55 Jahre, Ausländer) rückläufig ist. Zum Stichtag am 13. Juni wurden 7 590 Arbeitslose ge-zählt, das ist die niedrigste Juni-Zahl seit fünf Jahren.

Noch deutlicher fällt der Vergleich mit der Arbeitslosigkeit von vor  ehn Jahren aus. Hier waren 14410 Bürger ohne Arbeit, das bedeutet, dass mittlerweile die Zahl der Arbeitslosen nahezu halbiert werden konnte. Ein Beleg dafür, dass die Wirtschaft läuft, denn Arbeitsplätze werden von Unternehmen geschaffen, die diese dann auch zum Teil aus dem Pool der Arbeitslosen besetzen,“ so Cujai weiter.

Die Arbeitslosenquote ist erneut um 0,2 Prozentpunkte auf 2,6 Prozent zurückge-gangen und liegt damit um 0,1 Prozentpunkte unter der des Vorjahres. Bei den Jün-geren unter 25 Jahren beträgt die Arbeitslosenquote „nur“ 2,1 Prozent. Dr. Cujai dazu: „Jugendarbeitslosigkeit ist – und das kann man wirklich so deutlich sagen – im Agenturbezirk Rosenheim, der die kreisfreie Stadt Rosenheim, sowie die Landkreise Rosenheim, Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen umfasst, kein Problem.

Junge Menschen finden in der Regel relativ schnell wieder Arbeit, insbesondere dann, wenn sie eine abgeschlossene Berufsausbildung haben. Ich möchte daher alle Mädchen und Burschen, egal ob sie noch zur Schule gehen, sich in einem Übergangsjahr befinden, oder einfach jobben, ermuntern, eine Ausbildung zu machen. Denn auch der Ausbildungsmarkt ist ausgesprochen gut.

Es gibt noch viele offene Ausbildungsstellen (1 330 im ganzen Bezirk) quer durch alle Branchen bei unseren ortsansässigen Betrieben. Es sind oft kleinere Unternehmen, die noch händeringend für heuer einen Azubi suchen. Nutzen Sie die gute Lage auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt und vereinbaren Sie einen Termin mit der Berufsberatung unter der kostenlosen Hotline 0800 4 5555 00.“

Zur Stellensituation auf dem Arbeitsmarkt: Arbeitgeber meldeten der Agentur für Arbeit 1 020 neue Stellen, davon 960 sozialversicherungspflichtige. Die meisten sind unbefristet für einen sofortigen Einstieg. Der sogenannte Stellenbestand belief sich zum Stichtag am 13. Juni auf insgesamt 3 720. Seit Jahresbeginn wurden be¬reits über 6 000 Stellenangebot dem Arbeitgeber-Service zur Besetzung gemeldet. Ein deutliches Plus gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Die Agenturleiterin ergänzt: „Bei einem guten Arbeitsmarkt, wie wir ihn zur Zeit haben, passen Angebot und Nachfrage nicht immer zusammen. Häufig werden spezielle Fachkräfte gesucht, Stellen für Ungelernte dagegen gibt es nicht in ausreichendem Maße. Deshalb investieren wir weiterhin mit unterschiedlichsten Programmen in die berufliche Qualifizierung der Arbeitslosen.

Auch Asylbewerber und anerkannte Flüchtlinge werden in verschiedensten Maßnahmen sukzessive an den Arbeitsmarkt heran geführt. Erste Erfolge können bereits verbucht werden, aber es braucht auch seine Zeit.“

Der Arbeitsmarkt in den weieren Regionen des Agenturbezirkes Rosenheim:

    Für die Stadt Rosenheim errechnet sich ein Rückgang der Arbeitslosenquote auf 4,4 Prozent, bei den Ausländern liegt sie bei 8,2 Prozent.
Derzeit sind 1 492 Bürger ohne Arbeit, davon 538 mit ausländischem Pass. Bei den SGB III-Kunden, die durch die Agentur für Arbeit in Rosenheim betreut werden, verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 25 auf 551. Für 941 arbeitslose SGB II-Kunden, 69 weniger als im Mai, ist das Jobcenter Rosenheim Stadt zuständig. Insgesamt betreut das Jobcenter 2 304 erwerbsfähige Leistungsbe-rechtigte, die in 1 839 sogenannten Bedarfsgemeinschaften leben.

    Der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen weist im Juni eine Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent aus, bei den Ausländern liegt sie bei 6,8 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen insgesamt für den Landkreis liegt bei 1 667, davon haben 511 eine ausländische Nationalität. Von der Insgesamtzahl sind 1 015 Männer und Frauen, einhundert weniger als vor einem Monat, in den Agenturen Bad Tölz und Wolfratshausen gemeldet. 652 (neun mehr als im Mai) sind beim Jobcenter Bad Tölz-Wolfratshausen arbeitslos gemeldet. Insgesamt betreut das Jobcenter 1 899 erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die in 1 542 sogenannten Bedarfsgemein-schaften leben.

    Im Landkreis Miesbach sind derzeit 1 289 Bürger, davon 285 Ausländer, ohne Erwerbstätigkeit. Insgesamt errechnet sich eine Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent. Bei den Ausländern liegt die Quote bei 4,5 Prozent. Von den 1 289 Arbeitslosen sind 708 bei der Agentur für Arbeit in Holzkirchen gemeldet, 68 weniger als im Vormonat. Für die Betreuung der Arbeitslosengeld II – Empfänger nach dem SGB II ist der Landkreis Miesbach als „zugelassener kommunaler Träger“ (optierende Kommune) zuständig. Bei diesem Jobcenter sind 581 Arbeitslose, drei weniger als im Mai, gemeldet. Insgesamt betreut das Jobcenter 1 254 erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die in 1 005 sogenannten Bedarfsge-meinschaften leben.

Allgemeine Hinweise:
•    Ab Berichtsmonat Mai 2016 wurden die Bezugsgrößen zur Berechnung der Arbeits-losenquote aktualisiert.
•    Seit Berichtsmonat März 2011 ist die statistische Berichterstattung zu Arbeitslosig-keit und Arbeitsuche auf eine integrierte Datenbasis umgestellt. Die Daten aus VerBIS und XSozial werden in den Statistik-IT-Verfahren nun so zusammenge¬führt, dass ein zutreffender Verlauf der einzelnen Arbeitslosigkeitsperioden zu¬grunde gelegt wird – auch dann, wenn Arbeitslose in einen anderen Trägerbezirk wechseln. Insbesondere können durch das neue Verfahren Doppelerfassungen von Arbeitslosen vermieden werden

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