Für eine moderne Landwirtschaft

BayWa investiert eine Million Euro in den Standort Forsting

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Mit den bewsten Wünschen: Ein Geschenk überreichte Pfaffings Bürgermeister Lorenz Ostermaier an Forstings BayWa-Betriebsleiter, Reinhard Wagner.  Fotos: Renate Drax

Mit den besten Wünschen: Ein Geschenk überreichte Pfaffings Bürgermeister Lorenz Ostermaier an Forstings BayWa-Betriebsleiter, Reinhard Wagner. Fotos: Renate Drax

Forsting – Zahlreich kamen die Besucher – meist die ganze Familie – um am gestrigen Sonntag dabei zu sein, als die BayWa in Forsting eine Einweihung feiern konnte: Um den Anforderungen einer modernen Landwirtschaft gerecht zu werden, investierte das Unternehmen in den Standort an der B304 rund eine Million Euro. Nach nur knapp einem Jahr Bauzeit konnte Betriebsleiter Reinhard Wagner und sein Team den Gästen eine neue Düngemittelhalle und eine renovierte Futtermittel-Halle für noch schnelleren und verbesserten Service vorstellen – sowie ein komplett neues Bürogebäude als zentrale Anlaufstelle für den Unternehmens-Schwerpunkt, die kompetente Beratung der Kunden. Diakon Lindner zelebrierte die Segnung der Räume.

 

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Das ganze Team um Forstings BayWa-Chef Reinhard Wagner auf einen Blick.

Das ganze Team um Forstings BayWa-Chef Reinhard Wagner auf einen Blick.

Zuversicht – davon ist die Arbeit bei der Baywa geprägt. Konnte der Konzern doch äußerst positive Schlagzeilen machen in jüngster Zeit. Um fünf Prozent wurde allein im vergangenen Jahr der Umsatz gesteigert. Und das in diesen nicht gerade leichten Zeiten … Sehr gut passte dieser berechtigte Optimismus zur Feier am Sonntag in Forsting. Das große Engagement von Betriebsleiter Reinhard Wagner und seinen Mitarbeitern wurde mit einer Investition belohnt, die den Blick nach vorne wagt und die BayWa hier als Agrar-Kompetenz-Standort im ganzen Landkreis und weit darüber hinaus sehr stärkt.

Müssen uns dem Weltmarkt stellen: Kreisobmann Sepp Bodmaier vom Bayerischen Bauernverband.

Müssen uns dem Weltmarkt stellen: Kreisobmann Sepp Bodmaier vom Bayerischen Bauernverband.

Spaß hatten auch die Jüngsten am Sonntag in Forsting.

Spaß hatten auch die Jüngsten am Sonntag in Forsting.

„Koa Insel der Seligen“

Die Festredner fanden viele Lobes- und Dankesworte. Wobei die Situation der Landwirte nicht beschönigt wurde. Sehr gut formulierte es der Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes, Josef Bodmaier. „De Landwirte do bei uns, de san ja ned a Insel der Seligen. Des derf ma ned vagessn.“ Alle müssen sich dem Weltmarkt stellen. Traurig sei’s irgendwie, aber der Blick müsse eben auch heutzutage nach Amerika oder andere Länder gerichtet werden. Er fand diesen Schritt hier in Forsting – diese BayWa-Investition in die Zukunft – eine sehr gute, langfristige Entscheidung. Die Landwirtschaft brauche so einen kompetenten Partner. Auch ein Landwirt selbst müsse ja 20 oder 30 Jahre vorausdenken. Er wünschte viele gute, erfolgreiche Geschäftsjahre und  „mögen sie auch unfallfrei sein.“

Die BayWa als starker Partner im turbulenten Agrargeschäft: Dr. Josef Krapf, Vorstand Agrar BayWa AG.

Die BayWa als starker Partner im turbulenten Agrargeschäft: Dr. Josef Krapf, Vorstand Agrar BayWa AG.

Ein Wortgottesdienst im Freien.

Ein Wortgottesdienst im Freien.

Nur miteinander ist man erfolgreich. Auch das kam am Sonntag in Forsting immer wieder zum Ausdruck. Diakon Reinhold Lindner betonte bei seiner Segnung die Wichtigkeit des Dialogs. Josef Sternecker, der BayWa Sparten-Geschäftsführer Agrar Oberbayern, freute sich, Dr. Josef Krapf, den Vorstand der Agrar BayWa AG an diesem besonderen Tag begrüßen zu können. Auch Pfaffings Ehrenbürger und Altbürgermeister Josef Niedermeier war mit seiner Familie gekommen.

Ein Kalb durfte die Familie Paul Thurnhuber freudestrahlend mit nach hause nehmen - der erste Preis eines Gewinnspiels - nur für einen Tierhalter.

Ein Kalb durfte die Familie Paul Thurnhuber aus Tulling freudestrahlend mit nach Hause nehmen – der erste Preis eines Gewinnspiels – nur für einen Tierhalter.

Nachhaltig, umweltschonend

Festredner Dr. Krapf sagte, Forsting sei der Umschlagplatz für die landwirtschaftliche Region hier schlechthin. Dabei seien die Zeiten ja nicht gerade leicht – die Landwirtschaft und ihr Bedarf verändere sich laufend, um wettbewerbsfähig produzieren zu können. So Werte wie nachhaltig, umweltschonend, kostengünstig – das seien Riesen-Anforderungen, die ein Betrieb erst einmal stemmen müsse. Dr. Krapf freut sich sehr, dass sich die BayWa diesen Herausforderungen so gut stelle. Als starker Partner im turbulenten Agrar-Geschäft. Er wünschte dem Forstinger Standort viel Erfolg und den zahlreich anwesenden Landwirten eine gute Ernte.

Die neue Düngemittel-Halle in Forsting.

Die neue Düngemittel-Halle in Forsting.

Einen besonderen Bezug zur BayWa in Forsting stellte Pfaffings Rathauschef Lorenz Ostermaier her. Habe er doch hier an Ort und Stelle beim Vorgänger, dem Landhandel Scharrer, seine Ausbildung begonnen. Mit großem Interesse verfolge er seitdem die Entwicklungen und sei stolz darauf, einen solchen starken Betrieb in seiner Gemeinde zu wissen. Für die Zukunft wünschte er Leiter Reinhard Wagner, der auch die Tradition eines Ausbildungsbetriebes weiterführt, alles erdenklich Gute.

Begrüßte die zahlreich erschienen Gäste: Josef Sternecker, Spartengeschäftsführer Agrar Oberbayern.

Begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste: Josef Sternecker, Spartengeschäftsführer Agrar Oberbayern.

Ein Kalb als Preis

Allen Helfern, die es möglich gemacht hatten, einen solchen Tag in Forsting zu feiern, dankte Hartl Wiedenmann, der Leiter des Vertriebsgebietes Oberbayern-Südost, der auch durch das Programm führte. Zu den Klängen der Widner Dorfmusi ließen es sich die Gäste bei kulinarischen Schmankerln gutgehen. Es wurde viel gefachsimpelt und ganze Familien genossen den Tag auf dem Gelände, um Landwirtschaft zu erleben. Ein Gewinnspiel mit einem lebenden Kalb im Wert von 1000 Euro als ersten Preis – vom Betrieb Marlene und Toni Lechner und nur für einen Gewinner, der selbst Tierhalter ist – sorgte für große Spannung. Die Familie von Paul Thurnhuber aus Tulling durfte sich am Ende darüber freuen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAVor allem auch für die Jüngsten gab es sehr viel Abwechslung – unter anderem zum Beispiel mit einem ständig stark umlagerten Streichelzoo als besonders nette Idee. Die Landfrauen der Region boten Kaffee und Kuchen an und entschieden sich spontan, einen Teil des Erlöses den Hochwasser-Opfern zugute kommen zu lassen. Hier schloss sich der Kreis – für ein engagiertes Miteinander als Firmen- und auch als Lebens-Philosophie …

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