… für das Kommende ein Ja!

Und danke für das Vergangene: Holzbau Köhldorfner feierte gestern bayerisch weiter

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0Schnaitsee – Zusammen mit zahlreichen Ehrengästen, Geschäftspartnern, Baufamilien und Mitarbeitern feierte die Familie Köhldorfner gestern bayerisch weiter. „Für das Vergangene danke, für das Kommende – Ja!“ Diese Worte standen nicht nur auf den Bierdeckeln, sondern verkörpern auch die Unternehmens-Philosophie von Michael Köhldorfner (unser Foto zeigt ihn mit Ehefrau Andrea). „Wenn ich mir diesen Spruch so anschaue, dann höre ich Michael schon sagen –  nur her damit, mit dem Ja“, so Thomas Schmidinger, 1. Bürgermeister der Gemeinde Schnaitsee, in seiner Rede … 

Franz Bachleitner (Foto unten rechts) führte mit seiner Bauchrednerpuppe „Beppo“ amüsant duch den Abend. Auch die Trachtengruppe Schneebergler aus Schnaitsee, einige Goaßlschnalzer und die Innleit’n Musi unterhielten alle bestens. 

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Besonders groß war die Freude über den Ehrengast Peter Ramsauer (Foto oben), der der Einladung zum Jubiläum gerne gefolgt war. Michael Köhldorfner jun. begrüßte seine zahlreichen Gäste und blickte in die Vergangenheit zurück: „Euch haben wir es zu verdanken, dass wir so geworden sind, wie wir jetzt sind. Ihr habt das 50-Jährige möglich gemacht. Peter Köhldorfner hat im Jahre 1893 den Anfang gemacht. Wir, die jüngste Generation, wollen uns jetzt bei der Vergangenheit bedanken.“

18Durch das weitere bunte Abendprogramm führte Franz Bachleitner mit seiner Bauchrednerpuppe „Beppo“ (rechts). Anhand eines roten Seiles, erklärte er: „Das ist der rote Faden, der wird sich durch den Abend ziehen. Ganz wichtig ist natürlich ein geistreicher Anfang und ein feuriger Schluss. Den Mittelteil lass‘ ma einfach aus.“ Ob mit Seifenblasen, Wasserpistolen, kleinen Zaubertricks oder schlagfertigen Antworten von Beppo – mit viel Witz und Charme brachte er das Publikum immer wieder zum Lachen.

Grußworte der Ehrengäste

19Peter Ramsauer, Mitglied des deutschen Bundestages und langjähriger Freund von Michael Köhldorfner sen., zeigte Anerkennung und Respekt für die geleisteten Taten: „Die Köhldorfners waren immer geradlinig und tüchtig. Du bist nie einer Tugend aus dem Weg gegangen, lieber Michael. Es ist wichtig, das es solche Familien gibt.“ In seiner Rede betonte er, dass die deutsche Wirtschaft von solchen Familien lebe: „Wir brauchen solche Betriebe, wenn wir die nicht hätten, sähe es in Deutschland anders aus. Dazu möchte ich euch herzlichst gratulieren.“

„Die im ländlichen Raum verwurzelten Firmen sind die Säulen der Wirtschaft, waren es und werden es auch in Zukunft sein.“, sagte Klaus Steiner, Mitglied des Landtages. Er betonte, dass die Firma Holzbau Köhldorfner hervorragende Stellen und Auszubildendenplätze anbiete und die Bedeutung des Mittelstandes auch weiterhin unterstützt werden müsse. „Diese Unterstützung habt ihr auch von mir – vom Landtag.“

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Die Innleitn-Musi spielte auf …

Thomas Schmidinger, 1. Bürgermeister der Gemeinde Schnaitsee, zeigte Michael’s soziales und ehrenamtliches Engagement auf: „Michael setzt sich für den Verein Schellen Sau ein und hilft somit bedürftigen Kindern. Obwohl er voll eingespannt ist, trainiert er eine Jugendmannschaft beim SV Waldhausen.“ Er würdigte die Firma Köhldorfner auch als einen der größten Arbeitgeber in der Gemeinde, der nicht mehr wegzudenken sei.

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Lisa, die Tochter von Andrea und Michael Köhldorfner, fängt gerade das Glück – wunderschöne Seifenblasen. Sie tanzte am Abend übrigens schon bei der Trachtengruppe mit – siehe Foto weiter oben.

Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland sagte, Michael habe es mit vorangetrieben, dass der Holzbau auch im urbanen Bereich eingesetzt werden könne. „Dafür meinen größten Dank“. Er sehe Michael außerdem als einen sympathischen, sportlichen und familiären Menschen.

In seiner überaus ausführlichen Festrede schilderte Robert Bergmüller, Präsident der Vereinigung ZimmerMeisterHaus, das Auf und Nieder eines derartigen Unternehmens verglichen mit dem Bergsteigen: „Für den Aufstieg braucht man viel Energie, Lastenträger, Teamgeist und Gipfelziele. Die Firma Köhldorfner hat diesen Aufstieg geschafft. Ich möchte das Erreichte und Geleistete hervorheben und wünsche mir für die Vereinigung, dass uns Andrea und Michael auch weiterhin unterstützen.“ Er überreichte dem Ehepaar Köhldorfner als Geschenk eine Zirbenholz-Skulptur.

Geschichtlicher Rückblick

14Michael Köhldorfner sen. blickte auf die letzten 50 Jahre Firmengeschichte zurück und erzählte von seinem eigenen Werdegang. „Mein Vater war Zimmerer, also wurde ich es auch. Das war damals so.“ Zahlreiche Glücksfälle haben ihn auf seinem Berufsweg begleitet, jedoch auch Enttäuschungen. Nachdem er sein Arbeitsverhältnis gekündigt hatte, machte er 1965 den Schritt zur Unternehmensgründung. „Das war die Zeit, in der mir ein weiterer Glücksfall zustieß. Ich lernte meine Frau Amalie kennen und sie unterstützte mich bei meiner Idee.“ In den folgenden Jahren etablierte sich seine Firma und es erreichten ihn immer mehr Bauaufträge, wie die Errichtung von Hochsilos oder die Schnaitseer Kirchturm-Sanierung.

„Wir haben teilweise mehrere Schichten durchgearbeitet, um das zu schaffen.“, erzählte Michael Senior. Der Betrieb wuchs kontinuierlich, bis 1982 die alte Halle überbaut wurde und die Betriebsfläche vergrößert wurde. Für ihn gab es immer eine ganz klare Unternehmensphilosophie: „Immer auf dem neusten Stand sein, ehrliche Beratung und fachgerechte Ausführung.“ Die guten und auch die schlechteren Zeiten habe er mit Einsatz und Willen mit seiner Frau überstanden. Die Übergabe des Unternehmens an seinen ältesten Sohn Michael im Jahr 2002 erfreute ihn sehr: „Mir war es wichtig zu wissen, dass es weitergeht.“

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Eine herzliche Gratulation vom Bürgermeister! Im Hintergrund Doris und Franz Schwarzenböck von der Innleitn-Musi.

Weitergegangen ist es bis heute. „Mir wurde die Firma angeboten und ich habe sofort ja gesagt. Meine Brüder haben nie gemurrt. Wir waren geradlinig und ehrlich wie immer. Ich möchte mich noch einmal bedanken und hoffe, dass die Bauherren, die heute da sind hoffentlich sagen ‚ja des stimmt, mit dene ko ma guad Holzhäuser baun“.

Zukunftsgedanken

In den kommenden Jahren plant die Firma Holzbau Köhldorfner zukunftsorientierten Erlebnisholzbau sowie Mehrgenerationenprojekte: „Wir stehen für nachhaltige Dorfgemeinschaften und freuen uns, wenn ihr uns dabei weiterhin unterstützt.“

ISA

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