Friebertinger Kreuzung jetzt ein Kreisverkehr

Endlich aufatmen: Am Freitag feierliche Freigabe mit Segnung

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NeiderFrieberting – Endlich: Ein Unfallschwerpunkt im Landkreis konnte jetzt entschärft werden. Die Kreuzung bei Frieberting in der Gemeinde Schonstett war in den vergangenen Wochen zu einem Kreisverkehr umgebaut worden. Am Freitag gaben Landrat Josef Neiderhell und Bürgermeister Josef Fink den neuen Knotenpunkt offiziell für den Verkehr frei. Bevor Pfarrer Josef Reindl den kirchlichen Segen erteilte, betonten sowohl Landrat als auch Bürgermeister den Gewinn an Sicherheit. Die Kreuzung war unfallträchtig. Wir sind so froh, dass wir den Kreisel haben“, sagte Fink.

Neiderhell kündigte an, das Thema Sicherheit bleibe der Schwerpunkt. Auch die Kreuzung bei Aichet soll zum Kreisverkehr werden.

Beide Kommunalpolitiker bedankten sich bei den Grundeigentümern, die die benötigte Fläche für das neue Bauwerk zur Verfügung stellten. Neiderhell erinnerte daran, dass der Bau des Kreisverkehrs eigentlich nicht für dieses Jahr vorgesehen war. Der Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner habe ihn darauf aufmerksam gemacht, dass noch Geld vorhanden sei und mit Stöttners Hilfe sei es auch gelungen, die Mittel vom Freistaat zu erhalten. Für die kurzfristige Verwirklichung bedankten sich Neiderhell und Fink bei Claus-Peter Olk vom Staatlichen Bauamt Rosenheim.

Nachdem der örtliche Wasserversorgungszweckverband eine Hauptwasserleitung verlegt hatte, konnten die Arbeiten für den Kreuzungsumbau am 19. August beginnen. Ausgeführt wurden sie von der Firma Max Streicher aus Altenmarkt. Pünktlich zur Verkehrsfreigabe wurde der neue Kreisverkehrsplatz fertig. Er hat einen Durchmesser von 40 Metern, wobei die Fahrbahn 6,50 Meter breit ist. Die Kosten betragen etwa 270.000 Euro. Der Freistaat Bayern übernimmt davon rund 213.000 Euro. Um die komplette Baumaßnahme einschließlich Planung kümmerte sich der Landkreis.

Vor dem Umbau der Kreuzung zu einem Kreisverkehr war die Kreisstraße RO 35 in Richtung Murn ausgebaut worden. Wegen der täglich hohen Verkehrsbelastung wurde der Oberbau der Straße auf einer Länge von knapp 1,8 Kilometer verstärkt. Zusätzlich wurde ein fast 1,3 Kilometer langer Teilabschnitt um einen halben Meter verbreitert. Diese Maßnahme kostete rund 330.000 Euro, der Anteil des Freistaats beläuft sich bei diesem Projekt auf gut 130.000 Euro.

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