Flüchtlings-Container mit Farbe beschmiert

Vorfall in Edling über Nacht - Täter bislang unbekannt - Noch keine Bewohner da

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container 1Ein trauriger Willkommengruß von einem oder mehreren bislang unbekannten Tätern: Mit Farbe beschmiert wurde in der Nacht die Eingangstüre zum neuen Container-Modul des Landkreises im Edlinger Gewerbegebiet bei Hochhaus (unser Foto). Das Landratsamt wird wegen dieser vorsätzlichen Sachbeschädigung die Polizei einschalten. In wenigen Tagen werden hier bei Hochhaus 48 Flüchtlinge einziehen. Völlig offen ist nach wie vor bis kurz vor dem Einzug der Neu-Mitbürger Edlings, wann es so weit sein wird – und wer einziehen wird, wie Dr. Stefan Schweitzer, Sprecher des Edlinger Arbeitskreises Asyl gegenüber der Wasserburger Stimme heute bestätigte.

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Die Eingangs-Situation am neuen Container-Modul in Edling – im Hintergrund die Firma Selecta im Gewerbegebiet.

Es gibt ab sofort eine eigene Homepage der Edlinger Helfer.

www.ak-asyl-edling.de

Heute fand zudem ein Crashkurs Asyl für die Ehrenamtlichen im Edlinger Pfarrheim statt – mit Lothar Thaler von der Caritas und mit etwa 25 Interessierten.

Der Edlinger Arbeitskreis ASYL zählt momentan um die 70 Mitglieder, die sich zur ehrenamtlichen Unterstützung bei der Aufnahme und Integration von Asylbewerbern bereit erklärt haben. Seine Unterstützungsleistungen sind vielfältig und reichen von Alltagsbegleitung, Kinder-/Familienbetreuung, Freizeitgestaltung, Deutschunterricht bis hin zur Hilfestellung beim Ausfertigen von Unterlagen und bei Ämterbesuchen.

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27 Gedanken zu „Flüchtlings-Container mit Farbe beschmiert

  1. Mal abgesehen von so einer bescheuerten Aktion. Warum gibt es nur 19 Briefkästen für 48 Bewohner?

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    1. Weil mehrere Flüchtlinge in einem Zimmer untergebracht sind und es wohl einen Briefkasten pro Zimmer gibt. Verteilt werden muss zimmerweise 🙂

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    2. Da ist der Streit dann eigentlich schon vorprogrammiert.

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  2. Meinungsfreiheit

    Sollten sie vielleicht auch noch einen roten Teppich bekommen??

    Das ist traurig – und nicht irgendwelche Farbklekse von ein paar Jugendlichen …..

    Jetzt werden sie feierlich begrüßt und wenn sie eure Frauen und Kinder belästigen, ist das Geschrei groß.

    Und das Ganze hat nichts mit rechtsradikal oder sonst etwas zu tun, das ist meine Meinung – und solange wir noch ein RECHTSSTAAT sind, darf jeder seine Meinung haben und auch sagen …
    Schönes Wochenende.

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    1. Wenn wir schon in einem Rechtsstaat leben … dann lies‘ doch bitte mal das „Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland“ Artikel 16a.
      Jeder der eine Straftat begeht, sollte zur Rechenschaft gezogen werden. Sachbeschädigung gehört definitiv dazu.
      Genauso sollte sich jeder Asylbewerber an die deutschen Gesetze halten.

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      1. Aha, da muss ich ja schmunzeln!

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    2. … darüber hinaus hat auch in einem Rechtsstaat die freie Meinungsäußerung ihre Grenzen – dort, wo geltendes Recht überschritten wird.

      Das wird von vielen Hetzern, die sich in ihren Polemiken auf die freie Meinungsäußerung berufen, nur zu gerne übersehen.

      2015 gab es übrigens laut BKA 817 Anschläge auf Flüchtlingsheime und 1610 rechtsmotivierte Delikte in Zusammenhang mit der Unterbringung von Flüchtlingen.

      Eine gewisse Wachsamkeit ist deshalb durchaus nötig. Den fraglichen Vorfall in Edling deshalb voreilig als „Farbkleckse einiger Jugendlicher“ abzutun, wie man es an irgendeinem anderen Gebäude wohl selbstverständlich tun würde, erscheint deshalb etwas voreilig.

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    3. … im deutschen Rechtsstaat sind der Meinungsfreiheit natürlich Grenzen gesetzt. Beispielsweise muss immer noch Art. 1 GG gewahrt werden. Eine Verurteilung jeglicher Asylsucher als Frauen- und Kinderbelästiger hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun …

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    4. @Meinungsfreiheit
      Na, sehen Sie mal. Ein Rechtstaat ist doch eine feine Sache. Sie können Ihre Ansichten verbreiten, Flüchtlinge erhalten Asyl und Helfer engagieren sich, die Ankommenden zu unterstützen.

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  3. Monika Rieger

    Ich wünsche dem Edlinger Helferkreis viel Erfolg bei seiner Arbeit, gute Begegnungen mit den neuen Nachbarn und Toleranz von denen, die jetzt noch skeptisch sind.

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  4. Monika Rieger

    „Meinungsfreiheit“ kennt anscheinend die Täter. Ist es nicht Bürgerpflicht in einem „RECHTSSTAAT“ das zu melden?

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    1. Die Meinungsfreiheit nutze ich jetzt auch mal! Ich bin so genervt von denen, die ihre Bequemlichkeit hinter Ängsten und Vorurteilen verstecken!

      Ich hab auch Ängste, nicht nur vor Fremden, mittlerweile auch vor Edlingern, die Farbkleckse verbreiten!
      Wer weiß, auf was für gefährliche Ideen die noch kommen!!
      Es ist doch bekannt, dass Ängste nur durch die Auseinandersetzung und Konfrontation bekämpft werden können. Vor den jetzt schon anwesenden Flüchtlingen habe ich keine Angst, da ich diese zum Teil schon kennengelernt habe und noch nichts passiert ist!!

      Nur schimpfen und wegschauen bzw. anonyme Farbangriffe finde ich traurig!

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      1. Lieber Alex – wollte gerade eine ähnliche Antwort auf „Meinungsfreiheit’s“ (in meinen Augen vollkommen sinnfreien) Kommentar zum Besten geben.

        Darauf verzichte ich, denn besser kann man’s nicht ausdrücken, wie in Deinem Kommentar. Du hast Dir auf jeden Fall meine volle Unterstützung dafür verdient, bravo!

        Wie Du richtig bemerkt hast: Der entscheidende Punkt ist, dass man sich mit den „Neuankömmlingen“ erstmal persönlich vor Ort auseinander setzen sollte, bevor man völlig unnötig mit polemischer Argumentation Ängste unter den Einheimischen schürt.

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  5. Das wichtige finde ich, dass wir uns alle nicht gegenseitig hochschaukeln. Es endet wohl irgendwann mit einem deutschen Bürgerkrieg. Haltet doch zusammen!

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  6. In den Ländern neben Deutschland, wurde das Volk gefragt: Was machen wir mit Asyl-Bewerbern? Das Volk hat geantwortet: NEIN. Die Politik hat reagiert: Wenn unsere Wähler Nein zu Asyl-Berwerbern sagen, müssen wir das umsetzen. Fazit: Wir nehmen keine auf.

    Ist das falsch?

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    1. Ja, sogar mehrfach. Auf die Frage „ Was machen wir mit Asyl-Bewerbern?” kann niemand, der der deutschen Sprache einigermaßen mächtig ist sinnvoll mit „Nein” antworten.
      Zu einem Asylbewerber kann man zwar „Nein” sagen, ob der das versteht bezweifle ich. Nicht einmal ein Deutscher würde es verstehen, wenn man zu ihm nur „nein” sagt. Was soll es bedeuten?
      Wie aus dem verkorksten Deutsch dann das Fazit: „Wir nehmen keine auf” abgeleitet wird ist nochmals völlig verquer.
      Keine Asylbewerber aufzunehmen ist gegen unser Grundgesetz. Wir wollen uns doch alle an unsere eigenen Gesetze halten.

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      1. Mit dem verkorksten Deutsch haben Sie natürlich Recht, aber jeder darf seine Meinung äussern, auch wenn er sich nicht so gut ausdrücken kann.
        Ihr Verweis aufs Grundgesetz ist nicht schlüssig, Sie meinen sicher Artikel 16 GG Absatz 1 . Bitte beachten Sie auch die Absätze 2 bis 5, die verden von unseren Politikern auch gerne weggelassen. Das Grundgesetz gewährt politisch verfolgten Asyl, und fordert nicht die Aufnahme von Asylbewerbern. Würde sich unsere Regierung an das Grundgesetz halten, hätten faktisch fast alle Asylbewerber kein Asylrecht, weil sie aus einem sicheren Drittstaat eingereist sind. Grundgesetz, Schengenabkommen und Dublin 2 sind momentan praktisch ausser Kraft, die Europäische “ Gemeinschaft“ eine Farce. Unsere Gesetze sind es momentan leider nicht wert, sich auf sie zu berufen.

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        1. Selbstverständlich kann auch mit verkorkstem Deutsch seine Meinung äußern. Man darf sich dann aber nicht wundern, wenn man nicht verstanden wird oder aufgefordert wird, einen Deutschkurs zu belegen.

          Viele sind der Meinung, dass Deutsch die Grundlage für gelungene Integration ist.
          Ihrer schlechten Ansicht über unsere Gesetze kann ich nicht zustimmen, anscheinend aber 87 % der Abstimmer hier im Forum. Da wundert es mich nicht, dass viele Mitbürger meinen, sie verletzen zu dürfen.

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          1. Sie haben Recht, ich muss mich verbessern. Unsere guten Gesetze sind es momentan nicht wert, sich auf sie zu berufen, weil unsere Regierung es nicht schafft, sie zu vollziehen.
            Hier ist auch so ein Mitbürger, über den Sie sich nicht wundern, weil er vielleicht glaubt, Gesetze verletzen zu dürfen.
            http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/di-fabio-fordert-schliessung-der-grenzen-14009558.html
            Ich hoffe, der Link funktioniert….

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          2. FAZ Artikel gelesen, aber nicht, dass Ex-Bundesrichter di Fabio glaubt, Gesetze verletzen zu dürfen. Oder welchen Mitbürger meinten Sie?

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  7. Also Frau Rieger mit solchen Anschuldigungen gegen „Meinungsfreiheit“ wäre ich an Ihrer Stelle etwas vorsichtiger!

    Wenn Sie so sozial sind, wie Sie immer tun, sollte man keinen mit anderer Meinung gleich verurteilen oder gar … beschuldigen.
    Meinungsfreiheit schreibt, dass er / sie nicht rechtsradikal ist!!!!!!!!!
    Ich bin auch ein friedlicher Mensch, aber sage gegen die Meinung von Frau Merkel und auch unserem Bürgermeister „WIR SCHAFFEN DAS NICHT“.

    Ist eigentlich schon geklärt, wo die mindestens 100 neuen Häuser, die die nächsten Jahre in Edling benötigt werden (nur für Flüchtlinge), entstehen sollen?
    Zusätzlich zu den Edlingern, die auch schon seit Jahren nach Baugrund suchen!
    Wenn eine Firma eine Investition oder Umstrukturierung plant, muss der Chef einen genauen Plan für alle Behörden / Banken erstellen, aber unsere Regierung braucht das nicht.
    Nach dem Motto, schau ma moi, dann seng mas scho.
    Des is ein Denken von 12 Uhr bis Mittag und wird noch einen großen Meinungsumschwung verursachen, weil die Rechnung nicht aufgehen wird.

    Bei geplanten 180 Asylsuchenden bis Ende diesen Jahres macht das mindestens 150.000 € pro Monat in einer kleinen Gemeinde wie Edling, macht (ohne Familienzuzug) ca. 1,5 Milionen € pro Jahr. Das sind nur im Landkreis zwischen 50 und 70 Millionen pro Jahr.

    Von der Rentenversicherung und den Krankenkassen brauchen wir gar ned reden!
    Übrigens wird mit ca. 10% arbeitsmarktfähigen Flüchtlingen gerechnet (Angaben unserer Regierung).

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    1. Thomas Alfred

      Diese Kommentare hier zeigen wieder auf, dass bei den Bildungsausgaben in den letzten Jahren wohl einiges verschlafen wurde.
      Be Fa sollte vielleicht erstmal die Gedanken sortieren und dann auf die verschiedenen Themen verteilen.

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    2. Hr. Mexenbacher

      Lieber Be Fa, und da war Sie wieder die verbale Keule, die immer dann gezückt wird, wenn Fakten auf den Tisch gelegt werden.

      All das, was Frau Rieger anspricht, wird in naher Zukunft so eintreten.

      Es ist traurig, dass diese Argumente nicht verstanden werden. Es muss doch noch sehr viel mehr in die Bildung der Bevölkerung investiert werden.

      Ich finde es immer toll, wenn mit dem Geld anderer (in diesem Fall, dem des Staates, der wir alle sind), so generös umgegangen wird.

      Geben Sie doch selber. Wenn es an den eigenen Geldbeutel geht, dann ist es doch nicht mehr so leicht. Aber um Sie versöhnlich zu stimmen, lieber Be Fa. Natürlich muss geholfen werden. Am besten so, dass Menschen ihre Heimat nicht verlassen müssen.

      Das trifft auf Kriegsgebiete nun nicht zu und muss erwähnt werden, da sonst der Shitstorm zu toben beginnt.

      Tragen Sie persönlich auch dazu bei? Kaufen Sie FAIR gehandelte Waren, bei denen der Erlös an der richtigen Stelle landet?? Gehen wir doch fair mit den Menschen in diesen Ländern um. Warum fischen Fischfangflotten vor afrikanischen Küsten?

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      1. Hallo Herr Mexenbacher, (…)
        Frau Rieger spricht hier nichts an, was Sie in der Zukunft sieht, da müssen Sie schon in einem anderen Bericht lesen als ich.

        Mit meiner Bildung bin ich sehr zufrieden und die Noten waren stets gut!

        Die einzigen, die mit dem Geld anderer herumwerfen, sind unsere Politiker und zwar mit dem Geld der steuerzahlenden Bürger.
        Ich bin überzeugt, dass das, was gerade in Deutschland passiert, nicht im Sinne der Mehrheit ist.
        Unsere Kanzlerin hat bei Amtsantritt einen Eid geschworen:

        „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe“

        Das sollte man ihr nochmal vorlegen, nur so zur Erinnerung.

        Warum soll ich Geld für die Sache geben? (…)
        Mit meinen Steuern bezahle ich im Prinzip genug für etwas, das ich absolut nicht richtig finde.
        Ob Sie es glauben oder nicht, aber ich kaufe natürlich Fairtrade-Produkte, aber vor allem kaufe ich regionale Produkte, weil man sollte die Kirche schon im Dorf lassen.
        Die Frage mit dem Fischfang wollten Sie bestimmt den Fischern stellen, schauen Sie noch mal durch, da finden Sie bestimmt noch einen Kommentar.

        So Herr Mexenbacher, jetzt lesen Sie mal in Ruhe alles durch und bei Bedarf gerne ein zweites Mal.
        Dann überlegen Sie, was Sie wem schreiben.

        Anmerkung der Redaktion: Kommentar wurde gekürzt.

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  8. Monika Rieger

    Be Fa schade, dass Sie sich nicht trauen, Ihren Namen zu nennen.

    Deshalb kann ich nicht beurteilen, ob Sie sozial sind, so tun oder wie auch immer. Von einer Anschuldigung gegen „Meinungsfreiheit „, wer auch immer das ist, weiß ich nichts.
    Ich denke nur, wenn jemand weiß, dass die Täter Jugendliche waren, dann kennt er oder sie diejenigen. Und dass „Meinungsfreiheit“ nicht rechtsradikal ist, freut mich.

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  9. Ich gebe Wsburger recht und wir sollten ALLE einmal überlegen, WARUM wir WIE reagieren …

    Wir sind/werden alle instrumentalisiert für das Gute und Richtige und doch fühlen sich viele dabei missverstanden…

    Der beste Artikel derzeit um all die Verhaltens -und Denkweisen zu verdeutlichen, ist meiner Meinung nach dieser hier:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/das-menetekel-von-koeln-ein-kommentar-14004278.html

    … einfach mal durchlesen und sich und seine Meinung dabei selbst entdecken …

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    1. ein Anwohnerin

      Ich würde gerne verstehen können, warum man sich gegenseitig angreifen muss.

      Sind wir schon so weit gekommen, dass man für seine Meinung abgestraft oder verbal angegriffen wird.

      Schade ist das. Jeder sollte etwas sachlich bleiben, auch wenn jemand anders denkt.

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