Finanzberater ergaunert 70.000 Euro

Von Schöffengericht zu 20 Monaten auf Bewährung verurteilt

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Rosenheim/Landkreis – Wegen neunfachen schweren Betrugs ist jetzt ein Finanzberater am Schöffengericht in Rosenheim zu 20 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt – mit der Vorraussetzung, dass er das ergaunerte Geld zurück bezahlt. Insgesamt rund 70.000 Euro. Der 28-Jährige aus einer Landkreis-Gemeinde hatte unter anderem einen Rentner um 25.000 Euro betrogen – mit dem Versprechen auf zwölf Prozent Rendite. Das Geld steckte er in die eigene Tasche. Der Rentner geriet dadurch in große finanzielle Schwierigkeiten.

Außerdem reichte er bei seiner Vertrags-Bausparkasse angeblich abgeschlossene Bausparverträge ein und kassierte die Prämien. Um an weiteres Geld zu kommen, gründete er eine Firma und stellte fiktive Rechungen an real existierende Personen. Diese Rechnungen wiederum verkaufte er an eine Inkassofirma. Mit dem ergaunerten Geld finanzierte sich der 28jährige ein Luxusleben mit Haus, zwei Autos und Reisen für die Familie. Inzwischen lebt der 28jährige in einem kleinen Appartement, Frau und Kinder haben ihn verlassen.

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