Es geht um die Straßenbreite …

Haag auf seinem Weg zur besten Lösung mit barrierefreien Gehwegen

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1Haag – Jetzt geht’s um die zukünftige Straßenenbreite in Haag – unter diesem Motto hatte im Bürgersaal eine Infoveranstaltung zum Umbau der Münchener Straße für die Anlieger stattgefunden – zudem eigens eine Busfahrt zur Meinungsbildung. Mehr Grün in Form von Bäumen und breitere Gehwege sollten Haag für die Zukunft schön und attraktiv machen. Auch die noch bestehende Bundesstraße B15 solle auf sechs Meter Durchfahrtsbreite zurückgebaut werden. Um die Verkehrssituation aus Rosenberg nachhaltig zu verbessern, wäre an der Ausfahrt BayWa ein neuer Kreisverkehr angedacht. Einige Zuhörer befürchteten, dass die Durchfahrtsbreite für beidseitigen Lkw-Begegnungsverkehr dann zu schmal sei …

2Hierzu wurde eine Testphase mit verengter Fahrbahn gefordert, nachdem bis zu dreihundert Lkw-Züge wöchentlich alleine das Milchwerk Jäger beliefern. Nachdem sich die Kosten hierfür sehr hoch belaufen würden und zumal eine vorrübergehende Sperrung der Bundesstraße 15 nur schwierig zu verwirklichen wäre, wurde eigens eine Busfahrt für die Gemeinderäte sowie interessierte Anlieger und Bürger veranstaltet.

Hier konnten in Gars, Aschau und Neumarkt St.Veit fast identische Fahrbahnbreiten mit fachkundiger Begleitung durch das Ingenieurbüro INFRA in Augenschein genommen werden. Letztendlich fiel die Auswahl auf 6,25m Gesamt-Straßenbreite. Wichtig sei, nach Konrad Heindl von Infra, dass der gesamte Fahrzeugverkehr langsamer werde und nicht mehr alle Abkürzer durch Haag fahren werden.

Denn schließlich solle es eine Entlastung für die Anwohner an der Jahrzehnte lang stark befahrenen Bundesstraße bringen.

4 Wirklich Zeit fanden dann nicht alle Gemeinderatskollegen von Initiator Konrad Lipp den angebotenen Bus zur Meinungsbildung zu nutzen. Insgesamt waren mit einigen Anliegern 25 Interessenten mit von der Partie, um für Haag eine zukunftsweisende und zweckmäßige Lösung mit barrierefreien Gehwegen zu diskutieren.

Bürgermeisterin Sissi Schätz war froh über die kreativen Gespräche und Anregungen. Nun werden noch Feinheiten geklärt, damit nach Möglichkeit im Januar ausgeschrieben werden könne. Dann könnte einem Baubeginn Ostern 2015 nichts mehr im Wege stehen …       ao

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