„Energiecoaching“ für Eiselfing und Schonstett

Vertragsunterzeichnung nächsten Donnerstag bei der Regierung in München

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HillenbrandNur Eiselfing und Schonstett sind aus dem Altlandkreis mit dabei – beim Projekt Energiecoaching der Regierung! „Gerade kleinere Gemeinden mit wenig Personal brauchen tatkräftige Unterstützung bei ihrem Beitrag zur Energiezukunft“, ist Regierungspräsident Christoph Hillenbrand (unser Foto) überzeugt. „Das Pilotprojekt Energiecoaching hat sich bewährt und ist nun Förderprogramm geworden. Wir freuen uns, dass wir mit Finanzmitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie dieses und nächstes Jahr 76 oberbayerische Kommunen kostenlos mit dieser Initialberatung unterstützen können.“ Am nächsten Donnerstag …

… 19. März, ist die Vertragsunterzeichnung mit den Energiecoaches der Gemeinden bei der Regierung in München.

Die Kosten für das Energiecoaching trägt vollständig der Freistaat Bayern. Für den Regi
erungsbezirk Oberbayern stehen 300.000 Euro zur Verfügung. Das Förderprogramm wird von
der Regierung von Oberbayern für den Regierungsbezirk koordiniert. Das reicht von der
Ausschreibung der Fachberater bis zur begleitenden Evaluation.

Jeder Energiecoach wird für seine Gemeinde ein Grundkonzept erstellen, das auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist. Das gibt einen möglichst konkreten Überblick zum Stand, den die Gemeinde in der Energiethematik erreicht hat. Der Energiecoach erstellt dazu ein tragfähiges Konzept für künftige Entwicklungen samt Umsetzung und Priorisierung. Beworben haben sich 121 Kommunen aus dem Regierungsbezirk Oberbayern.

Aus dem Landkreis Rosenheim sind neben Eiselfing und Schonstett noch Eggstätt, Feldkirchen-Westerham, Halfing, Prutting, Rimsting und Samerberg mit im Projekt.

Das Programm „Energiecoaching für Gemeinden“ richtet sich an kleine bis mittelgroße Kommunen, in denen die Umsetzung der Energiewende auf gemeindlicher Ebene aus personellen oder finanziellen Gründen bislang nur ansatzweise verankert ist. Dabei sollen den Gemeinden im Rahmen einer Initialberatung Möglichkeiten ihrer aktiven Beteiligung an der Energiewende aufgezeigt werden. Konkret soll ein Energiefachmann („Energiecoach“) auf Themen wie Energienutzungsplan, Energiemanagement für kommunale Gebäude und Anlagen, Wärmenetze, Bürgerbeteiligung, Fördermöglichkeiten, planungsrechtliche Instrumente sowie Strategien zur Nutzung der Potentiale für erneuerbare Energien eingehen.

Die besonderen Gegebenheiten vor Ort werden dabei einbezogen. Der Vorteil des Programms für die Kommunen ist, dass die Leistungen des Energiecoachs zu 100 Prozent vom Freistaat Bayern getragen werden und die Auftragsvergabe von der Regierung geleistet wird. Insgesamt hat dafür das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Medien, Energie und Technologie dem Regierungsbezirk Oberbayern 300.000 Euro zur Verfügung gestellt. In den Jahren 2015 und 2016 können nun insgesamt 76 Kommunen in das Programm aufgenommen werden. Alle kleineren bis mittelgroßen Gemeinden wurden 2014 angeschrieben und konnten sich bis zum 12. Dezember 2014 für die Teilnahme bewerben. 

Foto: Regierung

 

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