Endlich: Der Kirchenweg wird saniert

Eine gute Nachricht für die Bürger in Schnaitsee - Aus der Ratssitzung

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KirchenwegSchnaitsee – Seit rund sechs Jahren brennt der marode Zustand des Kirchenweges in Schnaitsee (unser Foto) auf den Nägeln. Jetzt wird endlich der katastrophale Zustand des Weges, der gerade für Fußgänger eine wichtige Verbindung von der Trostberger Straße zum Friedhof ist, beseitigt und der gesamte Weg neu gestaltet. Wie Bürgermeister Thomas Schmidinger jetzt bei der Sitzung des Gemeinderats lobend bekannt gab, hat sich auch die Raiffeisenbank sehr kooperativ gezeigt. Sie tritt den Grund für den Gehweg ab, tauscht das grobe Pflaster gegen eine geschnittene Ausführung aus und ermöglicht einen Zugang …

… vom eigenen Parkplatz zum neuen Kirchenweg. Besonders der Pflasteraustausch kommt älteren Mitbürgern und Verkehrsteilnehmern mit Rollatoren entgegen. Schmidinger erklärte, dass die Stellplätze entlang des Weges maximiert werden und die Straßenentwässerung im Sinne der Anlieger durchgeführt wird. Auch die Oberflächen im nördlichen Teil des Weges zwischen kommunalen Friedhof und Weberhaus wird gepflastert.

800.000 Euro Kreditaufnahme für Gewerbegrundstücke

Der Schnaitseer Geschäftsleiter und Kämmerer Thomas Perreiter stellte seinen Vorbericht zum Nachtragshaushalt 2014 vor. Durch den Grunderwerb zur Erweiterung des Gewerbegebietes in Rumering für 820000 Euro war dieser Nachtragshaushalt zu erlassen. Im Zuge des Nachtrags wurden auch weitere Anpassungen vorgenommen. Der Verwaltungshaushalt bleibt unverändert. Im Vermögenshaushalt gibt es Mindereinnahmen von gut 315.000 Euro und Ausgabenerhöhungen von knapp 500.000 Euro.

„Diese Ausgaben können nur durch das zusätzliche Darlehen in Höhe von 800.000 Euro finanziert werden“ sagte Perreiter. Die Mitglieder des Gemeinderats stimmten für diesen Nachtragshaushalt und nannten es einen richtigen Weg, dass Grundstücke zur Ansiedlung von Gewerbebetrieben zur Verfügung gestellt werden. Zweiter Bürgermeister Franz Rieperdinger befürwortete das ebenso, mahnte aber für die nächste Zukunft einen Sparkurs an. Einen weiteren Vorteil der Grundstücke in Rumering hob Schmidinger noch heraus: „Bei uns können auf den Grundstücken auch Betriebsleiterwohnhäuser erbaut werden.“ Perreiter gab in der Folge noch einen neuen Überblick über die voraussichtliche Entwicklung nach den neuen Gegebenheiten.

Kein Nahwärmekonzept für neues Baugebiet

Im August hatte die Firma Inntal System-Energie ein Nahwärmekonzept für das neue Baugebiet Schnaitsee-Ost vorgestellt. Da aber für die Umsetzung des Konzepts der Anschluss aller Grundstücke notwendig ist, kann dieses für das Baugebiet nicht umgesetzt werden. Dieser Meinung schlossen sich einstimmig alle Ratsmitglieder an. Günter Edlmann nannte solche Versorgungskonzepte zwar in der Sache richtig, allerdings eben nicht in der vorgestellten Form. Georg Reiter möchte aber zumindest bereits Leerrohre eingebaut haben und möchte dafür die Kosten ermittelt haben. Ganz klar positionierten sich alle, dass ein Zwang zu einer bestimmten Wärmeversorgung „von Haus aus nicht gut ist.“

Endlich wird die Baugrube am Hochbehälter geschlossen

Hoch

Seit Monaten ist die Baugrube am Hochbehälter der Schnaitseer Wasserversorgung beim Fernsehturm offen. Endlich soll es diese Woche noch zum Einbau der Anlage zur MID (Magnetisch Induktiver Durchfluss)-Messung kommen.

Franz Rieperdinger monierte die Baugrube am Hochbehälter der Schnaitseer Wasserversorgung. Diese ist etwa schon ein halbes Jahr offen und es geschah bisher nichts. Hier konnte Schmidinger Vollzug zumindest voraussichtlich melden. Noch im Verlauf dieser Woche soll die Anlage zur MID (Magnetisch Induktiver Durchfluss)-Messung für die Wasserversorgung beim Hochbehälter in Obernhof durch die Firma Zach eingebaut werden. „Viele Unwägbarkeiten in der Material- und Ersatzteilbeschaffung haben für diese lange Einbauzeit gesorgt“ bedauerte Schmidinger.

Bekanntgaben des Bürgermeisters.

Schmidinger informierte seine Kollegen über den Termin zur Klausurtagung „Waldhausen“ Diese wird am 15. November ab 9 Uhr im Rathaus stattfinden.

Eine Informationsveranstaltung für alle Eigentümer von Grundstücken für den Geh- und Radweg zwischen Schnaitsee und Harpfing findet am 5. November um 19 Uhr ebenfalls im Rathaus statt

Die nächste Sitzung des beschließenden Bauausschusses ist am Mittwoch, 12. November.

Der Einbau der Straßenleitpfosten an der Gemeindestraße von Wabach nach Zelln wurde mit der Firma Berger in Edenreit für den 30. Oktober vereinbart.

Ein großes Lob hatte Schmidinger für den Heimatverein parat. Dieser zeigt sich sehr aktiv beim Programm „Leader-Plus“.

Ganz besonders freute es Schmidinger, dass mit der O.E.L Goldmühle der Familie Lamprecht in Garting ein junges Schnaitseer Unternehmen einen der begehrten Meggle-Gründerpreise bekommen hatte.

Schmidinger informierte über den Ausgang des Gerichtsverfahrens zwischen dem Schnaitseer Unternehmer Georg Dettenbeck und der Gemeinde Amerang wegen der Zu-und Abfahrt der Lkw. Das Verwaltungsgericht hat den von Amerang durchgeführten Verkehrsversuch und damit die Sperre für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen aufgehoben.   uk   ju

 

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