Emilia mit dabei: „Auf geht’s, Tante, schiab o!“

Alle im Franzi-Fieber - Tränen der Freude - Unsa Live-Bericht

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Foto 10Albaching/Haag/Ruhpolding – Das Franzi-Fieber greift um. Riesengroßer Jubel und Tränen der Freude – Party-Stimmung am gestrigen Sonntag in Ruhpolding. Und mittendrin: Diese hübsche, junge Dame. Denn die kleine Emilia ist die Nichte unserer Franzi aus Oibich. Hod se ja rumgsprocha mittlerweile – Franzi Preuß, 19 Jahre alt, erfolgreiche Weltcup-Biathletin und Olympia-Teilnehmerin. In Ruhpolding am Wochenende war Emilia live dabei, als die Tante ihr bestes Weltcup-Ergebnis einfuhr. Und aa no mittendrin: Mia …

Platz vier für de Franzi – wir berichteten bereits. Aba jetzt moi vo Anfang an: Mit einem selbstbauten Holzgestänge – professionell zusammenklappbar, wohl gemerkt – marschierte da Fanclub aus Oibich an, weil irgendwo muas ma ja des Franzi-Plakat aufhänga. Aba am Eingang war dann erst amoi Endstation – oiso für des Holzgestänge. Na, so wos derf ned eine ins Chiemgau-Arena-Areal – do gät gar nix im bayerischen Ruhpolding. Dann hoit ned, davo hod se wirkle koana de Stimmung vamiesn lossn. Eine mim Plakat und werd ma scho a Lösung findn.

Foto 9Gefühlt stand sowieso hoib Oibich und aa hoib Maitenbeth mit de Haager vom dortigen Ski-Club an da Strecke. Guad zum Erkenna an de Franzi-Mützn und scheene weiße Franzi-T-Shirts (siehe Foto). Aufgstandn sand am Sonntag ja olle, wo’s no dunkel war – entsprechend friah warn olle im Stadion. Aba de Zeit is ganz schnell vaganga. Ma stät ja ned alloa umanand ois Fanclub – es is ja a internationales Fest. Fahnen aus aller Herren Länder – natürlich samt Träger aus aller Herren Länder warn do. Und spätestens ois da Stadion-Sprecher des Fahnen-Liadl ogstimmt hod, hod mas deutlich gseng – Norwegen, Schweden, die Schweiz, Russland, Finnland, Österreich – Österreich sowieso. Und natürle Schwarz-Rot-Gelb! In Mengen!

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De Verfolgung is dann kurz vor Mittag oganga – zehn Kilometer, viermoi Schiaßn. Vui braucht ma dazua ned song, des Ergebnis is ja bekannt und de Franzi war in sensationell guter Form. Vo da Konzentration über de Kondition bis hin zu de Nerven – ois enorm stark. De Stimmung war da Wahnsinn. Irgendwia hom olle nur no gruafa, de Fahnen gschwenkt – bayerische, deutsche, Oibichner (na, kloana Spaß). Und des scheene Plakat is provisorisch am Absperrungszaun obracht worn – direkt mit Blick zur Piste. Aba lesen hods de Franzi ned kenna, an der Stelle wars einfach z’schnell unterwegs …

Foto 5Jedenfois hing alles am End an da Kaisa Mäkäräinen aus Finnland, de aufm Weg zum Stockerl ois oanzige unser Franzi eibremst hod. Ma muas dazua sogn, dass Ruhpolding ned nur mitten in de Berg liegt sozusagen, sondern aa auf da Streck sand diverse Hügel zu bewältigen. Vorstelln muas ma se des wia auffe bis zum 6. Stockwerk! Jedenfois hod de Kaisa dann an Turbo eigschoitn und den Stockerlplatz er-see-gatterlt. Aba de Franzi war am End aa mit Platz vier oberzufrieden! Im Interview hods ganz cool gsogt wega da Kaisa ihrm Turbo: „Am Berg hab i ma dacht – Sch…, i konn nimma!“

Ab hier is nur no gfeiert worn, Party-Stimmung pur. Ach ja, de Herren sand aa no in de Spur. Aba des wär ja dann a eigener Bericht! Hier a paar Eindrücke vom Biathlon-Fest am Sonntag:

Fotos: Renate Drax

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