Eine Zeitreise zurück zu Franz Josef Strauß

Ausstellung in Rott am Sonntag mit Sohn Max feierlich eröffnet

image_pdfimage_print

OLYMPUS DIGITAL CAMERARott – Wie oft hört man – was hätte der Franz Josef dazu wohl gesagt? Er hat uns ein geistiges Vermächtnis hinterlassen, das sehr oft immer noch mehr beeinflusst, als die Worte und Aktionen so manch heutiger Politiker.“ Sebastian Mühlhuber, der Vorsitzende der CSU Rott, freute sich, am Sonntag zur Eröffnung der Ausstellung im Gedenken an den Todestag des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß zahlreiche Gäste begrüßen zu können. Unter ihnen auch Sohn Max Strauß (unser Foto), der in Rott, der Heimat seiner Mutter Marianne Strauß, lebt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Fotos: Renate Drax

OLYMPUS DIGITAL CAMERAHier handelt einer, der ganz und gar von der Leidenschaft erfasst ist, der res publica zu dienen“ – das hatte Helmut Schmidt über Franz Josef Strauß im Jahr 1985 gesagt. Es ist der Titel der Ausstellung. Franz Josef Strauß war unbestritten einer der wichtigsten deutschen Politiker. Am 3. Oktober 1988 verstarb der Vorsitzende der Christlich-Sozialen Union und Bayerische Ministerpräsident überraschend im Alter von 73 Jahren in Regensburg. Die CSU Rott nimmt in Zusammenarbeit mit der Hanns-Seidel-Stiftung den 25. Todestag (wir berichteten) zum Anlass, mit einer Ausstellung an diesen leidenschaftlichen homo politicus zu erinnern.

Vom Beginn seiner politischen Betätigung als Landrat in Schongau über sein jahrzehntelanges Engagement in unterschiedlichen Funktionen und Ämtern bis zu seinem überraschenden Tod und sogar darüber hinaus, bis heute, findet er öffentliche Aufmerksamkeit und das Interesse der Medien. Er prägte in über 40 Jahren als „parlamentarisches Urgestein”, seit 1948 zunächst als Abgeordneter im Wirtschaftsrat und ab 1949 im Deutschen Bundestag, als Mitglied verschiedener Bundeskabinette, 1980 als Kanzlerkandidat und von 1961 bis 1988 als CSU-Vorsitzender die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland an entscheidenden Stellen mit.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAIn den letzten zehn Jahren seines Lebens übernahm er das Amt des Bayerischen Ministerpräsidenten, das er selbst oftmals als das „schönste Amt der Welt” bezeichnete. Auch hier gab er bundespolitische Anstöße und setzte politische Weichenstellungen zum Wohle Bayerns um, deren Auswirkungen bis heute spürbar sind.

Die Ausstellung, die bis zum 27. Oktober, täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet ist, beleuchtet schlaglichtartig die wichtigsten Stationen des politischen und privaten Lebens von Franz Josef Strauß. Sie ist weder umfassende Gesamtdarstellung noch abschließende Würdigung. Sie will an eine Persönlichkeit erinnern, die mit ihrem ganzen politischen Gewicht, ihrem Engagement, ihrer Erfahrung und ihren internationalen Beziehungen maßgeblich zur politischen Entwicklung und Historie Bayerns und der Bundesrepublik Deutschland beigetragen hat.

Hier Bilder der Eröffnungs-Feierlichkeit:

[nggallery id=198]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.