Ein Wolf geht um: Kleine Tiere schützen …

... über Nacht in den Stall bringen - Foto bei Lengdorf sei eindeutig

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WolfDorfen – Das Tier, das ein Spaziergänger am vergangenen Sonntag in der Nähe von Lengdorf bei Dorfen im Landkreis Erding fotografiert hat, ist definitiv ein Wolf. Das haben die Experten des Landesamtes für Umwelt heute bestätigt. Eindeutige Merkmale seien erkennbar. Das fotografierte Tier weise klar wolftypische Merkmale hinsichtlich Kopf und Körperbau auf, die es von einem Hund deutlich unterscheiden, heißt es in einer Pressemitteilung des LfU. In Sorge seien nun vor allem die Landwirte: Am sichersten sei es, die Tiere in der Nacht in den Stall zu bringen. Tierhalter sollten ihre Herden sicher einzäunen, um sie vor dem Wolf zu schützen, riet die Behörde. Vor allem kleinere Nutztiere wie Ziegen oder Schafe seien in Gefahr …

Ein Wolf war spurlos verschwunden, der Ende März eine Hirschkuh gerissen hatte.

In der Mitteilung der Behörde heißt es weiter: Aufgrund der geringen Distanz zum genetischen Nachweis im Inntal könnte es sich möglicherweise um dasselbe Tier handeln, das vor einigen Wochen im Inntal zwischen Brannenburg und Oberaudorf eine Hirschkuh gerissen hat. In diesem Punkt seien aber für eine sichere Aussage die Bilder nicht ausreichend.

Im Fall des Wolfes im Inntal haben die Untersuchungen des Bayerischen Landesamtes ergeben, so heißt es, dass der Wolf ein Rüde sei und aus den Südwest-Alpen stamme. 

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