Ein Lärmschutzfachmann für die Kannibalen?

„Die Musik war uns zu laut": Beschwerdebriefe nach dem Pfaffinger Festival

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KannibalenfestHilgen/Pfaffing/Edling/Reitmehring – … und die Bässe wummerten durch die ganze Ortschaft und weit darüber hinaus. Diesmal gab’s beim großen Goa- und Trance-Musikfestival – dem Pfaffinger Kannibalen-Massaker-Fest (wir berichteten) – keine großen Sorgen wegen Drogen oder Alkohol, wie schon in vergangenen Jahren. Nein, diesmal störte der Lärm durch die Musik“ so manchen Bürger. Die Beschwerdebriefe kamen jedenfalls reihenweise und bis aus Edling und sogar Reitmehring, hieß es gestern abend in der Sitzung des Pfaffinger Gemeinderates. In der Nachtruhe sei man gestört gewesen, bereits um 7 Uhr morgens sei’s mit der Musik …

… schon wieder losgegangen und auch habe man nicht auf der Terrasse in Ruhe Kaffee trinken können, sagen vor allem nahe Anwohner des Festivalgeländes in der Fuizn. Wenn man das Festival noch mal genehmige, dann nur mit verschärften Auflagen – so der Tenor in der Sitzung. Man habe zum Beispiel die Möglichkeit, zu verlangen, dass ein unabhängiger Lärmschutzfachmann die Veranstaltung künftig begleite. Zudem wolle man an den grundsätzlichen Öffnungs-Zeiten des Festivals schrauben. Man einigte sich darauf, für eine etwaiige kommende Genehmigung für ein Festival 2015 die verschärften Auflagen demnächst zu erarbeiten.

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2 Gedanken zu „Ein Lärmschutzfachmann für die Kannibalen?

  1. Liebe Beschwerdebriefschreiber,
    ganz bestimmt geht der ein oder andere von euch auch mal auf ein Volksfest. Habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, ob die Anlieger in Ruhe ihren Kaffee auf dem Balkon trinken möchten oder ein Baby seinen Mittagsschlaf halten möchte? Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich gehöre selbst nicht zu den Festivalgängern, aber ich bin der Meinung, man sollte doch mit dem gleichen Maß messen.

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    1. Früher lautete der Leitsatz der Bayern leben und leben lassen – wos is los mid uns ?

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