Ein Bub mit Charakter

Schönes Erlebnis in Edling mit einem Asylanten-Kind und einer Verkäuferin

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HandDiese schöne, kleine Geschichte mit einem Asylanten-Kind hat sich gestern am Nachmittag in Edling zugetragen und wir wollen diese Geschichte unseren Lesern mit ins Wochenende geben: Ein Bub kam in ein Edlinger Geschäft, um sich Chips zu kaufen. Er bezahlte zwei Euro und ging. Nach einiger Zeit aber kam das Kind zurück in den Laden und meldete sich tapfer bei der Leiterin des Marktes. Er erklärte, dass beim Geldwechseln und der Rückgabe wohl ein Fehler vorliege. Der Bub sagte, er habe die Chips mit einem Zehn-Euro-Schein bezahlt  Zuhause habe er dann festgestellt, dass er zu viel Geld zurück bekommen hatte – er zeigte in seiner Hand 18 Euro …

Die Leiterin des Edlinger Geschäfts war sichtlich erstaunt. Sie hielt Rücksprache mit der Verkäuferin, die sich sofort an den Buben und seinen Kauf gut erinnern konnte und noch wusste, dass er tatsächlich mit einem Zehn-Euro-Schein bezahlt hatte.
So viel Ehrlichkeit und Charakter verdient Lob und Anerkennung: Die Kassiererin in Edling freute sich über das aufrechte Verhalten des Buben sehr und schenkte ihm daraufhin eine zusätzliche Tüte Chips.

 

 

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6 Gedanken zu „Ein Bub mit Charakter

  1. Ein Wasserburger

    Eine schöne Geschichte mitten aus dem Leben. Mein Respekt gilt dem kleinen Burschen. So wird das Wochenende doch richtig positiv eingeläutet.

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    1. Wer hier mit „Daumen runter“ reagiert, sollte vielleicht mal in Gabersee vorstellig werden.

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      1. @Checker: Ich würde hier auch nicht mit Daumen nach unten abstimmen.

        Ihr Kommentar ist trotzdem total daneben. Die Zeiten, in denen der “Begriff“ Gabersee mit einer Beleidigung in Verbindung gebracht wird, sollten eigentlich vorbei sein.

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  2. Super, dass solche Geschichten es in die Presse schaffen. Mehr davon bitte, dann ändert sich auch die öffentliche Meinung.

    Ich glaube nämlich, dass solche Geschichten von Flüchtlingen keine Einzelfälle sind, Katastrophen es aber leichter in die Öffentlichkeit schaffen.

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  3. Es gibt mehr als nur einen Einheimischen und auch mehr als nur ein einheimisches Kind, die zu viel Rückgeld nicht angenommen haben.
    Leider hat das nie die Presse erreicht.

    Im Übrigen ist es eine Selbstverständlichkeit, eine Sache von Anstand und Fairness, dass man das macht – auch wenn das nicht jeder macht.

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  4. @Edlinger
    Es gibt auch mehr, als nur einen „nicht Einheimischen“ und auch mehr, als nur ein nicht „einheimisches Kind“, die zu viel Rückgeld nicht angenommen haben.

    Stell dich nicht so blöd, du weisst genau, was so ein Artikel erreichen will, er will einen minimalem Beitrag leisten, das Bild über die zu uns gekommenen Menschen gerade zu rücken. Die absolut überwiegende Mehrheit lässt sich nämlich nichts zu schulden kommen, ist sehr dankbar hier sein zu dürfen und sehr motiviert, ihren Beitrag in diesem Land zu leisten.

    Es heisst nicht, dass wir mit denen, welche der Meinung sind, hierher kommen zu können und unsere Regeln und Werte mit Füßen zu treten viel konsequenter umgehen müssten oder man nicht darüber berichten dürfte.
    Aber einen Kommentar, der ein positives Verhalten eines Jungen lobt, negativ zu bewerten, lässt tief blicken, solche Menschen sind an keiner Lösung interessiert, das ist schade!

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