Edlinger Bürgerwehr kündigt diesen Weg an

Erst 100 Liter Freibier, dann weiterhin Aufruf zu einem „Spaziergang" zu den Flüchtlingen

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Nur eine Stunde nach der Veröffentlichung unseres Berichts mit den Reaktionen von Edlings Bürgermeister, Pizzeria-Inhaber und Polizei stand dieser Wege-Plan auf Facebook im Netz: Die Route des angekündigten „Spaziergangs“ an diesem Samstag von der selbst ernannten und bislang anonym auftretenden Edlinger Bürgerwehr zum Wohncontainer der Flüchtlinge in Hochhaus. Das ist der genaue Plan des ‚Spaziergangs‘ – auf der Facebook-Seite der Edlinger Bürgerwehr veröffentlicht. Mit diesen Worten …

Hier noch für unsere nicht so ortskundigen Freunde eine Wegbeschreibung unseres Spaziergangs.“

Nachwievor wird der Ausschank von 100 Liter Freibier vor dem Spaziergang beim Treffpunkt – dem Parkplatz der Edlinger Sportgaststätte und Pizzeria Amedeo – angekündigt.

Sowohl der Inhaber der Pizzeria, die Gemeinde und auch der Edlinger Sportverein haben sich als Grundstücks-Inhaber und Pächter in diesem Bereich dagegen ausgesprochen. Bürgermeister Schnetzer: „Es gibt für diesen Freibier-Ausschank definitiv keine Genehmigung. Und ohne offizielle Genehmigung wird es keinen Freibier-Ausschank geben.“

Siehe auch:

„Das wahre Gesicht Edlings ist hilfsbereit!”

Sie sind da: Edlings neue Bürger mit 16 Kindern

Foto. Quelle Google Maps

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7 Gedanken zu „Edlinger Bürgerwehr kündigt diesen Weg an

  1. Ich glaube, die sog. Edlinger Bürgerverein ist ein Fake.

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  2. Hört doch auf mit dem Mist, da kommt doch eh keiner.

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  3. Na ja, wenn die 10 verwirrten Hanseln erstmal ihre 100Liter Freibier weggesoffen haben ist es vielleicht ganz gut, dass der Spaziergang nur 7 Minuten dauert…

    Warum empfängt man die Spaziergänger nicht gemeinsam mit den Flüchtlingen an den Containern, mit offenen Armen, einem Lächeln und einer Brotzeit und versucht, sie wieder in die Gesellschaft zu integrieren.

    Wäre doch mal ein Ansatz der anderen Art.

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    1. Ich befürchte sehr stark, dass die Herrschaften einfach nur ‚rechts‘ sind, wenn man sich deren Facebook-Seite anschaut, nichts als Hetze und Panikmache.

      Das sind keine besorgten Bürger, denn solche haben keine Angst vor Familien mit Kindern, das sind schlicht und ergreifend Faschisten aus meiner Sicht.

      Es ist absolut Ok für mich, wenn man sich Sorgen macht, und offen Problematiken anspricht – ohne Angst dabei zu schüren, aber das hier ist schon ein anderes Kaliber.

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    2. @potentielle Spaziergänger/Populismus-Motten:
      „Im Gegensatz zur Pest ist Dummheit keine Krankheit, weshalb keine Hoffnung besteht, sie jemals ausrotten zu können.‘‘
      (N. Wiener)

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    3. Eine sehr gute Idee! Ich würde sogar während des „Spaziergangs“ ein Spalier mit den Flüchtlingen bilden, sie anfeuern, klatschen, ihnen Plastikbecher mit Cola-Rum reichen, Deutschlandfahnen schwenken und die Laola-Welle machen.

      Ich glaube, die würden die Welt nicht mehr verstehen, hahaha!

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  4. Oh Mann, da treffen sich also ein paar Intelligenzbestien, anonym – weil feige, saufen sich ihre eh schon blöde Birne mit 100 l Freibier zu (Öttinger wahrscheinlich ) und marschieren dann los – sich gegenseitig stützend und voller angesoffenem Mut gegen Flüchtlingsfamilien!

    Ich schäme mich jetzt schon !!!

    Ein eiervoller Empfang für euch deppertes Gschwerl sei euch in Hochhaus meinerseits garantiert !!!!

    Dann könnt ihr eure leeren Hosen mit den Eiern, die ihr fangen könnt (wahrscheinlich kein einziges ??) auffüllen !

    Mein Tipp für euch: Bleibt in eueren jämmerlichen Löchern!

    Ps: Wenn ihr nüchtern nach Berlin fahren wollt, würde ich euch eventuell sogar einen Bus organisieren !!!

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