„Edling soll ein Ort der Toleranz bleiben!“

UBG gestern mit einstimmigem Beschluss: Entschieden gegen Fremdenhass

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vorstandschaft_lDie UBG Edling wendet sich entschieden gegen Fremdenfeindlichkeit und jede Form von Diskriminierung! Dazu erhielt unsere Redaktion aktuell diese Presseerklärung vom 2. Vorsitzenden Reinhold Graf (Foto – Mitte) als einstimmigen Beschluss aus der gestrigen Mitgliederversammlung der UBG Edling. Der genaue Wortlaut: „Große Teile der Welt werden von Kriegen und Bürgerkriegen erschüttert, in vielen Ländern werden Menschen aufgrund ihrer Meinung oder ihres Glaubens verfolgt und unterdrückt. Viele Menschen verlassen ihre ursprüngliche Heimat. Sie werden zu Flüchtlingen, die eine Chance für ein menschenwürdiges Leben in der Ferne suchen. Unter hohen Risiken kommen sie allein oder auch mit ihren Familien zu uns …

Sie aufzunehmen, ist die Pflicht der wirtschaftlich starken, demokratischen Gesellschaften.

Wir bekennen uns uneingeschränkt zum Grundrecht auf Asyl und zur Genfer Flüchtlingskonvention. Menschen, die auf der Flucht vor politischer Verfolgung oder vor Krieg, Bürgerkrieg, Terror und Not zu uns kommen, verdienen besonderen Schutz und Unterstützung.

Wir sind beschämt, dass gerade in Edling eine provokante Aktion gegen die Initiative und das Engagement der Gemeinde und ehrenamtlich tätiger Bürgerinnen und Bürger angekündigt ist.

Mit der Bezeichnung „Edlinger Ultras“ wird deutlich, dass es sich um eine gezielte Provokation handelt. Es ist der Versuch, die Diskussion zu polarisieren und gegen die zukünftig in der Gemeinde untergebrachten Asylbewerber zu hetzen.

Jetzt heißt es, überall entschieden für Toleranz und das friedliche Miteinander von Menschen unterschiedlicher Kulturen, Weltanschauungen und Religionen einzutreten.

Edling soll ein Ort der Begegnung, der Solidarität und der Toleranz bleiben!“

Unser Foto oben:

Vorne von links Therese Hargasser, Alexandra Spielvogel, Gudrun Kiefer, Peter Kammerl.

Hintere Reihe von links Helmut Hammerbacher (1. Vorsitzender), Reinhold Graf (2. Vorsitzender) und Robert Miller.

 

 

 

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19 Gedanken zu „„Edling soll ein Ort der Toleranz bleiben!“

  1. Gratulation, diesen einstimmigen Beschluss finde ich vorbildlich.
    Wenn jetzt jedes Vorstandsmitglied Eurer Gruppierung auch noch bereit ist, mindestens einen Flüchtling im eigenen Haus aufzunehmen, dann habt Ihr in Zukunft meine Stimme.

    Gruss

    Sascha

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    1. Marie Bauernschmid

      Völlig ihrer Meinung, solche Leute muss man unterstützen, aber nur wenn sie mit guten Beispiel vorangehen

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  2. Gottseidank gibt es in unserer Regierung noch welche, die gemachte Fehler zumindest korrigieren wollen .
    Siehe Regierungsbeschlüsse über das neue Asylrecht.
    Mit Euch wären wir dabei wohl total aufgeschmissen.

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  3. Meine Güte, wenn ich die Kommentare hier schon wieder lesen muss. Dann hört Ihr aber bitte in Zukunft auf, Tomaten aus Afrika zu kaufen, mit Euren Autos zu fahren oder stellt nach einer z.b. Flutkatastrophe jeden „deutschen“ Obdachlosen sofort auf!

    Im übrigen müsstet Ihr nach Eurer Logik ja bereits 1000 Pflegekinder bei euch aufgenommen haben, oder wollt Ihr, dass Kinder ohne Familie aufwachsen müssen?

    Eurer Logik nach müsstet Ihr somit jedem Kind Eure Familie anbieten, da Ihr sonst ja auch nur rumlabern würdet!

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    1. Menschen in Not zu helfen und Asyl zu gewähren, das sind Werte unserer Demokratie, die nicht nur auf dem Papier bestehen dürfen. Das Asylrecht hat Verfassungsrang und ist somit Staatsziel.
      Wenn ich hier einige Kommentare lese, die diejenigen verhöhnen, die sich für diese Selbstverständlichkeit einsetzen, wird mir ganz schlecht.
      Ich bin selbst Edlinger und ich schäme mich für unseren Ort, wenn wir uns so in der Öffentlichkeit präsentieren.

      „Freunde, rücken wir zusammen, denn es züngeln schon die Flammen, und die Dummheit macht sich, wieder einmal, breit!“
      (Konstantin Wecker)

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      1. Guten Abend, Herr Hölting,
        vielen Dank für Ihre Meinung. Sie sind sicherlich sehr sozial. Freunde rücken zusammen – ist auch richtig – aber mit der heutigen Aktion (Paris) können wir doch nicht zusammenrücken.

        Danke an Heiner.

        Gruss

        Erwin

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  4. Mit Verwunderung erkenne ich in manchen Kommentaren Wissensdefizite zum Thema Staatsziel – und nun der Amtseid der Bundeskanzlerin: Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

    Frau Merkel muss weg, sie schadet dem Deutschen Volke. Und wir wollen auch morgen noch vom Geläut der Kirchenglocken und nicht vom Geschrei des Muezzins geweckt werden.
    Die Kulturen unterm Kreuz und unterm Halbmond passen nicht zusammen, das ist keine Frage von Rassismus, sondern von nicht in Einklang zu bringenden Weltanschauungen.

    Dem Halbmond fehlen Jahrhunderte an Aufklärung. Von den Christen ist vor der Aufklärung auch Leid ausgegangen. Kennt da jemand die Geschichte nicht?

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    1. Danke, lieber Heiner,
      Du bist ein intelligenter Mensch. Hoffentlich lernt man jetzt aus Paris.

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  5. Da habe ich doch mal eine Frage an alle die, die hier das – christliche – „Abendland“ verteidigen möchten. Was verteidigt ihr hier genau?

    Hass und Diskriminierung anderer Menschen ist sicher eines nicht – christlich. Und dass hier bei einigen Kommentatoren Hass das Denken regiert wird ja nun offenbar. Menschen auf der Flucht werden pauschal mit Terroristen in einen Topf geworfen.

    Dabei flüchten die Menschen, die zu uns kommen vor genau solcher Gewalt, wie sie gestern in Paris stattfand!!!!!

    Nur kommt es in Syrien nicht alle paar Monate zu einem Anschlag, der Straßenkrieg findet dort an jedem einzelnen Tag statt!

    Nun rückt der Terror näher an uns heran und anstatt sich einmal darüber Gedanken zu machen, welchen Anteil auch unserer Politik der letzten Jahre und Jahrzehnte an der Situation im Nahen Osten hat, wird reflexartig alles, was fremd ist, pauschal in Sippenhaft genommen.

    Von Menschen auf der Flucht geht für unsere demokratische Gesellschaft weniger Gefahr aus, als von den geistigen Brandstiftern hier in diesen Kommentaren.

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    1. Was masst sich ein Herr Hölting an, Andersdenkende als dumm und Brandstifter zu bezeichnen. Und wer sagt, dass Menschen auf der Flucht alle Terroristen sind? Die Vorkommnisse in Paris sind das Ergebnis offener Grenzen und der von Frau Merkel ausgerufene Hippie-Staat mit legalisierter Anarchie ist dafür verantwortlich.

      Grenzen kann man sichern und muss man sichern und wenn es dazu Mauer und Stacheldraht braucht (fangt nicht an über die DDR zu sprechen, kümmert Euch um das Aktuelle).
      Herr Hölting, Ihre Meinung ist geprägt von Intoleranz, weil es für Sie offenbar nur Gutmenschen, Dumme und Brandstifter gibt. Für Mengen, die zu uns kommen, hat Toleranz eine Grenze, nämlich da, wo unsere liberale Rechtsordnung in Gefahr gerät und unsere Leitkultur. Wer hier her kommt, hat registriert zu werden, lediglich subsidiären Schutz zu genießen und einen Eid auf das Grundgesetz unseres demokratischen Rechtsstaates zu leisten, die Scharia bleibt zu Hause oder geht mit demjenigen, der sich dem Eid verweigert ohne wenn und aber nach Hause.

      Und dass Politik Fehler macht oder gemacht hat, ist keine bahnbrechende Erkenntnis, gibt aber niemandem das Recht, Terror und Gewalt über Europa zu stülpen.

      Frau Merkel bringt ohne Kehrtwende den Krieg über uns. Fangen Sie als Gutmensch endlich an, darüber nachzudenken, dass die derzeitige Politik zu weiterem Leid führen wird. Die Welt ist kein Ponyhof für Träumer, sondern harte Realpolitik. Wenn Sie das akzeptieren, können wir zusammenrücken.

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      1. Herr Heiner G.,
        Herr Hölting masst sich an, die islamophoben Äußerungen in diesen Kommentaren als Brandstifterei zu bezeichnen. Brandstifterei ist für mich in diesem Falle, dass der Anschlag von Paris gezielt benutzt wird, um Ausländerfeindlichkeit und islamophobe Ängste zu schüren.

        Hier wird ein Bericht kommentiert, in dem sich zur Aufnahme von Flüchtlingen gemäß unserer Verfasssung (kann jeder nachlesen …) und der von unserem Staat anerkannten Genfer Flüchtlingskonvention bekannt wird.

        Wenn an dieser Stelle nach dem Anschlag von Paris islamfeindliche Ressantiments geschürt werden (auch von Ihnen) und verbal und materiell aufgerüstet wird (Mauer und Stacheldraht), dann ist hier die pauschale Kriminalisierung ganzer Gruppen von Menschen oder eben den Angehörigen einer Religion offenbar.

        Auch Sie beschreiben eine Gefährdung unserer liberalen Rechtsordnung, gefolgt von der Proklamation unserer „Leitkultur“. Bitte klären Sie mich auf, was sind die Werte Ihrer „Leitkultur“, wie sieht diese genau aus?
        Wären Sie bereit, den Ihrerseits geforderten Eid auf unsere Verfassung zu leisten?

        Und dann auch für die freiheitlichen Werte dieser Verfassung einzustehen (Unantastbarkeit der Menschenwürde, Religionsfreiheit, Schutz vor politischer Verfolgung, usw…) ? Ja, die Scharia lässt sich mit dem Grundgesetz nicht vereinbaren. Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit oder Herkunft (…) ebensowenig.

        Sie werfen mir Intoleranz vor. Wenn es um Intoleranz gegenüber Menschenfeindlichkeit geht – Ja!

        Ich denke, dass wir hier auf dem Wege der Argumentation keine Lösung finden werden, dass kann ein solches Anonymität gewährendes Forum nicht leisten. Aber es spiegelt wider, was sich in den Köpfen der Menschen hier bei uns tut!

        Am Ende wird da jeder für sich entscheiden müssen.

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      2. @ Heiner, du musst ja von Angst erfüllt sein, wenn du nicht vor Stacheldraht und Mauer zurückschreckst?!?

        Oder bist du nur einer derjenigen, die mit Angst regieren wollen, wie der „ach so große“ Seehofer einer ist.

        Unser Bundespräsident sagt, wir soll die Menschen willkommen heißen! Frau Merkel tut das (und ich bin kein Freund dieser Partei)!

        … und ich lass mich auch nicht mit Angst regieren, sondern tue was mir dieser freie Staat erlaubt!
        … und wir können uns nicht in Sicherheit wiegen, egal wieviel Stacheldraht verbaut wird und wie hoch Du, Heiner, deine Mauern gedanklich und wahrscheinlich auch vor Deiner Tür baust!

        ES GEHT UM TOLERANZ UND EIN NEUES EUROPA, IN DEM WIR ZUEINANDER FINDEN MÜSSEN! Wir müssen lernen, zu COEXISTIEREN!

        Auch mit anderen Glaubensgemeinschaften!
        Menschenfeinde, wie sie im IS beheimatet sind, wird es immer geben, aber WIR dürfen uns nicht spalten lassen, Bayern/Deutschlan/Europa ist stark und braucht keine Menschen, die Angst streuen!!!

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      3. (Zitat)“Die Vorkommnisse in Paris sind das Ergebnis offener Grenzen und der von Frau Merkel ausgerufene Hippie-Staat mit legalisierter Anarchie ist dafür verantwortlich.“ (Zitat Ende)
        Na, so was! Seit wann liegt Paris in Deutschland?

        Oder hat Frau Merkel mittlerweile sogar die Befugnis, Hippie-Staaten auch in Nachbarländern auszurufen? Ist es nicht im Gegenteil so, dass Frankreich einen sehr viel restriktiveren Kurs bei der Aufnahme von Flüchtlingen fährt und eben genau das nicht verhindert hat, dass Paris zweimal kurz nacheinander zum Anschlagsziel wurde?

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      4. Lieber Heiner G. auch ich bin der Meinung, dass wir dringend wieder unsere Grenzen sichern müssen. Deutschland muss wissen, wer einreist…dieser Link macht es nochmal deutlich: http://www.focus.de/politik/ausland/deutschland-als-ziel-acht-is-verdaechtige-aus-fluechtlingsgruppe-in-der-tuerkei-abgefangen_id_5093380.html?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=facebook-focus-online-politik&fbc=facebook-focus-online-politik&ts=201511181325
        Wir haben ein Recht darauf zu wissen, w e r bei uns lebt!

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  6. Und gerade jetzt sollten wir zusammen rücken und zusammen halten. Sonst ereichen die Terroristen doch genau ihr Ziel.

    Und es scheint ja schon so zu sein.

    Christliche Werte: Toleranz, Mitmenschlichkeit, Mitgefühl!! Ohne geht es nicht.

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  7. Zusatz: ich meine, zusammen rücken gemeinsam auch mit den Menschen, die zu uns kommen, weil sie Schutz
    brauchen vor Verfolgung, Krieg, Hunger und Not.

    Das gebietet die Humanität, von der Christenpflicht ganz zu schweigen.

    Dass die Welt kein Ponyhof ist, braucht nicht erst erwähnt zu werden – wer mit offenen Augen durch die Welt geht, muss dies leider tagtäglich erkennen.
    Vielleicht gehöre ich auch zu den Sozialromantikern und Gutmenschen – da zitiere ich mal Klaus Wowereit „und das ist gut so“ .

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    1. Werter „Buffo“. Jeder Meinung ist willkommen, aber Geografiekenntnisse und Hintergrundwissen sollte man haben. Erstens kommen fast alle Flüchtlinge von Griechenland über den Balkan und Österreich nach Deutschland, das Mittelmeer ist zu dieser Jahreszeit nahezu unpassierbar mit den Flüchtlingsbooten. Ein Gutmensch wie Sie könnte aber einen finanziellen Beitrag dazu leisten, die Herrschaften künftig mit einem Kreuzfahrtschiff abzuholen, dann ist das Problem der Überfahrt gelöst und so wäre Frankreich direkt anzufahren. Solange aber Sie und Ihre Mitstreiter das nicht tun, werden diese Menschen auf der beschrieben Route kommen und die innereuropäischen Grenzen sind nach wie vor offen. Die Grenzkontrollen sind unwirksam und die Weiterreise nach Frankreich oder anderswohin in der EU ein Kinderspiel. Frau Merkel und Ihre Gefolgsleute sind der Quell allen Übels und werden Europa spalten und sind für das Geschehene verantwortlich!

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      1. Werter „Heiner G.“, Sie scheinen ja nicht nur die Georgraphiekenntnisse sozusagen mit der Muttermilch aufgesogen und auch sonst die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben. Nein, Sie sind mit ihrem Ermittlungsstand auch schon viel weiter als die offiziellen Behörden. Denn während die noch ermitteln, kenne Sie natürlich nicht nur die Täterbiographien, sondern auch deren Reisewege ganz genau. Schlichte Weltbilder sind eben auch etwas ungeheuer Zeitsparendes. Nachdem ich aus eben diesem Grund nicht über so viel schier unbegrenzte Tagesfreizeit verfüge wie Sie, wünsche ich noch ein schönes Restleben. Meine knappe Zeit werde ich jedenfalls nicht damit vergeuden, mich mit geistigen Brandstiftern rumzuärgern.

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      2. Eine Frage hätte ich doch noch an Heiner, den Geographieexperten: führt die Route von Belgien nach Frankreich denn auch durch Frau Merkels Hippie-Staat oder muss ich orientierungsloser Gutmensch mit meinem Kreuzfahrtschiff dann schon vorher abbiegen?
        http://www.spiegel.de/politik/ausland/anschlaege-in-paris-sieben-festnahmen-in-belgien-a-1062902.html

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