Dorfladen bietet echte Lebensqualität

Rundum positive Bilanz bei Jahreshauptversammlung in Mittergars

„Unser Dorfladen macht das Leben in Mittergars schön, er bietet Geborgenheit und aa Hoamat“, so Max Voglmaier in seiner Laudatio bei der Jahreshauptversammlung. Besonders erfreulich: Geschäftsführerin Irmgard Strauß konnte in ihrem Bericht über die positiven Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres berichten. Es gab wieder jeweils ein positives Ergebnis bei der GBRmbH als auch bei der GmbH.

Die Geschäftsberichte liegen in den nächsten Wochen zur Einsicht im Dorfladen auf.

Renate Grill sprach in ihrem Tätigkeitsbericht besonders die Veranstaltungen im Dorfsaal an, die bei vielen Aktivitäten vom Dorfladen bewirtet werden. So wurden Kaffeekränzchen, ein Kinderfasching und ein Adventsmarkt abgehalten, Die wöchentlichen Stammtische und die Seniorennachmittage finden im Dorfsaal statt. Dazu kommen Veranstaltungen der Mittergarser Ortsvereine. An rund 153 Tagen im Jahr 2016 war der Dorfsaal belegt.

Für Mittergars sind seit nunmehr 17 Jahren Dorfladen und Dorfsaal ein sehr wichtiger Treffpunkt für Jung und Alt und bieten Lebensqualität. „Wenn auch die ersten Jahre nicht ganz sorgenfrei waren“, so Voglmaier, „es war damals der richtige Schritt“. Über 100 Personen besitzen Geschäftsanteile und weil im Dorfladen „alles in Butter ist“ bekommt jeder Anteilseigner ein Stück Butter.

In seinen anschließenden Grußworten dankte Zweiter Bürgermeister Georg Thanner den Geschäftsführern und Beisitzern für ihr soziales Engagement und übernahm die Wahl einer Beisitzerin, da Martina Grasser auf eigenen Wunsch aus dem Gremium ausscheidet. Zur Wahl stellte sich Annerose Robeis, sie wurde einstimmig gewählt.

Als „gute Geister des  Dorfladens bezeichnete anschließend Irmgard Strauß die Reinigungskraft Maria Binder und den Hausmeister Hans Sachenbacher. Beide gehen in den wohlverdienten „Dorfladen-Ruhestand“. Sachenbacher meinte dazu „i bin ja nimma fufzg Jahr und oamoi muass einfach Schluss sei!“.

Strauß bedankte sich für die jahrelange Tätigkeit mit einem guten Tropfen Wein. Ebenfalls ging der Dank an Hans Grill und Wolfgang Schambeck, sie sorgen ebenfalls für Sauberkeit und Ordnung rund um den Dorfladen.

Mittels eines Lichbildervortrags sprachen Alex und Cilly Gantner über ihr Projekt „Bildung für Madagskar“. Alex Gantner schilderte in beeindruckender Weise die Armut dieses Landes und wie sie seit nunmehr 20 Jahren mit vielen Spendengeldern dort unten Gutes tun können.  Im Jahr 2008 wurde durch die Beiden die erste Schule für viele, viele Kinder gebaut. Mittlerweile stehen für rund 300 Kinder sieben Schulhäuser zur Verfügung, für jede Klasse ein Eigenes. 30 Familien werden mit Schulgeld unterstützt, da es für die Eltern unmöglich wäre, eine Ausbildung zu finanzieren. Auf dieser Insel leben zur Zeit rund 24,2 Mill. Menschen, 50 Prozent davon sind Analphabeten.

Für das Gantner-Ehepaar wurde dieses Projekt zur Lebensaufgabe, der Dank dafür „ist einfach das Lachen der Kinder und ihre strahlenden Augen wenn wir wieder den Boden Madagaskars betreten“, so Gantner. FIM

 

Foto: Irmgard Strauß (Mitte) verabschiedet Maria Binder und Hans Sachenbacher.

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