Die Kraft des Glaubens in Eiselfing

Gestern mehr als 2.000 Gäste bei der Primiz von Neupriester Michael Maurer

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primizEiselfing – Die Kraft des Glaubens wirkt zu jeder Zeit und in jedem einzelnen Menschen. Einen ganz besonderen Moment der Nähe zu Gott erlebten am gestrigen Sonntag die mehr als 2.000 anwesenden Gäste, die der Primiz – der ersten heiligen Messe – von Neupriester Michael Maurer (Bildmitte) in Eiselfing beiwohnten. Der eigens am Ufer des Eiselfinger Sees errichtete, prächtig geschmückte Feldaltar war eingetaucht in strahlendes Sonnenlicht und empfing den langen Festzug aus dem Ort. Laute Böllerschüsse ertönten, ehe die Fahnen der Ortsvereine in Position gebracht wurden und die beeindruckende Szenerie säumten …

„Nun jauchzt dem Herrn“, sangen die Gläubigen gemeinsam mit den von der Griesstätter Blasmusik begleiteten Kirchenchören aus Eiselfing und Babensham. Mit der Pfarrkirche Sankt Rupert im Hintergrund und eingerahmt von geistlichen Weggefährten und vielen Freunden begrüßte ein sichtlich ergriffener Michael Maurer die Besucher.

Zwei Wochen nach seiner Priesterweihe im Freisinger Dom knüpfte der 29-Jährige aus Gammersham an seinen Primizspruch „Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir“ an. Er habe einen wertvollen, kleinen göttlichen Funken erhalten, der nun in ihm wirke. Michael Maurer erinnerte die Anwesenden, unter ihnen auch alle Familienangehörigen und einige Ehrengäste aus Politik und Gesellschaft, an ein zentrales Element des Glaubens: „Gott zu loben ist die erste und zugleich höchste Aufgabe des Menschen. Sie adelt ihn und uns alle.“

Im Anschluss an das gemeinsame feierliche Gebet mit den Gläubigen und der Segnung der Fahnenbänder für die zahlreichen Abordnungen der Eiselfinger und Babenshamer Ortsvereine spendete Michael Maurer den allgemeinen Primizsegen. Er dankte allen Gästen für ihr Erscheinen und den vielen unermüdlichen Helfern für die Vorbereitung seines großen Festtages in der Heimatgemeinde. „Ich werde stets versuchen, meinen Weg mit dem Gebet für Gott und alle Menschen zu gehen.“

Foto: Mavie Hasenöhrl

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