Ferien zu Ende: Donnerstag erster Schultag!

Polizei: „Kinder die schwächsten Verkehrsteilnehmer"

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bremsdich_7Landkreis – Ab dem Donnerstag marschieren und radeln sie wieder – die Schulkinder. Und die Busse sind wieder voll besetzt. Die Ferien sind zu Ende. Für viele sechsjährige Buben und Mädchen beginnt ein neuer Lebensabschnitt – ihr allererster Schultag steht bevor. Die Polizei und die Verkehrswacht sowie der ADAC appellieren an die Autofahrer – runter vom Gas.  

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Spielende Kinder an Bushaltestellen, spontane Handlungen an Kreuzungen und unvorhersehbare Situationen am Straßenrand – helfen Sie mit, dass es für die Kinder ein sicherer Schulweg wird.

Jedes Jahr die gleichen Tipps: Der perfekte Start in den Schultag sollte stressfrei, ausgeschlafen und mit einem guten Frühstück beginnen. Das stärkt nicht nur das Konzentrationsvermögen für den Unterricht, sondern auch für den sicheren Schulweg.

Reflektoren allein reichen nicht …

Hierzu reicht es nicht, den Schulanfängern gut sichtbare Kleidung anzuziehen, Reflektoren auf den Schulranzen zu heften und ihnen mündlich abstrakte Gefahren zu schildern. Besonders für die ABC-Schützen ist es wichtig, den Schulweg abzugehen und dabei den Kindern vor Ort die möglichen Gefahren an Ampeln, Fußgängerüberwegen, Kreuzungen und Bushaltestellen aufzuzeigen. Die Polizei: „Wenn es Ihnen möglich ist, dann begleiten Sie ihr Kind in den ersten Wochen, lassen Sie sich von ihrem Kind die Gefahren erläutern und beobachten sie es auf dem Schulweg. Denken Sie daran: Kinder sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer!“

Die Kleinen können meist noch nicht über parkende Autos hinwegsehen. Ihr Blickfeld ist bis zu 30 Prozent kleiner als das eines Erwachsenen. Eine erhebliche Einschränkung! Sie können Geschwindigkeiten noch nicht richtig einschätzen, unterschätzen Bremswege und glauben oft, dass Autos auf der Stelle anhalten können. Für viele Kinder ist die Straße oft noch ein Abenteuerspielplatz – sie kennen weder die Gefahren noch können sie diese richtig einschätzen und entsprechend handeln.

Und was können Autofahrer tun?

Kinder dürfen im Straßenverkehr nicht einfach wie kleine Erwachsene behandelt werden! Kommen Schüler in Sicht, Tempo klar drosseln und bremsbereit sein. Bringen Sie Geduld mit, warten Sie am Zebrastreifen, geben Sie klare und eindeutige Handzeichen, suchen Sie Blickkontakt und lassen Sie die Kinder die Straße überqueren, wie sie es in der Vorschule gelernt haben. Die Polizei: „Aber vor allem – planen Sie etwas mehr Zeit für Ihren Weg zur Arbeit ein, damit Sie entspannt, ohne Stress und unfallfrei an Ihrem Ziel ankommen.

Und was tut die Polizei?

Mit dem Ziel, die Sicherheit für die Schulanfänger zu erhöhen, werden im Bereich von Schulen verstärkt Verkehrskontrollen durchgeführt. Hierbei wird sich das Hauptaugenmerk der Beamten vor allem auf Geschwindigkeitsverstöße, die vorschriftsmäßige Benutzung von Kindersitzen und auf das richtiges Verhalten an Bushaltestellen und Fußgängerüberwegen richten. Die Polizei rät auch, das Kind erst ab bestandener Fahrradausbildung in der vierten Klasse mit dem Fahrrad in die Schule fahren zu lassen.

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