Die Evenhausener schaffen das!

Umbau des veralteten Schießstandes in moderne, elektronische Anlage geplant

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evenhausen hanni lowEvenhausen – Wir schaffen das … das wurde auf der Jahresmitgliederversammlung des Schützenvereins Evenhausen fast einstimmig beschlossen: Den Umbau nämlich des veralteten Schießstandes in eine neue, moderne, elektronische Schießanlage. Schützenhilfe gab der eingeladene Stefan Fersch, stellvertr.etender Bezirksschützenmeister Oberbayerns. Er lobte diesen Beschluss. Neben dem Zweifels ohne großen finanziellen Kraftakt, den ein Verein dazu zu leisten in der Lage sein müsse, betonte er den neuen, zukunftsträchtigen und vor allem gemeinschaftsfördernden Effekt …

… besonders auch als Investition in die Jugendlichen und den Nachwuchs des Vereins.

Und Fersch versprach Zuschüsse des Bayerischen Sport-Schützen-Bundes!

evenhausenDen finanziellen Kraftakt können sich die Evenhausener Schützen so vorstellen: Für die sieben neuen Schießplätze werden rund 27.000 Euro benötigt. Ein gutes Sparpolster von etwa der Hälfte des Betrages sei vorhanden. Eine wichtige Bedingung für eine 25-prozentige Förderung durch den Sportschützenbund konnte erfüllt werden auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im April, auf der eine moderate Anpassung der jährlichen Beiträge einstimmig beschlossen wurde.

So bezahlen die aktiven Schützen jetzt 35 Euro jährlich – statt wie bisher seit dem Jahre 2002 nur 23 Euro. Ebenso die Anpassung für passive Mitglieder – für Junioren und Jugendliche. Schüler bis zum 16. Lebensjahr bleibt die Mitgliedschaft wie bisher beitragsfrei.

Schützenmeisterin Annemarie Althof hatte bei ihren Verhandlungen gute Vorarbeit geleistet. Sie konnte den Evenhausener Schützen den satten Betrag von 2.500 Euro melden, den Bürgermeister Gustl Voit und der Ameranger Gemeinderat zur Unterstützung bewilligt haben.

Auch die Sparkasse Wasserburg habe erfreuliche 1.500 Euro gespendet.

Mit der Raiffeisenkasse stehe man noch im Gespräch  und hoffe, ebenso wie auf manche engagierte Sponsoren, mit denen man schon in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht habe. Und so nähere man sich dem ersehnten Ziel.

Aber nicht zu übersehen auch die vielen Arbeitsstunden, die für das Projekt notwendig sind und von  ehrenamtlichen Helfern, Schützen geleistet werden müssen …

Die alten Stände müssen abgebaut werden; es fallen Umbau- Maler und Schreinerarbeiten an und nicht zuletzt die Schulung für das neue System. Michael Roßberg vom Schützenverein Wasserburg hat hier kostenlose Hilfe zugesagt.

Man hält zueinander, wenn es darum geht, in Zukunft keine zeitlich aufwendigen Auswertungen von Schießstreifen mehr anstellen zu müssen, sondern schnell und bequem aus der EDV die oder den neuen SchützenkönigIn in der nächsten Schützensaison ab Oktober zu ermitteln.

aw

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