Die Bedürfnisse der Eltern von heute

Vortragsabend zum Internationalen Frauentag 2015: „Kinder trotz Beruf!“

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FrauentageDie Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag 2015 finden am Dienstag, 24. März, mit dem Vortrag „Kinder trotz Beruf!“ in der Hochschule Rosenheim um 18 Uhr ihren Abschluss. Der Eintritt ist frei. Der Vater zuhause bei den Kindern, die Mutter im Büro. Die klassische Rollenverteilung löst sich immer mehr auf – dafür steht Antje Diller-Wolff, Autorin des Buchs „Rabenmütter und Heimchenväter“ ein. Sie fordert Freiheit, sich selbst zu verwirklichen und das Glück, Kinder zu haben. Dass das eine …

… das andere nicht ausschließe und warum Kinder und Beruf wichtig seien, erläutert sie bei einem Vortrag und anschließender Diskussionsrunde zum Thema „Kinder trotz Beruf! Können wir endlich aufhören, uns entscheiden zu müssen?“ an der Hochschule Rosenheim. Beginn der Veranstaltung ist um 18 Uhr. Alle Interessierten Frauen und Männer sind herzlich eingeladen.

Antje Diller-Wolff gibt Einblick in die Bedürfnisse der Eltern von heute. Sie hat viele Monate für ihr Buch recherchiert und unzählige Gespräche und Interviews mit Rabenmüttern, Heimchenvätern und Fachleuten geführt. Dabei wurde klar: Vereinbarkeit von 50 zu 50 Prozent gibt es nicht. Wenn Frauen jedoch die scheinbar ausschließliche Entscheidung zwischen Beruf und Kind treffen, sind sie oft unglücklich. Egal, welche Wahl sie treffen, ein wichtiger Teil ihres Lebens wird fehlen. Bei der Entscheidung für beides beginnt ein Marathon zwischen Büro und Kinderzimmer, Mann und Freizeit, meist überschattet vom schlechten Gewissen, nicht allem hundertprozentig gerecht zu werden. Dazu hagelt es oft negative Kommentare von allen Seiten. Wenn Väter sich entscheiden, in Elternzeit zu gehen, werden sie heute von der Gesellschaft als Helden gefeiert, noch bevor sie die erste Windel gewechselt haben. Ein Vater in der Krabbelgruppe oder auf dem Spielplatz fällt immer noch auf. Warum haben sich diese Männer für eine Auszeit im Beruf und für intensives Zusammensein mit ihrem Kind entschieden? Mit welchen Anfangsschwierigkeiten hatten sie zu kämpfen, was waren für sie die am meisten bereichernden Erlebnisse?

 

Die Autorin weiß aus eigener Erfahrung: Die Belastungen sind oft größer als gedacht, aber machbar, wenn alle Beteiligten neue Wege beschreiten.

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