Der Islam, so nah und doch so fremd

Helferkreis Asyl in Rott lädt zu Vortrag mit Diskussion ins Pfarrheim ein

image_pdfimage_print

boldtRott – „Die Integration unserer Asylbewerber geht uns alle an! Viele Fragen sind noch offen. Was Sie vielleicht schon immer wissen wollten zum Thema Islam, Salafismus, Djihadismus, Islamismus und Terrorismus soll an diesem Abend erörtert werden!“ Regina Brandl lädt im Namen des Helferkreises Asyl in Rott am inn zu einem besonderen Vortrag mit Diskussion ein: Der Islam – so nah und doch so fremd. Und zwar am Dienstag, 31. Mai, um 20 Uhr im Rotter Pfarrheim. Es spricht Dipl. Theol. Johannes Boldt (unser Foto) …

Boldt lebt und arbeitet in Rosenheim, ist verheiratet und hat vier Kinder. Er ist der stellvertretende Vorsitzende des Katholischen Kreisbildungswerkes Rosenheim und Religionslehrer an der FosBos Rosenheim. Er behandelt viele Themen in Religions- und Weltanschauungsfragen. Aktuell befasst sich auch sein Buch aus dem Januar 2013 „Gotttrunkene Poeten“ mit diesem Thema. Der Referent will mit dem Vortrag den gerechten Umgang mit dem Islam fördern und sorgt so für einen interkulturellen Dialog.

„Der Islam ist wohl die Religion, die am wenigsten verstanden wird und gerade deshalb am meisten gefürchtet ist. Keine außerchristliche Religion ist so mit Feindbildern beladen wie der Islam. Im Vergleich der Religionen Islam und Christentum gibt es zwar zahlreiche grundlegende Unterschiede, doch auch tiefe Gemeinsamkeiten zu entdecken. Wenn Christen und Muslime sich begegnen können, entsteht die Möglichkeit Ängste und Fremdenfeindlichkeit abzubauen. Das wünschen wir uns und laden Sie deshalb herzlich zu diesem Vortrag ein“, so Regina Brandl.

Foto: Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

17 Gedanken zu „Der Islam, so nah und doch so fremd

  1. Kann den Mann bitte jemand fragen, ob er schon mal was von einem christlichen Selbstmord-Attentäter gehört hat, der es bewusst auf Andersgläubige abgesehen hat?

    73

    33
    Antworten
    1. Warum fragen Sie nicht selbst? (…)

      29

      37
      Antworten
    2. Kann mal bitte jemand Ihnen die Fähigkeit verleihen, ein Thema differenziert zu sehen? Das wäre toll …

      27

      40
      Antworten
      1. Differenzierter als die Frage geht es wohl kaum…….

        26

        23
        Antworten
  2. Weil ich die Antwort auf die Frage kenne….

    36

    22
    Antworten
    1. Da blendet wohl jemand aus, dass auch die Geschichte des Christentums (wie die wohl aller Religionen) eine blutige ist, einige Beispiele gefällig: Hexenverfolgung (gegen vermeintlich Andersartige), Kreuzzüge (gegen Andersgläubige), Nordirland (Christen gegen Christen), Judenverfolgung im Mittelalter, usw. usw.

      39

      35
      Antworten
      1. Imagine there’s no countries
        It isn’t hard to do
        Nothing to kill or die for
        And no religion, too
        John Lennon: „Imagine“, 1971

        7

        8
        Antworten
    2. Und die wäre?

      4

      5
      Antworten
      1. Nein

        6

        3
        Antworten
        1. Warum fordert Holger auf, Johannes Boldt eine Frage zu stellen, deren Antwort er schon kennt?

          Das machen sonst nur Lehrer und Oberlehrer und das auch nur in der Schule – oder Schaumschläger. Will er Herrn Boldt damit auf die Probe stellen oder vorführen?

          8

          5
          Antworten
        2. Hallo Holger,
          die Aussage ist so nicht richtig, klar gab es Attentate und bezahlte Mörder in der Christenheit. Man nannte sie nur Kreuzritter und machte das ganz öffentlich. Zu dem fehlte ihnen die Sprengkraft.
          Andrerseits sind sich drei Weltreligonen in dem Hauptbuch nicht nur ähnlich, sondern gleich, die Unterschiede sind nur durch fehlerhafte übersetzungen geschehen, heute kann man dies mit schlechter Presse vergleichen.
          Einfach mal überlegen, was für Aussagen man trifft.

          2

          6
          Antworten
    3. Ich finde es eine schöne Idee vom Helferkreis Rott, Herrn Boldt zu einem Vortrag einzuladen. Da gibt es dann sicher die Gelegenheit, sich mit Fragen und Bedenken an einer Diskussion zu beteiligen.

      An Holger: Ich kenne die Antwort nicht, die Herr Boldt geben wird. Aber ich weiß von vielen Muslimen, dass sie sich mit aller Entschiedenheit vom Terrorismus, der im Namen des Islam geschieht, distanzieren.

      Und ganz nebenbei: Im Namen des Christentums fanden die Kreuzzüge statt und im Namen des Christentums wurden Tausende Menschen, vorwiegend Frauen, als Hexen verbrannt.

      33

      31
      Antworten
      1. Hören Sie bloß auf mit diesem Totschlagargument von jedem Moslem. Oh Mann (oder Frau), immer wenn einem gar nichts anderes mehr einfällt, dann kommt man mit den Kreuzzügen.

        Sind diese vielleicht eine Rechtfertigung für Selbsmordattentäter oder warum werden die hier angeführt?

        39

        22
        Antworten
        1. Inwiefern werden hier Selbstmordattentate gerechtfertigt? Warum dürfen die Kreuzzüge und andere Greueltaten nicht angeführt werden, nur weil diese Tatsachen nicht in ihr eigenes Weltbild passen?

          16

          28
          Antworten
          1. Nein, Martin, weil die Kreuzzüge über 700 Jahre her sind!

            Wollen Sie die aktuelle Situation mit Taten, die vor dem 13. Jahrhundert geschehen sind, vergleichen?
            Im Mittelalter war es bekanntlich allgemein eine etwas ruppigere Zeit.

            Dass die Kreuzzüge ein dunkles Kapitel des Christentums waren, ist unumstritten, aber ich als Christ fühle mich dafür in keinster Weise mehr verantwortlich.

            D.h. das Christentum hat offenbar etwas dazu gelernt, weil die letzten hundert Jahre keine Bluttaten auf dieses Konto gehen.

            Ebenfalls stellen Sie die Taten und die Weltanschauung des Islams auf die gleiche Stufe des 13. Jahrhundert.
            Zum Teil haben Sie damit offenbar recht.

            37

            8
          2. @Be Fa
            Ja, das ist länger her, geschah aber im Namen der christlichen Religion. Und wie lang ists her, dass Bomben von christlichen Pfarrern gesegnet wurden? Dass sich christl. Präsidenten bekreuzigten, bevor sie Bomber in die Lüfte schickten? Für wie friedfertig hielt wohl der muslimische Junge die christlichen Staaten, die gerade sein Haus, seine Schule, seine Heimat in Schutt und Asche legen? Sagen Sie jetzt bitte nicht, man darf das nicht verallgemeinern

            17

            10
  3. … dieser Herr wird’s schon wissen was wir gläubigen Christen noch alles tun müssen damit es den Muslimen und Andersgläubigen bei uns in Deutschland besser geht … mein Vorschlag zum Thema Islam und Christentum … sämtliche arbeitsfreien und bezahlten christlichen Feiertage in Deutschland werden „nur“ noch den kirchensteuerzahlenden Bürgern gewährt … und wenn diejenigen Bürger die dem islamischen Glauben angehören, ihren finanziellen Steuer-Obulus leisten, dürfen diese Personengruppen auch ihre Feiertage arbeitsfrei und bezahlt genießen und deren Feierlichkeiten beiwohnen … natürlich haben wir Christen an den muslimischen Feiertagen dann nicht bezahlt frei … und die konfessionslosen Bürger oder solche die dem christlichen Glauben durch Kirchenaustritt den Rücken kehren haben auch wie die Muslime keinerlei Anspruch auf bezahlte/arbeitsfreie christliche Feiertage …

    und ich bin davon überzeugt dass damit schon mal das erste Gleichgewicht hergestellt ist …. wenn schon Multikulti dann richtig und fair … und Herr Boldt sollte sich lieber mehr um seine katholischen Mitbürger/-innen bemühen, die sich sehr missverstanden fühlen …

    5

    7
    Antworten