Das Burggespenst versteckte sich

Ausflug der Adoptivfamilien - Kreisjugendamt Rosenheim informiert

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Der strömende Regen konnte den 25 Adoptivfamilien die gute Laune nicht verderben. Ihr alljährlicher Ausflug führte sie in die mit über 1.000 Metern längste Burganlage Europas – nach Burghausen. Die Kinder und Erwachsenen erfuhren anschaulich geschildert teils schaurige Geschichten wie Ritter und Knappen, Burgfräuleins und Herzogpaare früher lebten. Organisiert wurde der Ausflug von den Adoptions-Fachkräften der Jugendämter Rosenheim sowie Altötting, Berchtesgadener Land, Ebersberg, Mühldorf und Traunstein. 

Das Burggespenst zeigte sich während der Führung leider nicht. Dessen Existenz wurde deshalb aber nicht in Frage gestellt, schließlich wurde es ab und zu schon gehört bzw. gesehen. Das gemeinsame Mittagessen nutzten die Eltern, um sich in entspannter Atmosphäre kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen. Der geplante Besuch des Spielgebirges am Nachmittag musste wegen des schlechten Wetters leider ausfallen. Aufgrund der positiven Resonanz wird es auch im kommenden Jahr wieder einen Adoptivfamilienausflug geben.

Als nächstes bieten sie im Oktober eine Fortbildung für Adoptiveltern zum Thema: „Identitätsentwicklung von Adoptivkindern – Was fördert? Was hindert? Welche Grundlagen können schon vor der Pubertät gelegt werden?“ an.

Neben der Planung solcher Veranstaltungen zum Erfahrungsaustausch bzw. zur Fortbildung von Adoptiveltern sind die Fachkräfte für die Überprüfung von Adoptivbewerbern, die Vermittlung von Adoptivkindern und die Begleitung von Adoptivfamilien zuständig.

Im Kreisjugendamt Rosenheim kümmern sich Monika Heckel und Juliane Ilsanker um Adoptionsthemen. Sie sind telefonisch unter 080831 392 2501 erreichbar.

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