Da Rosi am Stoa: „Es is so schee bei euch!“

Tausend erleben die „Beste Chance" und das feste Band der Freundschaft

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1Ein Bild, das für sich spricht – Regisseur Marcus H. Rosenmüller und sein Kameramann Stefan Biebl lachen wia zwoa Lausbuam in die Kamera der Wasserburger Stimme. Es is so schee bei euch“, sagt Rosi in dieser lauen Sommernacht am Stoa. „Wenn jetzt noch mal alle a bissal zsammruckan – a paar stengan no draußen“, sagt Wasserburgs Kino-Chef Rainer Gottwald. Er erlebte am Wochenende – zusammen mit über 1000 Besuchern – ein weiteres Highlight in seiner Film-Geschichte am „Stoa“. Einen sehr fröhlichen, entspannten Abend mit dem neuesten „Rosi“-Streifen „Beste Chance“ …

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Kaum ein Fleck, der nicht mit irgendeiner Iso-Matte, einer Decke oder einem Stuhl belegt war. Lange Schlangen bei der Essens- und Getränkeausgabe – und bis der Film begann, sorgten die Dos Hermanos mit einem kleinen Konzert für die richtige Stimmung.

7Lang anhaltender, tosender Applaus unter sternenklarem Juli-Himmel – das gab’s für Regisseur Marcus H. Rosenmüller, der mit seinem Kameramann Stefan Biebl und der Autorin Karin Michalke, die das Drehbuch schrieb, zum „Stoa“ gekommen war. Und Applaus auch für die Kati und Jo und alle vom Team, die das Publikum so sehr ins Herz geschlossen hat – und die es so gerne weiterleben lassen möchte. Bitte kein Abschied von diesen sympathischen Protagonisten. Moi schaun“, meinte Rosi, vielleicht ja gehe die Entwicklung der Figuren weiter. Ich häng schon sehr an ihnen. Und a Trilogie mit vier Teilen – des war doch aa wos“, schmunzelte der Filmregisseur im Gespräch mit der Wasserburger Stimme.

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Die Hermanos live am Stoa …

Die augenscheinlichste Änderung im Film – nach Beste Gegend und Beste Zeit – betrifft das Setting: Spielten die ersten beiden Filme ausschließlich auf dem bayerischen Land, muss sich der Schauplatz – das Dorf Tandern – diesmal die Spielzeit mit Indien teilen. Damit einher geht auch eine deutliche Verschiebung, was das Genre angeht. Die leisen Töne des Alltagsdramas sind immer noch da – gleichzeitig kommt es nicht unerwartet zu Reibungen und Missverständnissen, wenn Einwohner eines bayerischen Dorfes, genial Andreas Giebel und Heinz-Josef Braun, mit der fremden Kultur in Indien zusammenprallen.

4„Die Atmosphäre hier bei euch ist einfach unbeschreiblich,“ so der beliebte Filmemacher übers Mikro nach dem Film – so gegen Mitternacht. Gerne gab er noch mit seinen Team-Kollegen Autogramme und beantwortete alle Fragen. Unser Foto zeigt ihn links mit „Hausherr“ Rainer Gottwald.

Der Kontrast zwischen dörflicher Enge und weiter Ferne – die Geschichte über Freundschaft, die ein starkes Band für immer hält! Dem Publikum gefiel das sehr gut. Zu viel wird nicht verraten, der Film läuft ja noch bis Mittwoch in Wasserburg …      rd

Fotos: Renate Drax

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Am Stoa – erfrischend natürlich und super guad drauf: Filmregisseur Marcus H. Rosenmüller, Kamermann Stefan Biebl und Drehbuch-Autorin Karin Michalke.

 

 

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