Biberleben – im Einklang mit der Natur?

Bauernverband bietet jetzt eine Fachtagung an

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Exif JPEGLandkreis – Langsam erobert der Biber einige seiner früheren Lebensräume in Deutschland zurück, heißt es. In Bayern dagegen und somit auch bei uns in der unmittelbaren Heimat hat er sich längst wieder beinahe flächendeckend angesiedelt! Doch seine Rückkehr verläuft nicht immer reibungslos (unser Foto von der Attel). Der Umgang mit ihm und auch Schäden sind beinahe zum Alltag für zahlreiche Land-, Forst- und Teichwirte geworden. Wie also weiter mit dem Biber? Jetzt gibt’s eine Tagung zum „Bibermanagement“ …

Zum Thema „Möglichkeiten und Grenzen des bayerischen Bibermanagements“ veranstaltet der Bayerische Bauernverband am Donnerstag, 30. Januar (9.45 Uhr bis 16 Uhr), eine Fachtagung im Haus der bayerischen Landwirtschaft Herrsching.

In der Umsetzung des Bibermanagements bestehen in den Landkreisen teils große Unterschiede. Während das Zusammenleben mit dem Biber in manchen Regionen bereits mehr oder weniger funktioniert, kommt es andernorts nach wie vor zu Konflikten. Mit der Fachtagung möchte der Bayerische Bauernverband einen Beitrag zur Entschärfung der Konflikte leisten und Möglichkeiten, aber auch Grenzen des Bibermanagements aufzeigen und mit den Referenten und Teilnehmern diskutieren.

Weitere Infos unter www.BayerischerBauernVerband.de/Bibertagung.

Foto: Nein, kein Tornado verwüstete diesen Uferabschnitt der Attel im Gemeindebereich Pfaffing – die Biber hatten ihr Unwesen getrieben. Ihre rasante Ausbreitung stellt die Waldbesitzer wie hier Heinrich Mittermair aus Steinhart immer wieder vor große Probleme. Rund 20 Bäume waren am Übermooser Steg den Nagern zum Opfer gefallen.

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