Besinnlich und musikalisch in den Advent

Markt im Bauernhausmuseum begeistert Besucher

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Advent1_kAmerang – In der Stube knistert es im Kachelofen, Monika und Michael Pabel laden die Besucher bei ihren adventlichen Liedern zum Mitsingen ein, ein paar Häuser weiter unterhält der Kasperl die Kinder, und draußen duftet es nach Gewürzen, Glühwein und Platzerl. So schön, gemütlich und besinnlich präsentierte sich der Adventsmarkt im Bauernhausmuseum Amerang. 

An den Ständen boten die Fieranten wieder heimische und oft selbstgemachte Produkte an – Schafwollkissen, Seifen, handgenähte Taschen aus kostbarer Seide, Kaffee- oder Granatapfellikör, Honig, gehäkelte Mützen und vieles mehr.

Was die Besucher besonders begeistert: hier wird nicht geschubst und gedrängelt, hier gibt es keine Hektik. Stattdessen stehen die Gäste dicht gedrängt um die Stehtische und probieren den Glühwein mit Honig, den Kuchen mit Quitte, die gebrannten Haselnüsse oder Lebkuchen.

An beiden Tagen gab es ein vorweihnachtliches, stimmiges Rahmenprogramm, das bei den Besuchern großen Anklang fand. So war in den Stuben im Bernöderhof und im Holzmannhof kein Platz mehr frei, wenn es hieß: Mitsingen und sich auf Weihnachten freuen! Die Saitenmusik Weinbeerl-Musi bot unter dem Motto „Friahra und heit zur Weihnachtszeit“ nicht nur Besinnliches zum Advent, die Inntaler Saitenmusik unterhielt die Gäste mit Musik unter dem Titel „mehr Saitig“, und das Wasserburger Gitarrenensemble glänzte nicht nur mit seinen Instrumenten, sondern bot auch Gesang zum Advent. Auf dem Museumsplatz führte der Männergesangsverein Amerang „Lieder zum Advent“ auf, im Innenhof des Bernöderhofes trat am Sonntagnachmittag noch die Ameranger Dorfmusik mit Adventsmusik auf. In der Schmiede zeigte der Museumsschmied sein Können.

Besonders begehrt waren die Platzerl, die Marille Wimmer und Irmgard Pemsel in der alten Küche im Holzmannhof backten. Da ließen sich auch die Vorsitzende des Fördervereins Bauernhausmuseum Amerang Christina Pfaffinger, Bürgermeister Augustin Voit und die örtliche Leiterin des Museums Claudia Richartz das zarte Gebäck mit Zuckerguss auf der Zunge zergehen.

Dass der Adventsmarkt inzwischen eine beliebte und feste Einrichtung im Ameranger Gemeindeleben ist, zeigen die gestiegene Anzahl von Ständen und der höhere Platzbedarf für den Markt. „Wir legen dabei hohen Wert auf Qualität“, so Claudia Richartz. „Ramsch gibt es bei uns nicht, die Waren müssen schon in das Konzept unseres Bauernhausmuseums passen.“ Auch für Kinder ist dieser Markt nicht langweilig. Beim Kasperltheater in der Furthmühle war bei allen Aufführungen kein Sitzplatz mehr frei.

 

Foto: Schönes Wetter und gute Stimmung beim Adventsmarkt – (von links): Holzbildhauer Thomas Hans, Bürgermeisterin Augustin Voit, die Vorsitzende des Fördervereins Christina Pfaffinger, die örtliche Leiterin des Bauernhausmuseums Claudia Richartz.

 

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