Beratungsqualität als Erfolgsfaktor

Versammlung der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG in Rott

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DSC01179Rott/Rosenheim – „Wenn ich es in der Sportlersprache sagen dürfte, würde ich sagen: Wir sind ausverkauft“. Mit diesen Worten eröffnete der Geschäftsführer Christian Franke die Mitgliederversammlung der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG, die heuer im Gasthaus Stechl in Rott stattfand. Nach der Begrüßung der Ehrengäste unter anderem Schechens Bürgermeister Hans Holzmeier sowie Vorstandssprecher Konrad Irtel, ging Franke zunächst kurz auf die Tagesordnungspunkte ein.

In Rott und Hochstätt sei die Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG mit 13 Mitarbeitern vor Ort. Auch hier spiegle sich der Erfolg der Bank wider. Die 4.340 Kunden und 1.787 Mitglieder würden überwiegend von Menschen beraten, die auch in der Region beheimatet seien. „Dieser persönliche Bezug und die Nähe zu den Kunden ist einer der Wesenszüge der Genossenschaftsbank. Insgesamt wurden Geldanlagen in Höhe von 87  Millionen Euro und Kredite von über 88 Millionen Euro der Kunden bei Bank und Partnern der Genossenschaftlichen FinanzGruppe betreut. In den letzten 13 Jahren erhielten die Gemeinden Rott am Inn und Schechen 1,7 Mio Gewerbesteuern von der Genossenschaftsbank. Was so viel heißt wie Wir versteuern unseren Ertrag dort, wo wir unsere Geschäfte machen“, so Franke.

2014 wurde die goldene VR-BankCard PLUS, mit der die Mitglieder bei 12.000 Partnern deutschlandweit und 170 Partnern in der Region Rabatte und Vorteile erhalten, eingeführt. Vor allem bei jungen Kunden ist die Bank Card PLUS sehr beliebt. Nicht zuletzt, weil es bei allen Mc Donalds Filialen der Firma Heinritzi Vergünstigungen gibt? Zum genossenschaftlichen Förderauftrag gehört auch das Engagement in der Region. Über knapp 5.000 Euro an Spenden und Sponsoring konnten sich die Vereine und Organisationen vor Ort freuen.

„Insgesamt sind es Zahlen, die sich sehen lassen können – wir können zufrieden sein“, so Franke. Anschließend gab er das Wort an Vorstandssprecher Konrad Irtel weiter.

Die Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 zurück. Die Bilanzsumme wuchs um 1,6 Prozent (62 Mio. Euro) auf 3.986 Mio. Euro. Insgesamt werden nun Kundenanlagen und Kredite in Höhe von über 8.026 Mio. Euro betreut. Durch das gute Geschäftsergebnis konnte die Eigenkapitalbasis weiter gestärkt werden. „Mit einem haftenden Eigenkapital von 526 Mio. Euro liegt die Bank damit deutlich über dem Durchschnitt der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Bayern und Deutschland und ist für die erhöhten Anforderungen aus Basel III hervorragend vorbereitet.“

In 2014 wurde die Fusion zwischen der Volksbank-Raiffeisenbank Mangfalltal-Rosenheim und der VR Bank Rosenheim-Chiemsee, die 2013 beschlossen wurde, erfolgreich umgesetzt. Das Dienstleistungszentrum in Bad Aibling konnte im Jahr 2014 fertiggestellt werden. Bei der Zusammenführung von Arbeitsabläufen und Abteilungen wechselten 300 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz und 5.000 Laufmeter Akten wurden bewegt.

Für knapp 1.100 Menschen ist die Volksbank Raiffeisenbank ein sicherer und attraktiver Arbeitgeber. Durch 44 neue Auszubildende, die im September 2014 eingestellt wurden, ist der Anteil der 111 Auszubildenden unter allen Mitarbeitern in der Bank höher als 10 %.

Elf Ausbildungsabschlüsse im Jahr 2014 wurden sogar mit dem Staatspreis geehrt.

„Einen Satz noch kurz zu Schechen,“ so Irtel. Schechen ist dynamisch gewachsen nicht nur zuletzt durch das Gewerbegebiet. Die  Volksbank Raiffeisenbank ist beim Kunden und bleibt beim Kunden und wird deshalb 2016 auf der Reiterwiese eine neue Geschäftsstelle eröffnen. Die Filialen Pfaffenhofen und Hochstätt werden geschlossen.

2014 bezeichnet Irtel als das Jahr, als der Zins verschwand. Das gute, alte Sparbuch wirft, wenn überhaupt, nur noch überschaubare Zinsen ab. Selbst Tagesgeldkonten werden immer mehr zur Nullnummer. Da bleibt Privatanlegern lediglich die Gewissheit, dass das Ersparte bei der Bank im Falle eines Einbruchs sicherer verwahrt ist, als unter dem heimischen Kopfkissen. Die Niedrigzins-Politik der EZB stellt viele Anleger vor die berechtigte Frage, wie der Anlagenotstand überwunden werden kann. Irtel weiß nicht, wie lange die Niedrigzinsphase noch anhält, sieht aber positiv und optimistisch in die Zukunft. Im Jahr 2015 wird das Drittelbeteiligungsgesetz umgesetzt. Das heißt, es wird künftig 18, statt bisher zwölf, Aufsichtsräte geben; davon sind sechs Mitarbeiter der Bank. Die gewählten Aufsichtsräte sind für vier Jahre im Amt. Auch das Thema „Frauenquote“, momentan in aller Munde, wird bewusst ins Auge gefasst. Besonders stolz ist Irtel auf das Ergebnis einer Umfrage im Portal gute-banken.de. „91 Prozent der Kunden, die uns auf gute-banken.de bewertet haben, empfehlen uns weiter“. Wir blicken dem Jahr 2015 positiv entgegen. Mit hervorragenden Mitarbeitern, erstklassigem Service und hochwertiger Beratung – das ist die Basis für eine erfolgreiche Zukunft“. Mit diesen Schlussworten bedankte sich Irtel bei seinen Zuhörern.

Zum Abschluss brachte Christian Franke mit ein paar persönlichen Worten seinen Dank bei seiner 13 köpfigen Mannschaft, bei allen anwesenden Mitgliedern und Kunden und etwas wehmütig bei Konrad Irtel für fast 30 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit, da sich dieser zum Ende des Jahres in den Ruhestand verabschiedet, zum Ausdruck.

Foto (von links): Christian Franke, Robert Perfler, Hilde Rauch, Uta Haneberg und Konrad Irtel

Zahlen Bereich Rott und Hochstätt im Überblick:

·         Kundenkredite: 88 Mio. Euro

·         Kundeneinlagen: 57 Mio. Euro

·         Mitarbeiter: 13

·         Kunden: 4.340

·         Mitglieder: 1.787

·         Girokonten: 4.298

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