Bauernhof lichterloh in Flammen

Rechtmehring: Großeinsatz für die Feuerwehren - Wohnhaus gerettet

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023   IMG_6006 (2)Großeinsatz für die Feuerwehren aus den Landkreisen Rosenheim und Mühldorf: Im Rechtmehringer Ortsteil Haunolden an der B15 stand am Samstag Abend ein Bauernhof lichterloh in Flammen. Zahlreiche Floriansjünger waren im Einsatz. Mehrere Beteiligte zogen sich Rauchgasvergiftungen zu, meldet die Polizei. Die Einsatzkräfte kämpften erfolgreich um das Wohnhaus. Fotos: Georg Barth

 

Samstagabend  kam es in Rechtmehring zu einem Großbrand an einem landwirtschaftlichen Anwesen. Viele untergestellte Kälber und Kühe konnten trotz hohem Einsatz des Landwirtes und Feuerwehr nicht mehr gerettet werden. Sechs Personen erlitten Rauchgasvergiftungen.

 

Gegen 19.20 Uhr ging ein Notruf über den Brand an dem landwirtschaftlichen Anwesen bei der Integrierten Leitstelle ein. Ein Großaufgebot an Feuerwehrkräften rückte zur Brandbekämpfung an. Streifenbesatzungen der Polizeistation Haag und umliegender Dienststellen fuhren ebenfalls an.

In Brand geraten war eine Stallung, in der eine große Anzahl Kühe und Kälber untergebracht war. Der Landwirt selbst, mit Familienangehörigen, Nachbarn und Feuerwehrleuten, versuchte noch die Tiere zu retten. Da das Gebäude jedoch innerhalb kürzester Zeit lichterloh brannte, gelang dies nur bedingt. Einige Tiere fielen den Flammen zum Opfer. Viele weitere Tiere liefen in Panik vom Grundstück und mussten am Sonntag aufwendig wieder eingefangen werden.

Feuerwehrkräfte hatten nach ihrem Eintreffen am Brandort unverzüglich mit Löscharbeiten begonnen, konnten die Stallung jedoch nicht mehr retten. Stallung und Heustadel brannte bis auf die Grundmauern nieder. Den Einsatzkräfte gelang es jedoch, Schaden von weiteren Bauwerken des landwirtschaftlichen Anwesens weitestgehend fernzuhalten.

Insgesamt zogen sich sechs Personen bei den Rettungs- und Brandbekämpfungsmaßnahmen Rauchgasvergiftungen zu. Vier Personen mussten in ein Krankenhaus gebracht werden.

Ersten Schätzungen nach dürfte Sachschaden im Bereich von einer Million Euro entstanden sein.

Noch am Abend übernahmen Beamte des Kriminaldauerdienstes die Ermittlungen vor Ort, die nun von der Kriminalpolizeistation Mühldorf fortgeführt werden. 

Die Brandursache ist noch nicht gesichert festgestellt. Möglich ist aber -nach den ersten gewonnenen Erkenntnissen – dass ein Blitzschlag den Brand ausgelöst haben könnte.

 

 

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