Banken, Euro und Europa – wie geht es weiter?

CSU lädt ein: Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon in Rott zu Gast

image_pdfimage_print

Fahrenschon_PresseRott – Er war der bayerische Finanziminister bis vor drei Jahren, dann wechselte er von der Politik in die Wirtschaft – und ist heute der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands: Georg Fahrenschon ist am heutigen Donnerstag um 19 Uhr auf Einladung der CSU im Landgasthof Stechl in Rott zu Gast. Sein Thema „Banken, Euro und Europa – wie geht es weiter?“ Nicht nur der Rotter Bürgermeisterkandidat der CSU, Florian Lemmrich, freut sich auf viele Besucher.

Hier Lemmrichs Pläne für Rott … im Kurzüberblick:

Anpacken. Für ein familienfreundliches Rott am Inn.

Kinder und Familien sind unsere Zukunft – und sie verdienen unsere besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung. Wir stehen für ein familienfreundliches Rott am Inn und das wollen wir fördern und sicherstellen.

  • Leuchtturmprojekt Schulhaussanierung

  • Kinderbetreuung nach Bedarf und auch in den Ferien

  • Ein solides Einheimischenmodell, das jungen Bürgern mit Familien den Verbleib im Ort ermöglicht

  • Sichere Schulwege durch sinnvolle Querungshilfen

Anpacken. Für ein engagiertes Rott am Inn.

Engagement für die Gemeinschaft ist in unserer heutigen, vielfach auf sich selbst bezogenen Gesellschaft wichtiger denn je. Gerade die Vereine leisten hier mit ihrem ehrenamtlichen Engagement einen herausragenden Beitrag. Sei es im Bereich des Sports, der Kultur oder der sozialen Unterstützung Schwächerer. Wir stehen für ein engagiertes Rott am Inn und wollen in diesen Bereichen eng mit Vereinen und Trägern sozialer Einrichtungen zusammenarbeiten.

  • Förderung der Vereine und der Feuerwehr

  • Sport als einendes Element in der Gemeinde stärken

  • Kultur in Rott erlebbar und für Touristen attraktiv machen

  • Soziales Miteinander, insbesondere für die Schwächeren in der Gemeinde

Anpacken. Für ein lebendiges Rott am Inn.

Die Herausforderungen für die Zukunft vor denen Rott am Inn steht sind vielfältig. Unser zentrales Anliegen ist dabei, den Ort weiterzuentwickeln und als lebendiges, zukunftsfähiges Kleinzentrum zu erhalten. Neben der Förderung von Handel und Gewerbe stehen wir auch für eine erfolgsorientierte und zukunftsfähige Landwirtschaft.

  • Schaffung von attraktiven Einkaufsmöglichkeiten

  • Stärkung des Tourismus durch verbessertes Ortmarketing

  • FJS-Museum

  • Wirtschaft fördern durch verlässliche Gewerbesteuern Landwirte als Partner der Gemeinde

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

3 Gedanken zu „Banken, Euro und Europa – wie geht es weiter?

  1. Für die Wende

    Wer eine flexible und gute Kinderbetreuung fordert, muss die Löhne in diesem Bereich um mindestens das Doppelte anheben, es kann nicht sein, dass eine Erzieherin oder ein Erzieher 5 Jahre Ausbildung macht, um dann mit Niedriglöhnen und keiner Perspektive auf Aufstieg oder Steigerung abgespeist wird.
    Ein Erzieher, der riesige Veranwortung trägt, muss mehr verdienen, als ein Versicherungsmakler oder Bankangestellter.
    Für eine Stunde Handwerker zahlt man 100 Euro, aber für eine Stunde Betreuung des Kindes?

    0

    0
    Antworten
  2. Für die Wende

    ist läppische 10 Euro Wert oder was?
    Die Maßstäbe in diesem Land sind so dermaßen verschoben.
    Ein Erzieher leistet an einem Tag mehr Soziales, wie manch Bankangestellter in seinem ganzen Leben.

    0

    0
    Antworten
  3. Werner Graxenberger

    Gedanken zum Thema Sachpolitik und kommunaler Wahlkampf in Rott:

    Ja, es ist wirklich schade und bedenklich, wenn es innerhalb 6 Jahren örtlicher Kommunalpolitik nicht möglich war, über alle Parteingrenzen hinweg in gemeinsamer Anstrengung ein tragfähiges Konzept für die neue Ansiedlung eines Discounters zum Wohle von uns allen Rotter Bürgern auf den Weg zu bringen. Wer und welche Umstände maßgeblich an diesem Defizit schuld sind, dazu mag sich jeder seine eigenen Gedanken machen. Trotzdem will ich als unabhängiger und kritischer Bürger einige nach meinem Dafürhalten zentrale Fakten ins Feld führen.

    Schauen wir noch einmal zurück. In langen Jahren satter Mehrheiten des Ortsverbandes der CSU in allen Gremien kommunaler Politik, war man leider nicht in der Lage schon damals ein realisierbares Konzept zur Lösung der inzwischen leidigen Discounterfrage zu entwickeln, geschweige denn umzusetzen. Auf diesem Hintergrund wäre es ein wohltuender und ehrenwerter Beitrag zu einer am Wohle des Bürgers orientierten Sachpolitik gewesen, wenn man gerade von dieser Seite dazu beigetragen hätte, dieses Thema aus einem polarisierenden Wahlkampf herauszuhalten. Auch die Tatsache, dass in der näheren Vergangenheit ein so genannter Verhinderungskauf ein möglicherweise tragfähiges Konzept vereitelt hat, führte auf bestimmter Seite nur zu einer gewissen Schadenfreude, den vermeintlich politischen Gegner bei einer möglicherweise gewissen Ungeschicklichkeit in der Vorgehensweise ertappt zu haben.

    Der letzte von der derzeitigen Mehrheit im Gemeinderat ins Spiel gebrachte Vorschlag Standort Meiling hätte zumindest die Chance verdient, abseits vom Wahlkampfgetöse gemeinsam auf den Prüfstand gestellt zu werden um so auf der Basis eines wirklich sachorientierten Kenntnisstandes dafür oder dagegen entscheiden zu können. Leider hat man es aus wahltaktischen Gründen vorgezogen einen angeblich neuen und in alle Richtungen belastbaren Konzeptvorschlag zu unterbreiten, der auch nach der Analyse durch einen von der CSU einbestellten „unabhängigen“ Sachverständigen nach wie vor zu hinterfragen ist . Eine zu einer als verbindlich hochstilisierte Zusage für diesen Standort durch den Sprecher eines führenden Discounters entpuppt sich letztlich als unverbindliche in solchen Zusammenhängen allgemein übliche Aussage. Daher wohl auch die Notwendigkeit einen diesbezüglichen Flyer aus dem Verkehr ziehen zu müssen In bedenklicher Erinnerung allerdings bleibt mir die Aussage des Referenten zu einer im Zusammenhang mit erschwerten Einkaufsbedingungen für alte und behinderte Menschen an der B15 angesprochene Problematik ( ich zitiere sinngemäß): „Das Tragerl Bier, das diese Leute kaufen wollen, müssen die sich sowieso von jemand anderem holen lassen!“

    Soweit zur Vorsorge für benachteiligte Menschen. Warum sich die CSU darüber hinaus mit ihrem Vorschlag zum jetzigen Zeitpunkt achselzucken von zentralen Forderungen eines Ortsentwicklungsplanes verabschiedet, bleibt ihr Geheimnis. Mit angeblich unvermeidbaren Realitäten im Discountergeschäft hat das zumindest nichts zu tun.

    Noch ein paar Nebenbemerkungen zum CSU-Kandidaten für das Bürgermeisteramt: Es war ein guter Brauch in der Vergangenheit, ernsthafte Kandidaten für so ein wichtiges Amt des Bürgermeisters aus dem Kreis erfahrener Kommunalpolitiker zu bestimmen. Der Kandidat der örtlichen CSU hat sich im Laufe des Wahlkampfes zwar durchaus als charmanter, eloquenter und intelligenter Mitbewerber herauskristallisiert, der aber das fast durch nichts auszugleichende Manko mit sich bringt, keinerlei kommunalpolitische Erfahrung vorweisen zu können. Es wäre empfehlenswert die Lehrzeit im politischen Geschäft nicht in der verantwortungsvollen Position eines 1. Bürgermeisters abzuleisten, sondern im Amt eines möglicherweise gewählten und erfolgreichen Gemeinderates. Die nicht vorhandene Erfahrung und das fehlende Detailwissen in zentralen Fragen der kommunalen Politik, haben es möglicherweise mit sich gebracht, dass sich so ein Kandidat mit doch recht abenteuerlichen Vorschlägen wie „Gratisbus zu Einkaufen“ und dem Baus eines F.J.Strauß Museum zur Stärkung des örtlichen Fremdenverkehrs zu profilieren versucht.

    Rott mit seiner reichen kulturellen Vergangenheit sollte doch nicht auf ein Mekka für eine bestimmte politische Kaste reduziert werden. Also doch eher ein Kandidat für die Wahl in 6 Jahren. Bis dahin könnte er dann auch den Umgang mit der Überprüfung und Autorisierung sensibler persönlicher Daten so organisieren , dass sich Peinlichkeiten, sich vom studierten Juristen zum gelernten Bankkaufmann reduzieren zu müssen, nicht wiederholen.

    Noch eine kleine Bemerkung im Zusammenhang mit dem Rahmenprogramm im Wahlkampf der CSU. Natürlich ist ein Herr Georg Fahrenschon durch sein Amt als Präsident des Deutschen Sparkassen und Giroverbandes ein äußerst kompetenter Fachmann für Finanzfragen. Aber als Garant für verlässliche und in erster Linie am Wohl der Bürger orientierte politische Arbeit kann er nicht dienen , wenn man sich an den atemberaubend schnellen Wechsel vom Amt eines bayerischen Finanzministers auf einen hoch dotierten Posten im Bereich der Finanzwirtschaft erinnert. Leider inzwischen eine gängige Praxis, die aber hoffentlich keinen Vorbildcharakter für unsere kommunalpolitisch Verantwortlichen hat .Aber wer sonnt sich nicht gerne im Licht der Mächtigen da Oben, um ein wenig von diesem Glanz in die grauen Niederungen des politischen Alltages vor Ort mitbringen zu können.

    Aus all diese Gründen appelliere ich an uns alle: bleiben wir in alle Richtungen kritisch und wählen wir mit Verstand!

    Werner Graxenberger

    0

    0
    Antworten